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Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Für Marius Meller ist der Autor zwar längst kein "Geheimtipp" mehr, doch sieht er ihn immer noch nicht angemessen gewürdigt. Wie gut Kapielski ist, beweist nach Meller einmal mehr dieses Buch. Hingerissen preist der Rezensent den "Abschweifungskünstler", der, wie er klarstellt, nur "scheinbar einfach drauflos" erzählt und bei dem die "geniale Leichtigkeit" Ergebnis seines großen Könnens ist. Auch hat sich der Rezensent wie immer bei Kapielskis Texten gut amüsiert, wobei er aber betont, dass der Leser nicht nur glänzend unterhalten wird, sondern "klüger" aus der Lektüre hervorgeht. Die Textform lässt ihn an die "evangelische Predigt" denken, die er dann auch für die "zugrundeliegende archetypische Gattung" dieses "köstlichen Redeflusses" hält. Dabei hat er aber auch Parallelen zur Emblematik entdeckt, was nicht zuletzt durch die dem Band beigegebenen Fotos gestützt wird.

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