Raum und Gefühl

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Wie verhalten sich Räume und Gefühle zueinander? Dieses Buch zeigt, dass sich Räume und Affekte wechselseitig bedingen und hervorbringen: ohne Gefühle keine Räume, ohne Räume keine Gefühle. Exemplarische Fallbeispiele nehmen die Dynamik dieser konstitutiven Verschränkung in den Blick, die bislang weder in der boomenden Emotionalitätsforschung noch in der Raumtheorie programmatisch analysiert worden ist. Ein Buch voller innovativer Perspektiven sowohl auf die Raum- als auch auf die Emotionsforschung.…mehr

Produktbeschreibung
Wie verhalten sich Räume und Gefühle zueinander? Dieses Buch zeigt, dass sich Räume und Affekte wechselseitig bedingen und hervorbringen: ohne Gefühle keine Räume, ohne Räume keine Gefühle.
Exemplarische Fallbeispiele nehmen die Dynamik dieser konstitutiven Verschränkung in den Blick, die bislang weder in der boomenden Emotionalitätsforschung noch in der Raumtheorie programmatisch analysiert worden ist.
Ein Buch voller innovativer Perspektiven sowohl auf die Raum- als auch auf die Emotionsforschung.
  • Produktdetails
  • Metabasis - Transkriptionen zwischen Literaturen, Künsten und Medien Bd.5
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 368
  • Erscheinungstermin: Januar 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 227mm x 136mm x 27mm
  • Gewicht: 518g
  • ISBN-13: 9783837614046
  • ISBN-10: 3837614042
  • Artikelnr.: 27981761
Autorenporträt
Gertrud Lehnert (Prof. Dr.) lehrt Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Kultur- und Modewissenschaft am Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschichte und Theorie der Mode, Visuelle Kulturen sowie Raum- und Emotionsforschung.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

So geht's nicht, meint Rezensent Michael Mönninger angesichts des von Gertrud Lehnert herausgegeben Sammelbandes zum Thema Raum und Gefühl, der ihm besonders dann Kopfschmerzen bereitet, wenn die Autoren in Begrifflichkeiten schwelgen, anstatt dem Leser Anschauung und Konkretion anzubieten. Oder wenn Gertrud Lehnert etwa verstaubte Gefühlsräume bei Zola und Vicky Baum erkundet und nicht mal die verräumlichende Kraft der literarischen Sprache offen legt. Besser gefällt ihm da schon ein Beitrag, der, anstatt die üblichen Manipulationsängste zu schüren, am Beispiel von Shopping-Malls und der Retortenstadt Las Vegas den Reiz des Wechselbades zwischen der Illusion und ihrer Entlarvung beim Betrachter herausarbeitet. Las Vegas als Ort Brechtscher Verfemdungeffekte - warum nicht, freut sich Mönninger.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Der Band [...] liefert mit seinen zwanzig gehaltvollen und hoch anregenden Beiträgen ein Denkstück zum Raum der Affekte, zu einem Raum der Konstruktion, aber eben auch zu einem Raum diesseits und jenseits der Konstruktion." Jürgen Hasse, Geographische Zeitschrift, 100/3 (2012) "Der Band [...] bietet vor allem eine umfassende Sammlung von möglichen Verbindungen der Kategorien Raum und Gefühl in den Kulturwissenschaften." Nora Schmidt, www.literaturkritik.de, 6 (2012) "Mit diesem interdisziplinären Sammelband [liegt] eine weitere wichtige Publikation zur Untersuchung und Auseinandersetzung mit den kulturwissenschaftlichen Bedingungen des Spatial Turns in seinen vielen Facetten vor." Stefanie Lieb, www.sehepunkte.de, 1 (2012) "Der zunächst etwas speziell wirkende Raumbezug von Emotionen hat den Vorteil der Sicht- und Merkbarkeit. Denn er erlaubt, [...] subjektive Gemütszustände nach außen zu kehren." Michael Mönninger, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.03.2011 Besprochen in: Planerin, 2 (2011) Bauwelt, 20 (2011), Kirsten Klingbeil Stadt und Raum, 2 (2012) Stadt und Raum, 3 (2012) Germanistik, 53/1-2 (2012)