5,99
versandkostenfrei*

Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Broschiertes Buch

52.1 Wie vermisse ich ein Seelenland Man könnte die Seele als ein morphologisches Gebilde auffassen, sie hat Täler und Berge, es gibt Naheliegendes und Fernliegendes, es gibt Abgründe, und Regionen, welche bis in den Himmel aufragen. 52.2 Sternentraum eines Kriechtieres Eremias und Babuun, von Sonne und Durst bezwungen, auf der Suche nach Wasser, kriechen am Boden, ganz langsam, als ob sie Kriechtiere wären. Eremias, von Sonne und Durst bezwungen, träumt dennoch von den Sternen. Es sind die Träume eines Kriechtieres. Und er träumt von den TIBIs, jenen Wesen, welche da kommen werden, vielleicht…mehr

Produktbeschreibung
52.1 Wie vermisse ich ein Seelenland
Man könnte die Seele als ein morphologisches Gebilde auffassen, sie hat Täler und Berge, es gibt Naheliegendes und Fernliegendes, es gibt Abgründe, und Regionen, welche bis in den Himmel aufragen.
52.2 Sternentraum eines Kriechtieres
Eremias und Babuun, von Sonne und Durst bezwungen, auf der Suche nach Wasser, kriechen am Boden, ganz langsam, als ob sie Kriechtiere wären.
Eremias, von Sonne und Durst bezwungen, träumt dennoch von den Sternen. Es sind die Träume eines Kriechtieres.
Und er träumt von den TIBIs, jenen Wesen, welche da kommen werden, vielleicht kommen werden.
52.3 Eremias mit der Sonne rat
Eremias redete mit der Sonne. Er verflucht und verachtet sie. Die Sonne verfolgt Eremas. Sie lässt ihre Hunde von der Leine, ihre Sonnenhunde.
52.4 Pavor Nocturn
Eremias fragt, warum es, zusätzlich zu all den Kämpfen, diese schlimmen Träume gibt, die Träume von Angst und Verderben.
Manche Träume sind dennoch anrührend. 52.4 Bild 2: Das sterbendewilde Biest ist so ein Traum. Hin und her pendeln die Bilder zwischen Imagination und Wirklichkeit.
52.5 Wir Fische sagen Wasseramen
Es sind Aspekte des ewigen Lebens, welche in den Bildern dieser Abteilung gezeigt werden.
Eremias, vom Durst gezeichnet, erinnert sich an sein vorheriges Leben als Fisch. Wie kann das möglich sein? Seine Erinnerungen sind in einer unzerstörbaren Kapsel gespeichert, deshalb.
Unsterblichkeit betrifft die Erinnerung, das Bewusstsein, und keinesfalls die Art und die Form des Trägers. l

Im Nachspann werden eine Anzahl unterschiedlicher Themen angerissen, zum Beispiel:
Aspekte des Seins und des Nichts.
Kann die vollstündige Identität eines Menschen abgebildet und gespeichert werden.
Die Bedeutung von Mechanismen der Rückkopplung in der Evolution des Lebens, insbesondere in der Entwicklung der Menschen.
Der Geist Gottes, was könnte das meinen?
  • Produktdetails
  • Bilder einer langen Reise .52
  • Verlag: Twentysix
  • Seitenzahl: 100
  • Erscheinungstermin: 6. November 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 121mm x 7mm
  • Gewicht: 114g
  • ISBN-13: 9783740733810
  • ISBN-10: 3740733810
  • Artikelnr.: 49852755
Autorenporträt
Timm, Jürgen
Aktuelles: (was gerade passiert, womit ich mich gerade beschäftige) Ich lebe seit 3 Jahren in Lüneburg. Lüneburg hat drei alte, dicke, fette Kirchen. Man ahnt die einstige Macht der christlichen Institutionen, wie sie bereits optisch das gemeine Volk überragte und beherrschte. Die Nicolaikirche ist eine dieser Kirchen, gleich bei mir um die Ecke. Ich gehe fast jeden Tag daran vorbei. Zurück in den Schoß der Kirche. Schließlich, am Donnerstag, den 26.10.2017, war ich bei Pastor Oldenburg, dem Oberseelsorger der Nicolaigemeinde. Seitdem bin ich wieder ein Mitglied der christlichen lutherischen Gemeinschaft. Pastor Oldenburg hat mit mir gesprochen. Er hat sich eine halbe Stunde Zeit dafür genommen. Ich habe gefragt, wie die heutige Kirche ihr Glaubensbekenntnis interpretiert, insbesondere die Aussage: Ich glaube an das ewige Leben. Nach einem kurzen Aufseufzer überging Pastor Oldenburg diese Frage und fuhr fort, das Formular für mich auszufüllen. Übrigens: Das Gesprächverlief in guter und freundlicher Atmosphäre. Ich bin gespannt, wie es sich entwickeln wird. Gottesdienst, nach einer Ewigkeit ein erster Besuch. Heute, am Sonntag, den 29.10., um 11 Uhr, Winterzeit, habe ich einen sogenannten Kantaten-Gottesdienst besucht. Das Gotteshaus war voll besetzt, erstaunlich, wie ich fand. Es waren vornehmlich ältere Leute, aber es gab auch jüngeres Volk. Es gab keine Jugendlichen und keine Kinder. Überhaupt war es ziemlich still, dies trotz einiger Bach-Kantaten, ganz schöne Lieder vorgetragen von einem kleinen Orchester und einem Chor. Die fast absolute Stille nach den Liedern hat mich eigenartig berührt, es gab eine Art Leere. Ich meine, wenn was schön war, muss man doch lachen, tanzen und klatschen, seiner Freude Ausdruck verleihen. Ich werde jetzt regelmäßig die Gottesdienste besuchen. Ich muss mich aber besser nach vorne setzten, weil ich nicht so gut gucken kann. Und außerdem scheint mein Gehör nicht mehr so zu funktionieren, wie es sich gehört.