Projüdische Schriften aus den Jahren 1817 - 1821 - Ewald, Johann L.

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Produktdetails
  • Exempla Philosemitica Bd.2
  • Verlag: Manutius
  • 2000.
  • Seitenzahl: 152
  • Erscheinungstermin: Januar 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm x 129mm x 17mm
  • Gewicht: 266g
  • ISBN-13: 9783925678899
  • ISBN-10: 3925678891
  • Artikelnr.: 13916796
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Franziska Augstein stellt seine Bücher vor, die vom Verhältnis des deutschen Idealismus zum Judentum handeln:
1) Micha Brumlik: "Deutscher Geist und Judenhass"
Dieses Buch - Micha Brumliks Antwort auf die Frage: "Was hielt der deutsche Idealismus vom Judentum?" - hält die Rezensentin für anregend und in der Argumentation klar strukturiert, nur der Satzbau hat sie gelegentlich verwirrt. Inhaltlich erkennt sie eine unnötige "künstliche Zuspitzung" in Brumliks heuristischer Aneignung der Goldhagen-These, "denn erstens merkt der Leser alsbald, dass Brumlik selbst gar nichts davon hält, und zweitens würde seine Studie sowieso nicht dazu hinreichen, die These zu widerlegen." Kant, Fichte, Hegel, Schleiermacher, Schelling und Marx zu betrachten, ergibt noch kein Bild der Volksmentalität, so Augstein.
2) Johann Ludwig Ewald: "Projüdische Schriften aus den Jahren 1817 bis 1821"
Den "sechs Kapiteln über sechs Denker" bei Brumlik stellt die Rezension - gewissermaßen als Antithese - die Schriften des Theologen J. L. Ewald gegenüber. Der Name der Reihe, in der diese von Augstein als "wortmächtig, menschennah und psychologisch einfühlsam" beschriebenen Schriften erschienen sind, ist naturgemäß Programm: "Exempla Philosemitica". Besser noch als die spekulierenden Philosophen, findet die Rezensentin, lässt Ewald erkennen, wie vorurteilsfrei und modern Aufklärungsdenker tatsächlich sein konnten.

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