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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 2,3, Universität des Saarlandes, Veranstaltung: Kirchengeschichte und Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Termini Jakobsweg und Pilgerfahrt wurden bereits im Mittelalter mit bestimmten Vorstellungen verbunden und gewannen später mehr und mehr an Gewicht. Eine große Anzahl an Pilgern aus dem Spätmittelalter zielten darauf hin, ihre Eindrücke und Erlebnisse in schriftlicher Form festzuhalten. Aus diesem Grund machten sie sich Notizen, mit denen sie dann nach ihrer Rückkehr in die Heimat einen Reise- oder auch…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 2,3, Universität des Saarlandes, Veranstaltung: Kirchengeschichte und Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Termini Jakobsweg und Pilgerfahrt wurden bereits im Mittelalter mit bestimmten Vorstellungen verbunden und gewannen später mehr und mehr an Gewicht. Eine große Anzahl an Pilgern aus dem Spätmittelalter zielten darauf hin, ihre Eindrücke und Erlebnisse in schriftlicher Form festzuhalten. Aus diesem Grund machten sie sich Notizen, mit denen sie dann nach ihrer Rückkehr in die Heimat einen Reise- oder auch Pilgerbericht anfertigen konnten. Die Vielzahl an vorliegenden Berichten lassen nur erahnen, wie populär das Thema rund um das Pilgern im Mittelalter war. Die Pilgerwege von heute, vor allem der Jakobsweg, sind immer noch sehr bekannt und beliebt. Von der UNESCO wurde der Jakobsweg sogar zum Weltkulturerbe ernannt. Der guten Infrastruktur, die viele Pilgerherbergen und gute ausgeschilderte Strecken und Wege vorzuzeigen hat, ist es zu verdanken, dass sich Hunderttausende aus der ganzen Welt jährlich in das Abenteuer des Mittelalters stürzen. So auch Hape Kerkeling, der bekannte Komiker aus Deutschland. Über seine Reise auf dem Jakobsweg verfasste er, wie viele Pilger aus dem Mittelalter, ebenfalls einen Reisebericht mit dem Titel "Ich bin dann mal weg". Hier stellt sich die Frage, ob er sich dabei an mittelalterlichen Vorbildern orientiert hat oder ob er einfach nur irgendetwas Unüberlegtes niedergeschrieben hat. Die nachfolgende Arbeit soll diese Frage beantworten, indem sie aufzeigt, in welchen Zügen Kerkelings Werk mit Pilgerberichten aus dem Mittelalter übereinstimmt. Ehe wir die deutschen Pilger mithilfe auserwählter Exempel auf ihre Pilgerreise begleiten, sollen die Begriffe Pilgern und Pilger erklärt werden, indem eine kleine Definition an das Thema heranführt und Motivationen und Ausstattung der Pilger aufgezeigt werden. Anschließend wird ein kurzer Abriss über Santiago de Compostela gegeben, damit man nachvollziehen kann, wo die Reise bei den ausgewählten Beispielberichten hinführte. Danach werden mehrere Pilgerberichte aus dem Mittelalter herangezogen, um einen Merkmalskatalog der Gattung zu erstellen. Daraufhin wird die Aufmerksamkeit auf den Bericht von Kerkeling gelenkt. Hierzu wird zunächst eine inhaltliche Zusammenfassung erstellt, die einen groben Überblick über das Werk gibt. Zuletzt werden die literarischen Muster an Kerkelings Bericht angelehnt und der erstellte Merkmalskatalog an dem Text überprüft, ehe die Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst werden.