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Der zweite Band der neuen Reihe "Deutsch - Young German Photography" präsentiert Oliver Sieber mit zwei ungewöhnlichen Arbeiten - "Skinsmodsteds - The Meaning of Style" und "Übungsräume - The Making of Music". Dem Düsseldorfer Fotografen ist es gelungen, Kontakte zu den hermetischen Szenen der Skins, Mods und Teds herzustellen. Nachdem er das Vertrauen der Protagonisten gewann, hat er diese in sein Studio gebeten. Sein Konzept bestand darin, die einzelne Person mit einer gleichbleibenden formalen Gestaltungspräzision - gleicher Ausschnitt, gleiches Licht, gleicher Hintergrund - zu…mehr

Produktbeschreibung
Der zweite Band der neuen Reihe "Deutsch - Young German Photography" präsentiert Oliver Sieber mit zwei ungewöhnlichen Arbeiten - "Skinsmodsteds - The Meaning of Style" und "Übungsräume - The Making of Music". Dem Düsseldorfer Fotografen ist es gelungen, Kontakte zu den hermetischen Szenen der Skins, Mods und Teds herzustellen. Nachdem er das Vertrauen der Protagonisten gewann, hat er diese in sein Studio gebeten. Sein Konzept bestand darin, die einzelne Person mit einer gleichbleibenden formalen Gestaltungspräzision - gleicher Ausschnitt, gleiches Licht, gleicher Hintergrund - zu porträtieren. Er schafft damit eine Typologie, bei der er Einzelporträts aneinanderreiht und ein vergleichendes Betrachten hervorruft. Ein merkwürdiges Wechselspiel entsteht. Ist man zunächst vollends damit beschäftigt, das Exotische der jeweiligen Subkultur wahrzunehmen, schiebt sich nach und nach das Individuelle hinter den dominierenden Stilcodes, die eine Szenezugehörigkeit konstituieren, hervor. Ein e ganz neue Serie "The Making of Music" fokussiert die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Keimzelle musikalischer Kreativität - den Übungsraum. Wo entsteht eigentlich die Musik, die wir später auf Tonträgern, im Radio oder im Club hören? Sieber präsentiert intime Innenansichten aus den Kreativlabors bekannter und unbekannter Musiker. Der Keller einer Rockband, in dem sich ein Chaos aus Instrumenten, Mikroständern und Kabeln befindet oder das funktionell eingerichtete Schlafzimmer eines Elektro-Soundtüftlers, in dem in einer Ecke die Hardware steht - Übungsraum ist nicht gleich Übungsraum. Jede Innenansicht wird zu einem Mikrokosmos, der beim Betrachter zahlreiche Spekulationen und Fragestellungen auslöst.