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"Provinzschriftsteller", dieser selbstgewählte Titel ist Teil jenes entschiedenen und pointierten Understatements, mit dem Oskar Maria Graf seine Erlebnisse und Beobachtungen notiert hat. Der vorliegende Band versammelt Begebenheiten aus dem Künstlermilieu im München der zwanziger und frühen dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts. Herzstück dieser selbstironischen Essays, Dialoge und autobiographischen Erzählungen ist - auch bei den gelegentlichen Abstechern nach Berlin - das Bayerische. Was wir hier lesen, wurde auf Bayerisch gedacht und gehört und aufgeschrieben. "Denn", sagt Oskar Maria…mehr

Produktbeschreibung
"Provinzschriftsteller", dieser selbstgewählte Titel ist Teil jenes entschiedenen und pointierten Understatements, mit dem Oskar Maria Graf seine Erlebnisse und Beobachtungen notiert hat. Der vorliegende Band versammelt Begebenheiten aus dem Künstlermilieu im München der zwanziger und frühen dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts. Herzstück dieser selbstironischen Essays, Dialoge und autobiographischen Erzählungen ist - auch bei den gelegentlichen Abstechern nach Berlin - das Bayerische. Was wir hier lesen, wurde auf Bayerisch gedacht und gehört und aufgeschrieben. "Denn", sagt Oskar Maria Graf über sein Tun, "ich erfinde ja nichts!" So privat dieses Notizbuch erscheint - Oskar Maria Grafs literarisches Werk war stets auch politisches Wirken. Ein Jahr nach der Erstveröffentlichung dieses Bandes wurden seine Bücher in Deutschland verbrannt. Das Buch wurde auch nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr veröffentlicht und liegt jetzt erstmals seit 1932 wieder vor.
  • Produktdetails
  • edition monacensia
  • Verlag: Buch & Media
  • Seitenzahl: 164
  • Erscheinungstermin: 14. Juli 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 230mm x 146mm x 17mm
  • Gewicht: 250g
  • ISBN-13: 9783869060101
  • ISBN-10: 3869060107
  • Artikelnr.: 34037100
Autorenporträt
Oskar Maria Graf wurde 1894 in Berg am Starnberger See geboren. Gerade 17 Jahre alt ging er nach München, wo er Anschluss an die Schwabinger Boheme fand. Dorthin kehrte er auch zurück, nachdem er 1916 aus dem Militärdienst entlassen wurde - Befehlsverweigerung, Hungerstreik, Internierung in Irrenanstalten lagen hinter ihm. Zeit seines Lebens sollte mit Oskar Maria Grafs literarischem Wirken ein explizit politisches Denken und Handeln einhergehen. Mit seinem Roman "Wir sind Gefangene" gelang ihm 1927 der Durchbruch. Graf ging nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten nach Wien und emigrierte 1938 in die USA. In New York schrieb er das Buch seiner Herkunft und mit ihm ein Stück deutscher Geschichte - "Das Leben meiner Mutter". Oskar Maria Graf starb 1967 in New York.