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Der gewesene Matrose und Lastwagenfahrer Tschonnie Tschenett trifft seinen alten Freund Toto, Polizist mit Sonderstatus, in Napoli, wo ein gespenstisch sinnloser Kongreß der europäischen Polizeien stattfindet. Mit von der Partie ist auch Ciro, genannt 'o professore; in Totos Polizeischuljahren Aushilfslehrer, seither Inspektor in Napoli, in der Vergangenheit mit einigen der großen italienischen Verschwörungen und Verbrechen befaßt. In 'o professores Büro findet sich ein geköpfter Hahn: Warnung wovor? Welcher Fall aus seiner Vergangenheit holt ihn ein? Während nach altem Brauch in den Straßen …mehr

Produktbeschreibung
Der gewesene Matrose und Lastwagenfahrer Tschonnie Tschenett trifft seinen alten Freund Toto, Polizist mit Sonderstatus, in Napoli, wo ein gespenstisch sinnloser Kongreß der europäischen Polizeien stattfindet. Mit von der Partie ist auch Ciro, genannt 'o professore; in Totos Polizeischuljahren Aushilfslehrer, seither Inspektor in Napoli, in der Vergangenheit mit einigen der großen italienischen Verschwörungen und Verbrechen befaßt. In 'o professores Büro findet sich ein geköpfter Hahn: Warnung wovor? Welcher Fall aus seiner Vergangenheit holt ihn ein? Während nach altem Brauch in den Straßen Napolis Berge von Weihnachtsbäumen brennen und die Jugend sich Straßenschlachten mit der Polizei liefert, verschwindet die Tochter von Ciros langjähriger Geliebter Nietta. Und 'o professore bekommt geheimnisvolle Botschaften. Ist es wahr, daß Do Nascimiento, der Magier, der auf italienischen TV-Kanälen Lottozahlen und Glücksbringer an Hunderttausende verkauft hat, gar nicht nach Brasilie n geflüchtet ist, sondern sich samt seinen Millionen in Neapel versteckt? Und wieso läßt sich Tschenett ein Liebeselexier brauen?
Autorenporträt
Kurt Lanthaler, geboren 1960 in Bozen, lebt als Schriftsteller in Berlin. Schreibt Romane, Erzählungen, Drehbücher und Theaterstücke. 1996 Staatsstipendium für Literatur der Republik Österreich. 1998 Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste, Berlin. 1999 Deutscher Krimipreis als drittbester Roman für seinen vierten Tschonnie-Tschenett-Roman 'Azzurro'.
Rezensionen
"Genaue Milieuschilderungen, feine Gedankenspiele, sauber durchgestaltete Dramaturgie ..." (Buchkultur)

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Ein bisschen vorhersehbar findet Rezensent Gerrit Bartels die Weisheiten, die Kurt Lanthaler in seine neuen Geschichte um den italienischen Privatdetektiv Tschonnie-Tschenett streut, was zur Folge hat, dass der Roman "manchmal eine Idee zu eifrig und zu korrekt um die Ecke" kommt. Aber diese bemühte politische Korrektheit tut dem Unterhaltungswert des Buches keinen wirklichen Abbruch. Es schadet der Erzählung laut Bartels auch nicht, dass sie auf einen "zielgenauen Plot" verzichtet - etwas anderes erwartet unser Rezensent ohnehin nicht von Kurt Lanthalers Geschichten. Interessant sei diese Geschichte vor allem, weil sie ein "Sittengemälde Italiens im Allgemeinen und Neapels im Besonderen" entwirft. Die Stärke des Autor liegt nach Bartels Meinung ganz deutlich in "wissenswerten, gesellschaftskritischen oder statistischen Abschweifungen" und im Atmosphärischen.

© Perlentaucher Medien GmbH