MIÖG 121. Band, Teilband 1 (2013) - Carius, Hendrikje und Daniel Luger
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Themenschwerpunkt: Rezensionswesen – Erkundungen in einer Forschungslücke Die österreichische Gelehrtenwelt des frühen 18. Jahrhunderts im Spiegel protestantischer Rezensionszeitschriften. Von Ines Peper. Mein Muse bist du toll? – Allerdings. Geschmack, neue Lehrart und Kanonbildung des aufgeklärten Katholizismus in der „Banzer Zeitschrift“ (1772–1798). Von Thomas Wallnig. Zwischen Referat und Recension. Strukturelle, fachliche und politische Aspekte in den Literaturberichten der MIÖG (1880–1900). Von Christine Ottner. Turba ist ein ganz gemeiner Kerl! Rezensionen als Ehrdiskurs am Beispiel…mehr

Produktbeschreibung
Themenschwerpunkt: Rezensionswesen – Erkundungen in einer Forschungslücke Die österreichische Gelehrtenwelt des frühen 18. Jahrhunderts im Spiegel protestantischer Rezensionszeitschriften. Von Ines Peper. Mein Muse bist du toll? – Allerdings. Geschmack, neue Lehrart und Kanonbildung des aufgeklärten Katholizismus in der „Banzer Zeitschrift“ (1772–1798). Von Thomas Wallnig. Zwischen Referat und Recension. Strukturelle, fachliche und politische Aspekte in den Literaturberichten der MIÖG (1880–1900). Von Christine Ottner. Turba ist ein ganz gemeiner Kerl! Rezensionen als Ehrdiskurs am Beispiel der MIÖG (1920–1939). Von Martin Scheutz. Schablone – Manier – Effekt. Textlinguistische und -pragmatische Überlegungen zur wissenschaftlichen Rezension am Beispiel der MIÖG (1920–1939). Von Ursula Klingenböck. Fragenkatalog zum Thema Rezension
  • Produktdetails
  • Verlag: Böhlau Wien
  • Erscheinungstermin: April 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 24cm x 17cm
  • ISBN-13: 9783205789352
  • ISBN-10: 3205789350
  • Artikelnr.: 38073870
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensent Rudolf Neumaier begrüßt diesen Band über das akademische Rezensionswesen, der im Rahmen der Mitteilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung erschienen ist. Die gesammelten Aufsätze bietet in seinen Augen einen interessanten "Spaziergang über das Schlachtfeld der Rezensionen". Diskreterweise beziehen sich die Aufsätze nach Auskunft des Rezensenten auf historische Schlachten von Geisteswissenschaftlern und deren Kritikern. Deutlich wird für Neumaier, wie polemische, spitzfindige und maliziöse Rezensionen als - mal feine, mal eher plumpe - Waffen missbraucht werden können. Lobend hebt er in diesem Zusammenhang Martin Scheutz' Beitrag über den Verriss einer Edition österreichischer Staatsverträge des Historikers Heinrich von Srbik und dessen wütende Reaktionen: Er zieh den Rezensenten, diesen "ganz gemeinen Kerl", der "Läusesucherei" und "Perfidie".

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