Liebesspuren - Baumgart, Reinhard
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Die schönsten Liebesszenen der Weltliteratur in einem Band: Von Romeo und Julia bis Lolita, von Werther bis Tristan und Isolde, von den Gefährlichen Liebschaften bis zu den Wahlverwandtschaften. Reinhard Baumgart hat alles, was wir schon immer von der Liebe lesen wollten, aufgespürt: Eine Reise durch Glück, Schmerz, Skandale der Liebe, die erste Begegnung, das Geständnis, die Qual der Wahl, Machtspiele, Liebeskarrieren und den Liebestod. Ein Literaturkurs? Ein Liebeslehrgang? Beides in einem.…mehr

Produktbeschreibung
Die schönsten Liebesszenen der Weltliteratur in einem Band: Von Romeo und Julia bis Lolita, von Werther bis Tristan und Isolde, von den Gefährlichen Liebschaften bis zu den Wahlverwandtschaften. Reinhard Baumgart hat alles, was wir schon immer von der Liebe lesen wollten, aufgespürt: Eine Reise durch Glück, Schmerz, Skandale der Liebe, die erste Begegnung, das Geständnis, die Qual der Wahl, Machtspiele, Liebeskarrieren und den Liebestod. Ein Literaturkurs? Ein Liebeslehrgang? Beides in einem.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Best.Nr. des Verlages: 505/19920
  • 2000
  • Ausstattung/Bilder: 204 Seiten
  • Deutsch
  • Abmessung: 21.4cm x 12.2cm x 1.8cm
  • Gewicht: 277g
  • ISBN-13: 9783446199200
  • ISBN-10: 3446199209
  • Best.Nr.: 08849637
Autorenporträt
Reinhard Baumgart, 1929 in Breslau geboren, studierte Geschichte sowie deutsche und englische Literatur. Später arbeitete er als Lektor, Literaturwissenschaftler und Kritiker, war Mitglied des PEN-Zentrums, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Akademie der Künste in Berlin und lebte bis zu seinem Tod 2003 in Berlin und München.
Rezensionen
Besprechung von 05.12.2000
So richtig geheuer ist Reinhard Baumgart die Liebe nicht: Würde er sonst die großen Werke der Literaturgeschichte antreten lassen, damit sie ihm und seinen Lesern die Stellen präsentieren, die ihnen auf schlagende, auf rührende, auf immer wieder niederschmetternde Weise demonstrieren, wie verhängnisvoll die Entscheidung sein kann, das eigene Glück einem anderen anzuvertrauen? Tausend Jahre abendländische Literaturgeschichte, flüchtiges Glück und doch immer auch beständiger Schmerz und großer Skandal. Siebenundsiebzig Geschichten verknüpft Reinhard Baumgart mit solchen literarischen Erlebnissen, von Tristan und Isolde über Don Giovanni bis zu Ingeborg Bachmanns "Malina", von Romeo und Julia über die Marquise von O. bis zu Bertolt Brechts "Baal". Sie alle sind zuerst in einer Serie dieser Zeitung erschienen. Und schon lange vor dem Ende wundert man sich, warum die Menschen ein solches Verhängnis auf sich nehmen. Aber darum gehe es gar nicht, erklärt Reinhard Baumgart so freundlich und aufgeklärt wie stets: "Je weniger Fallhöhe das nivellierte Leben heute anbietet, desto gieriger, süchtiger wird diese Erfahrung gesucht." Nun, wenn das so ist: Wir empfehlen siebenundsiebzig glorreiche Stürze. (Reinhard Baumgart: "Liebesspuren". Eine Lesereise durch die Weltliteratur. Carl Hanser Verlag, München und Wien 2000. 203 S., br., 34.- DM.)

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Sebastian Handke widmet sich in seiner Kritik zwei Werken über die Liebe und meint, dass sie wieder mal deutlich machen, dass die ewige Liebe nichts weniger als eine "Kulturerfindung" ist.
1) Barbara Sichtermann: 50 Klassiker Paare.
An diesem Buch, dass in kurzen Texten nebst Fotos berühmte Liebespaare vorstellt, schätzt der Rezensent vor allem die vielen Bilder, die für ihn den "Blätterspaß" ausmachen. Ganz nett, meint Handke, "mehr aber auch nicht". Nicht richtig eingängig ist ihm die Punkteskala, die jedem Paar unterschiedliche Punktzahlen, beispielsweise für Erotik, zuerkennt.
2) Reinhard Baumgart: Liebesspuren.
Dieses Buch, das berühmte Liebespaare der Weltliteratur vorstellt, ist, findet der Rezensent, nicht mehr als ein "schöngeistiger Literaturkurs". Trotzdem sieht er sich zu seiner Überraschung gefesselt, auch wenn er enttäuscht bemerkt, dass die vorgestellten Paare ziemlich "keimfrei" sind und homosexuelle Liebe gänzlich ausgespart ist. Doch trotz der knappen Originalzitate, denen dann eine zweiseitige Auslegung durch den Autor folgt, bleiben diese Paare im Gedächtnis, so der Rezensent angetan, und er glaubt, dass sie beim Wiederlesen Erinnerungen wie an eine "vergangene Liebe" wecken.

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