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In seinem interdisziplinären Zugriff konkurrenzlos, in seiner diskursgeschichtlichen Anlage ein Nachschlagewerk völlig neuen Typs: Das Lexikon der »Vergangenheitsbewältigung« präsentiert in 170 Einträgen erstmals die politischen und künstlerischen, juristischen und gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und medialen Auseinandersetzungen mit der NS-Vergangenheit.Die kritische Aufarbeitung der zentralen Ereignisse und Debatten des bundesrepublikanischen Erinnerungsdiskurses - von »Auschwitzprozess« bis »Zwangsarbeiterentschädigung« - mündet so zugleich in eine aufschlussreiche Kulturgeschichte…mehr

Produktbeschreibung
In seinem interdisziplinären Zugriff konkurrenzlos, in seiner diskursgeschichtlichen Anlage ein Nachschlagewerk völlig neuen Typs: Das Lexikon der »Vergangenheitsbewältigung« präsentiert in 170 Einträgen erstmals die politischen und künstlerischen, juristischen und gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und medialen Auseinandersetzungen mit der NS-Vergangenheit.Die kritische Aufarbeitung der zentralen Ereignisse und Debatten des bundesrepublikanischen Erinnerungsdiskurses - von »Auschwitzprozess« bis »Zwangsarbeiterentschädigung« - mündet so zugleich in eine aufschlussreiche Kulturgeschichte deutscher Befindlichkeiten nach dem Holocaust.Mit einem Vorwort von Micha Brumlik.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Positiv bespricht Rezensent Klaus Holz den Band "Vergangenheitsbewältigung in Deutschland", den eine Reihe von Autoren, unter ihnen Torben Fischer, vorgelegt haben. Die gesamte Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945 in einem Lexikon zusammenzufassen, sei ein schwieriges Unterfangen, im vorliegenden Fall jedoch ausgezeichnet geglückt, meint Holz. Er lobt sowohl die "hohe Qualität" der 170 Einträge als auch den leserfreundlichen Aufbau des Buches, durch den historische Linien und systematische Zusammenhänge gleichermaßen deutlich würden. Lediglich einen Eintrag zum Sinn des Wortes Vergangenheitsbewältigung ("hätten wir sie bewältigt, wären wir fertig") hätte sich der Rezensent gewünscht.

© Perlentaucher Medien GmbH
»[Es ist] den Herausgebern gelungen, die zentralen Diskussionen fokussiert wiederzugeben und in den jeweiligen gesellschaftlichen Kontext einzuordnen, die mediale Debatte und die Bedeutung des Ereignisses oder Kunstwerkes für die Gegenwart aufzuzeigen.« testcard, 18 (2009) »Die leicht zu lesenden Texte [sind] gute Einführungen zu zahlreichen zeitgeschichtlichen Kontroversen.« Stefan Jordan, ZfG, 57/12 (2009) »[Ein] informative[s] Kompendium, das in keiner Bibliothek fehlen sollte [...].« Peter Langemeyer, Germanistik, 50/3-4 (2009) »Die knappen Texte des Bandes [werfen] kritische Blicke auf die spezifische 'Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945' - eine geschichtspolitische Entwicklung, die noch lange nicht zuende ist, aber eines solchen bilanzierenden Überblicks dringend bedurfte.« Jan Süselbeck, www.literaturkritik.de, 05.05.2009 »[Das Lexikon ist] zu empfehlen, als kritisches Nachschlagewerk oder auch einfach nur zum gelegentlichen Herumblättern.« Cornelia Siebeck, analyse & kritik, 16.01.2009 »Vorzüglich gelungen. Der Grund liegt in der hohen Qualität der 170 Einträge, vor allem aber in der Systematik des Lexikons.« Klaus Holz, DIE ZEIT, 21.08.2008 »[Das Lexikon gibt] dem Filmhistoriker ein nützliches und zuverlässiges Nachschlagewerk an die Hand, das schnell, kompakt und zuverlässig sowohl über die großen Streitthemen als auch über die vielen kleineren und längst vergessenen Debatten informiert.« Jeanpaul Goergen, Filmblatt, 38 (2008) »Die Bundesrepublik blickt auf eine lange Geschichte der Aufarbeitung des Nationalsozialismus zurück. Diese nun etwa 60 Jahre währende 'Vergangenheitspolitik' [...], aus der viele unterschiedliche, von politischen Interessen und gesellschaftlichem Wandel bestimmte Diskussionen entstanden, versucht dieses Lexikon in seiner Gesamtheit darzustellen. Dieser Versuch gelingt glänzend. Informiert wird sachlich, alle Diskurspartner berücksichtigend; aktuelle Literaturangaben; sehr gutes Register. Exzellente Diskursgeschichte des Nationalsozialismus, für Schule, Studium, politische Bildung und alle historisch Interessierten.« Dankert, ekz-Informationsdienst, 4 (2008) »Herausgeber und Autoren haben ein exzellentes Kompendium der Vergangenheitsbewältigung erarbeitet, das man nicht nur als Nachschlagewerk nutzen, sondern auch als eine Art Gesamtdarstellung von vorne bis hinten mit großem Gewinn durchlesen kann.« Helmut König, H-Soz-u-Kult, 19.10.2008; Clio-online, 19.10.2008 »Das Buch ist [...] nicht nur für alle Historiker wichtig, sondern es gehört in das Arbeitsregal jedes politischen Journalisten in Deutschland und auch in die Geschichtsabteilungen aller öffentlichen Bibliotheken und Schulbibliotheken.« www.amazon.de, 23.09.2008 »Von substantieller Bewältigung der Vergangenheit - Stichwort Schlussstrich - kann noch längst keine Rede sein, doch wer immer sich daran abrackern will, hat [...] an Torben Fischers und Matthias N. Lorenz' 'Lexikon der Vergangenheitsbewältigung' ein zuverlässiges und, soweit bei so einem Sujet möglich, locker lesbares Vademecum.« Hermann Unterstöger, Süddeutsche Zeitung, 11.03.2008 Besprochen in: Svenska Dagbladet, www.svd.se, 05.12.2008 Zeitschrift für Genozidforschung, 9/1 (2008), Jens Kroh Neue Zürcher Zeitung, 27.01.2008, Martin Ebner www.freie-radios.net, 13.04.2008, Olaf Berg SWR2 Buchkritik, 10.04.2008, Rudolf Walther Tijdschrift voor Geschiedenis, 122/3 (2009) universitas, 4 (2008), Behindertenpädagogik, 3 (2009), Joachim Koch Sezession, 26 (2008), Fritz Keilbar DZOK-Mitteilungen, 50 (2008) IASL online, 4 (2009), Moshe Zuckermann Studien zur Deutschkunde, 61 (2009), Tomasz G. Pszczólkowski ZfG, 57/12 (2009), Stefan Jordan Jahrbuch für Politik und Geschichte, 1 (2010), Wolfgang Bergem Einsicht, 5 (2011), Wolfgang Kraushaar/Markus Nesselrodt Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 62/7-8 (2011)…mehr