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Autorenporträt
Julia Iwersen (geb. 1972) ist Religions- und Kulturwissenschaftlerin und lebt in Hamburg. In mehreren Aufsätzen hat sie wichtige Forschungsbeiträge zu den verschiedenen Strömungen der Esoterik und ihren kultur- und religionsgeschichtlichen Grundlagen veröffentlicht.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Andreas Kilcher bespricht in seiner Rezension zwei Werke über Esoterik, deren Wert er unterschiedlich beurteilt. Das "Lexikon der Esoterik" von Julia Iwersen kann ihn (im Gegensatz zu Antoine Faivres "Esoterik im Überblick") nicht recht überzeugen. Er beurteilt den "universalhistorischen" Anspruch des Werkes als etwas vermessen und zudem von der Autorin "im Alleingang" nicht zu bewältigen. Während er sich über den Teil des Buches, der sich mit der Esoterik in der Antike beschäftigt, noch zustimmend äußert, ist er vor allem von der Darstellung der neuzeitlichen Esoterik enttäuscht. Hier moniert er "fehlende Artikel" zu wichtigen Protagonisten der Esoterik und Fehler in manchen Artikeln. Insgesamt beurteilt er das Nachschlagewerk als "halbherzige und nur halb verlässliche Synthese" der Theorien und Meinungen, die zur Zeit über die Esoterik vorherrschen, und das ist dem Rezensenten einfach zu wenig.

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