Iterationen - Rheinberger, Hans-Jörg

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Die fünf unter diesem Titel versammelten Arbeiten kreisen alle um das Moment des Suchens und des Unvorwegnehmbaren im Vorgang wissenschaftlicher Forschung. Ihre Entstehung überstreicht einen Zeitraum von 10 Jahren. Sie vermitteln so ein Bild von der Bewegung eines Denkens, das seinen Ausgangspunkt sowohl von der Erfahrung des Labors wie auch von der Textarbeit Jaques Derridas genommen hat. Seinem Andenken ist dieses Buch auch gewidmet.…mehr

Produktbeschreibung
Die fünf unter diesem Titel versammelten Arbeiten kreisen alle um das Moment des Suchens und des Unvorwegnehmbaren im Vorgang wissenschaftlicher Forschung. Ihre Entstehung überstreicht einen Zeitraum von 10 Jahren. Sie vermitteln so ein Bild von der Bewegung eines Denkens, das seinen Ausgangspunkt sowohl von der Erfahrung des Labors wie auch von der Textarbeit Jaques Derridas genommen hat. Seinem Andenken ist dieses Buch auch gewidmet.
  • Produktdetails
  • Internationaler Merve Diskurs IMD Nr.271
  • Verlag: Merve Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 128
  • Erscheinungstermin: Februar 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 171mm x 119mm x 12mm
  • Gewicht: 118g
  • ISBN-13: 9783883962054
  • ISBN-10: 3883962058
  • Artikelnr.: 13486744
Autorenporträt
Der Autor ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Hans-Jörg Rheinberger geht mit Derrida unter dem Arm ins Labor, und Carlo Caduff ist ihm fasziniert gefolgt. Seine Erkenntnis: Sein ist Sprache ist Schrift. Denn Leben ist "Replikation" und "Rekombination des stereochemischen Alphabets", also ein "gleichsam kosmisches Unternehmen fortgesetzter Umschrift". Und so läuft's auch im molekularbiologischen Labor: Nicht mit den Genen wird gearbeitet, sondern mit ihrer Niederschrift, ihren "Graphemen". Auf ein Graphem folgen weitere, und Bedeutung entsteht, wie gehabt, in Wiederholung und Differenz - in "differenzieller Reproduktion". Womit sich der Kreis zu Derrida schließt. Doch worauf will Rheinberger hinaus? Er will, so Caduff, die "Logik des Lebens" in der "Logik der Forschung" aufscheinen lassen. Das könne er natürlich zu keinem Abschluss führen, aber immerhin sei es sehr originell und anregend.

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