Gewalt und Gesellschaft
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Über 30 klassische Texte zu Bedeutung und Formen der Gewalt im 19. und 20. Jahrhundert werden in diesem Band neu interpretiert: Die Autorinnen und Autoren zeigen, wie die historischen Betrachtungen als Deutungsangebote für eine Geschichte der Moderne genutzt werden können. Der Band rückt das moderne Individuum zwischen seiner Bedrohung durch Gewalt und seinen Chancen durch Freiheit ins Zentrum der Aufmerksamkeit.…mehr

Produktbeschreibung
Über 30 klassische Texte zu Bedeutung und Formen der Gewalt im 19. und 20. Jahrhundert werden in diesem Band neu interpretiert: Die Autorinnen und Autoren zeigen, wie die historischen Betrachtungen als Deutungsangebote für eine Geschichte der Moderne genutzt werden können. Der Band rückt das moderne Individuum zwischen seiner Bedrohung durch Gewalt und seinen Chancen durch Freiheit ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
  • Produktdetails
  • Verlag: Wallstein
  • Seitenzahl: 423
  • Erscheinungstermin: Mai 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 135mm x 30mm
  • Gewicht: 525g
  • ISBN-13: 9783835309012
  • ISBN-10: 3835309013
  • Artikelnr.: 32462417
Autorenporträt
Die Herausgeber Uffa Jensen, geb. 1969, wiss. Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt 'Emotionsgeschichte' des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin, Veröffentlichung u.a. zur transnationalen Geschichte der Psychoanalyse in Berlin, London und Kalkutta (1910-1940). Habbo Knoch, geb. 1969, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und Privatdozent am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte in Göttingen. Veröffentlichung u.a.: Die Tat als Bild (2001). Daniel Morat, geb. 1973, Dilthey-Fellow an der FU Berlin, Veröffentlichung u.a.: Von der Tat zur Gelassenheit (2007). Miriam Rürup, geb. 1973, wiss. Mitarbeiterin am DHI in Washington, D.C., Veröffentlichung u.a.: Ehrensache (2008).
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:
Nicholas Stargardt: Carl von Clausewitz, Vom Kriege
Frank Bösch: Joseph Conrad, Heart of Darkness
Volker Berghahn: Ernst Jünger, Der Kampf als inneres ErlebnisUlrich Herbert: Carl Schmitt, Völkerrechtliche Großraumordnung
Adelheid von Saldern: Franz Neumann, Behemoth
Norbert Frei: Karl Jaspers, Die Schuldfrage
Petra Terhoeven: Rudi Dutschke, Organisationsreferat
Axel Schildt: Johannes Agnoli/Peter Brückner, Die Transformation der Demokratie
Dirk Schumann: Johan Galtung, Strukturelle Gewalt
Lutz Niethammer: René Girard, Das Heilige und die Gewalt
Thomas Mergel: Antonio Gramsci, Gefängnishefte
Sven Reichardt: Zygmunt Bauman, Moderne und Ambivalenz
Rezensionen
»Nicht um das Verhältnis von »Gewalt und Gesellschaft« geht es in diesem Buch, sondern darum, wie Gewalt von Intellektuellen im 20. Jahrhundert gesehen, verstanden oder gerechtfertigt wurde. (...) Dabei erheben die Autoren nicht den Anspruch, ihren Lesern Aufregendes und Überraschendes mitzuteilen. Sie fassen zusammen, was die Texte zu diesem Thema bieten. Schon dafür werden die Leser dankbar sein. Manche Autoren aber entdecken auch Neues in den Schriften, die sie (wieder) gelesen haben.«(Jörg Baberowski, H-Soz-u-Kult, 03.04.2012)»Eine interessante Geschichte des Nachdenkens über den Zusammenhang von "Gewalt und Gesellschaft".« (Sven Reichardt, Neue Politische Literatur, Jg. 57, 2012)