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Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1.0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistik), Veranstaltung: "Fest steht der Schrei." Radikale Gesellschaftskritik in Prosawerken und Hörspielen Ingeborg Bachmanns, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll hinterfragen, inwieweit der sozialgeschichtliche Kontext und die dargestellten Geschlechterverhältnisse der Erzählung aufeinander Einfluss nehmen. Um Zugang zur Thematik zu finden, wird zunächst kurz in den Gender-Begriff und den dargestellten soziokulturellen Kontext…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1.0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistik), Veranstaltung: "Fest steht der Schrei." Radikale Gesellschaftskritik in Prosawerken und Hörspielen Ingeborg Bachmanns, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll hinterfragen, inwieweit der sozialgeschichtliche Kontext und die dargestellten Geschlechterverhältnisse der Erzählung aufeinander Einfluss nehmen. Um Zugang zur Thematik zu finden, wird zunächst kurz in den Gender-Begriff und den dargestellten soziokulturellen Kontext der Erzählung eingeführt. Daraufhin kann die Analyse der Erzählung unter Berücksichtigung der genannten Aspekte folgen. Dafür wird zunächst kurz thematisch in die Geschlechterverhältnisse in der Erzählung eingeführt. Im Folgenden wird untersucht, warum der "Stammtisch" ein exklusives Ereignis für Männer darstellt, und was das über das Verhältnis der Geschlechter besagt. Hier spielt die Marginalisierung der Frau eine wichtige Rolle, die in der Erzählung auch im Schema einer Opfer/Täter-Konstellation verdeutlicht wird, worauf im nächsten Punkt eingegangen wird. Daraufhin wird untersucht, inwiefern sich die herausgearbeiteten Aspekte in der jeweiligen Sprache der Geschlechter wiederfinden. Zum Abschluss werden in einem Fazit die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst."Der Faschismus ist das erste in einer Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau." Die 1926 in Klagenfurt geborene Schriftstellerin Ingeborg Bachmann nahm das Verhältnis der Geschlechter laut Peter Beickel als einen "Kriegsschauplatz" wahr. 1980 erfuhren ihre Werke besonders aus der feministischen Kritik neues Ansehen, und Bachmann wurde zur "Ikone feministischer Identifikation". Die in ihren Werken verarbeiteten Gesellschafts- und Geschichtsprozesse sind geprägt von durch Faschismus und Krieg ausgelösten Traumata, denen sie selbst auch zu großen Teilen in ihrer Jugend ausgesetzt war. Neben dem "Entsetzen" über die Missstände der Gesellschaft, spiele laut Beicken jedoch immer auch eine "Utopiesehnsucht" in Bachmanns Texten mit.