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Nach siebenjähriger ununterbrochener Arbeit, die jahrzehntelange Vorstudien abschließt, übergebe ich die Geschichte der Chur- und Hauptstadt Brandenburg, deren Abfassung ich im Aufträge der städtischen Behörden übernommen habe, der Öffentlichkeit. Das Herannahen der Tausendjahrfeier, für die das Buch als Festschrift bestimmt ist, und manche anderen Aufgaben, die des Verfassers noch harren, drängen zum endlichen Abschluß, wenn auch mancher Abschnitt noch der Feile, manche Frage noch einer völligen Lösung bedurft hätte. Indessen erfordert gerade die quellenmäßige Geschichte einer tausendjährigen…mehr

Produktbeschreibung
Nach siebenjähriger ununterbrochener Arbeit, die jahrzehntelange Vorstudien abschließt, übergebe ich die Geschichte der Chur- und Hauptstadt Brandenburg, deren Abfassung ich im Aufträge der städtischen Behörden übernommen habe, der Öffentlichkeit. Das Herannahen der Tausendjahrfeier, für die das Buch als Festschrift bestimmt ist, und manche anderen Aufgaben, die des Verfassers noch harren, drängen zum endlichen Abschluß, wenn auch mancher Abschnitt noch der Feile, manche Frage noch einer völligen Lösung bedurft hätte. Indessen erfordert gerade die quellenmäßige Geschichte einer tausendjährigen Stadt, mag sie auch nicht zu den weltgeschichtlich bedeutenden gehören, eine solche Vielseitigkeit der Gaben und eine solche Andacht zum Kleinen, daß ich mich getrost mit dem Angestrebten und Geleisteten bescheiden und jüngeren Kräften die Fortsetzung und Verbesserung überlassen will. Ich habe mich bemüht, aus den ersten Quellen heraus eine für weite Kreise lesbare Geschichte der tausend Jahre städtischen Lebens zu entwerfen und neben den äußeren Schicksalen der Stadtgemeinde auch möglichst alle Seiten ihrer inneren Entwicklung zu schildern versucht.Inhalt: Erstes Buch: Germanische und wendische Vorgeschichte; Zweites Buch: Die Städte Brandenburg im Zeitalter der Askanier; Drittes Buch: Die Städte Brandenburg in der Wittelsbacher und Luxemburger Zeit; Viertes Buch: Äußere Schicksale der Städte Brandenburg unter den ersten Hohenzollern; Fünftes Buch: Innere Entwicklung der Städte Branedenburg vom Ausgang der Askanierzeit bis zur Glaubenserneuerung
Autorenporträt
Otto Richard Sigismund Tschirch (* 4. Juni 1858 in Guben; + 13. März 1941 in Brandenburg (Havel)) war ein deutscher Pädagoge, Historiker und Archivar. Er hat neben seiner Lehrertätigkeit insbesondere zur Stadtgeschichte der Stadt Brandenburg an der Havel geforscht und publiziert. Otto Tschirch wurde als zweiter Sohn des evangelischen Pfarrers Carl Adolf Tschirch (1815-1875)[1] und dessen Frau Marie, geb. Sausse, geboren. Sein älterer Bruder Alexander (1856-1939) wurde später Apotheker und Professor der Pharmazie in Bern. Nach dem Besuch der Gubener Elementarschule und des Gymnasiums Guben (1867-1876) studierte er von 1876 bis 1880 an der Universität Berlin Geschichte, Germanistik, Geographie, Philosophie und Pädagogik. Dort hörte er Geschichtsvorlesungen von Theodor Mommsen, Karl Wilhelm Nitzsch und Johann Gustav Droysen, Erdkunde bei Heinrich Kiepert, Geschichte der indogermanischen Sprachen bei Johannes Schmidt, Sanskrit bei Albrecht Weber und Sprachphilosophie bei Heymann Steinthal. Anschließend war er bis 1882 Erzieher am Zivilwaisenhaus in Potsdam. Im Juni 1882 legte er die Staatsprüfung ab und ab Oktober des gleichen Jahres war er Referendar am Luisenstädtischen Gymnasium in Berlin (heute: Heinrich-Schliemann-Gymnasium Berlin), dann am Saldern-Gymnasium in Brandenburg an der Havel, wo er seit 1884 fest angestellt war. Im gleichen Jahr wurde er an der Universität Halle zum Dr. phil. promoviert. 1902 wurde er zum Professor ernannt, 1911 erhielt er den Roten Adlerorden 4. Klasse, und 1921 wurde er als Lehrer pensioniert. 1886 wurde Tschirch Mitglied im Historischen Verein in Brandenburg an der Havel, seit 1894 Vorstandsmitglied und zweiter Schriftführer, seit 1895 erster Schriftführer und von 1909 bis 1936 Vorsitzender des Vereins. Daneben war er von 1899 bis 1929 Stadtarchivar - zunächst ehrenamtlich und ab 1921 hauptamtlich. 1912 gehörte er zu den Mitbegründern der Vereinigung Brandenburgischer Heimatmuseen, wurde 1922 deren zweiter Vorsitzender und war dann bis 1932 deren erster Vorsitzender. Von 1923 bis 1939 Leiter das neugegründeten Heimatmuseums in Brandenburg. Seit ihrer Gründung 1925 bis zu ihrer Auflösung 1939 gehörte er der Historischen Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin an. Seit 1885 war er mit Maria Beata Schütz verheiratet, mit der er drei Kinder hatte: Ilse (* 1886), Siegfried und Alexander.Quelle:Wikipedia