Generation und Erwartung
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Während die Forschung bisher vor allem die Bedeutung von Generationen als Erinnerungsgemeinschaften betont hat, wird hier der Frage nachgegangen, inwiefern sie sich auch als spezifische "Erwartungsgemeinschaften" analysieren lassen, die durch ein besonderes Verhältnis zu einer imaginierten Zukunft charakterisiert sind. Historiker, Soziologen, Literatur- und Erziehungswissenschaftler gehen dieser besonderen Verschränktheit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für die Zeit ab dem 19. Jahrhundert nach, die sich sowohl in der Konstruktion von Generationen als auch von Generationsbeziehungen niederschlägt.…mehr

Produktbeschreibung
Während die Forschung bisher vor allem die Bedeutung von Generationen als Erinnerungsgemeinschaften betont hat, wird hier der Frage nachgegangen, inwiefern sie sich auch als spezifische "Erwartungsgemeinschaften" analysieren lassen, die durch ein besonderes Verhältnis zu einer imaginierten Zukunft charakterisiert sind. Historiker, Soziologen, Literatur- und Erziehungswissenschaftler gehen dieser besonderen Verschränktheit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für die Zeit ab dem 19. Jahrhundert nach, die sich sowohl in der Konstruktion von Generationen als auch von Generationsbeziehungen niederschlägt.
  • Produktdetails
  • Göttinger Studien zur Generationsforschung Bd.12
  • Verlag: Wallstein
  • Seitenzahl: 287
  • Erscheinungstermin: Mai 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 228mm x 154mm x 25mm
  • Gewicht: 524g
  • ISBN-13: 9783835311565
  • ISBN-10: 3835311565
  • Artikelnr.: 36815519
Autorenporträt
Die Herausgeber Kirsten Gerland, geb. 1982, studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Politik- sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft in Göttingen und Torun (Polen). Sie promoviert über den Umbruch von 1989/90 in der DDR und in Polen aus generationengeschichtlicher Perspektive. Benjamin Möckel, geb. 1983, studierte Philosophie und Neuere/Neueste Geschichte in Göttingen. Er promoviert am DFG-Graduiertenkolleg 'Generationengeschichte' in Göttingen über die Generation der '45er' in den beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften. Daniel Ristau, geb. 1980, studierte Neuere/Neueste Geschichte und Politikwissenschaft an der TU Dresden. Er promoviert zu Vernetzungs- und Entflechtungsprozessen der Mitglieder der jüdischen Familie Bondi im 19. Jahrhundert.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:
Ulrike Jureit: Generation und Erwartung Überlegungen zur Interdependenz von Erfahrung und Prognose
Guilia Frontoni: Söhne als Generationshelden "Hass" und politische Erwartung bei Frauen um 1848
Daniel Ristau: Die "Regeneration" der jüdischen Jugend Die Debatten um die zukünftige Stellung und Modernisierung des Judentums im 19. Jahrhundert
Sehra Duran: Schnittstelle zweier Parallelen Familiale Migrationsgeschichte in Zeit und Raum