Für eine zivile Gesellschaft - Dürr, Hans-Peter
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"Die Zukunftsfähigkeit des homo sapiens - und nicht nur seiner Schrumpfgestalt, des homo oeconomicus - erfordert neben der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen auch eine Nachhaltigkeit auf der gesellschaftlichen und human-individuellen Ebene. Diese kommt in einer gerechten Gesellschaft zum Ausdruck, in der alle Individuen an der Gestaltung beteiligt sind und die Möglichkeit besitzen, sich physisch, geistig und emotional optimal zu entfalten. Das schließt eine Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse ein. Was zukunftsfähig ist, lässt sich nur schwer in Vorschriften und Rezepte fassen.…mehr

Produktbeschreibung
"Die Zukunftsfähigkeit des homo sapiens - und nicht nur seiner Schrumpfgestalt, des homo oeconomicus - erfordert neben der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen auch eine Nachhaltigkeit auf der gesellschaftlichen und human-individuellen Ebene. Diese kommt in einer gerechten Gesellschaft zum Ausdruck, in der alle Individuen an der Gestaltung beteiligt sind und die Möglichkeit besitzen, sich physisch, geistig und emotional optimal zu entfalten. Das schließt eine Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse ein. Was zukunftsfähig ist, lässt sich nur schwer in Vorschriften und Rezepte fassen. Zukunftsfähigkeit wird mehr durch eine Lebenshaltung erreicht, die aufmerksam, umsichtig, vorsorgend, emphatisch und liebend ist. Leichter ist es zu benennen, was nicht zukunftsfähig ist, etwa unsere durch ungebremstes Wachstum und Beschleunigung gekennzeichnete westliche Lebensweise."
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher
  • Verlag: DTV
  • Seitenzahl: 232
  • Deutsch
  • Abmessung: 13mm x 124mm x 191mm
  • Gewicht: 210g
  • ISBN-13: 9783423361774
  • ISBN-10: 3423361778
  • Artikelnr.: 08603651
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Der Kernpunkt der vier Essays, so die Zusammenfassung des Rezensenten (Kürzel upj.) sei die Frage nach der "Zukunftsfähigkeit" des Menschen. Dürr erweise sich da als sehr skeptisch, beobachte mit Sorge die Entwicklung des homo sapiens zur "Schrumpfversion des homo oeconomicus" und fordere als Physiker die Rückkehr zu einem "lebendigen" Naturbegriff.

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