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Biografische Aspekte ausgewählter Künstler_innen der Sammlung geben Anlass dazu, individuelle Werkentwicklungen zu befragen. Sie werden miteinander in Beziehung gesetzt, um dem Besucher das Bild einer Bewegung zu zeigen, welche in der Auseinandersetzung mit sozialen, moralischen und politischen Themen der Nachkriegszeit spezifische Strategien entwickelte. Das Paradox, die Collage, Serialität oder das Flüchtige sind solche Strategien, wie auch die veränderte Einstellung zur Qualität hergestellter Objekte und die Überschneidung der Gattungen von bildender Kunst, Musik, Theater und Poesie. Es…mehr

Produktbeschreibung
Biografische Aspekte ausgewählter Künstler_innen der Sammlung geben Anlass dazu, individuelle Werkentwicklungen zu befragen. Sie werden miteinander in Beziehung gesetzt, um dem Besucher das Bild einer Bewegung zu zeigen, welche in der Auseinandersetzung mit sozialen, moralischen und politischen Themen der Nachkriegszeit spezifische Strategien entwickelte. Das Paradox, die Collage, Serialität oder das Flüchtige sind solche Strategien, wie auch die veränderte Einstellung zur Qualität hergestellter Objekte und die Überschneidung der Gattungen von bildender Kunst, Musik, Theater und Poesie. Es eröffnen sich vielschichtige Perspektiven, die im Kontext gesellschaftlicher Muster gelesen werden. Letztlich lassen Bezüge zur europäischen Kunstgeschichte erkennen, dass das Thema Krieg und Gewalt seit Jahrhunderten ein Motor künstlerischer Kreativität ist.Die virtuelle Ausstellung im museum FLUXUS+ gibt Anlass dazu, über Familiengeschichten ins Gespräch zu kommen, 75 Jahre nach dem Ende des II. Weltkrieges an dessen Folgen zu erinnern und für die Gegenwart daraus zu lernen. Künstler_innen: Mary Bauermeister, Joseph Beuys, Bazon Brock, Yoko Ono, Benjamin Patterson, George Maciunas, Tomas Schmit, Wolf Vostell, Emmett Williams.
Autorenporträt
Barbara Straka (geb. 1954 in Berlin) ist Kunsthistorikerin, Kuratorin, Kunstvermittlerin und Autorin zahlreicher Veröffentlichungen zur zeitgenössischen Kunst. Sie studierte Kunsterziehung und Germanistik sowie Kunstgeschichte und Philosophie an der UdK und FU Berlin. Von 1980 bis 1994 war sie als Kuratorin für die Berliner Kunstvereine NGBK, NBK und KunstWerke tätig. Für die Kulturinitiative ARS BALTICA wirkte sie als Projektleiterin zahlreicher Themen- und Gruppenausstellungen im Kulturaustausch mit Osteuropa und widmete sich als Geschäftsführerin der Inter Art Agentur der Vorstellung und Vermittlung russischer und baltischer Künstler. Als Direktorin des HAUS AM WALDSEE Berlin von 1994 bis 2004 organisierte sie Ausstellungen und Veranstaltungen zur deutschen und internationalen Kunst nach 1945. Zeitgleich war sie Lehrbeauftragte am Institut für Kunst im Kontext der UdK Berlin in der Kuratorenausbildung, Politikberatung, Gremien- und Juryarbeit tätig. Von 2004 bis 2010 war sie Präsidentin der Kunstuniversität Niedersachsens, der HBK Braunschweig. Schwerpunkte ihrer Amtszeit waren die Entwicklung einer Bologna-kompatiblen interdisziplinären Studienstruktur (BA_MA), künstlerische Forschung, Internationalisierung und Kooperationsvereinbarungen mit Partnern in Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Als Referentin bei der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft betreute sie bis 2019 Projekte der Kultur-und Kreativwirtschaft sowie Veranstaltungen (Hybrid-Plattform der TU_UdK, Berliner Kunstmessen, Asia Pacific Weeks). Barbara Straka lebt in Potsdam als Autorin, Projekt- und Kunstberaterin (www.creartext.de).