Marktplatzangebote
Ein Angebot für € 50,00 €
  • Broschiertes Buch

In der Übersetzungswissenschaft stellt der Stilbegriff und der Nachweis eines Individualstils ein besonderes Problem dar. Am Beispiel von Felix Paul Greve und seinen um die Jahrhundertwende entstandenen Übertragungen von André Gides L'Immoraliste und Oscar Wildes The Picture of Dorian Gray ins Deutsche wird gezeigt, daß sich mit Hilfe eines sprachwissenschaftlich ausgerichteten, für übersetzungswissenschaftliche Zwecke modifizierten Stilbegriffs ein in einem bestimmten Zeitraum aktueller Individualstil nachweisen läßt. Anhand der Analysen von Greves Übersetzungen aus verschiedenen Sprachen und…mehr

Produktbeschreibung
In der Übersetzungswissenschaft stellt der Stilbegriff und der Nachweis eines Individualstils ein besonderes Problem dar. Am Beispiel von Felix Paul Greve und seinen um die Jahrhundertwende entstandenen Übertragungen von André Gides L'Immoraliste und Oscar Wildes The Picture of Dorian Gray ins Deutsche wird gezeigt, daß sich mit Hilfe eines sprachwissenschaftlich ausgerichteten, für übersetzungswissenschaftliche Zwecke modifizierten Stilbegriffs ein in einem bestimmten Zeitraum aktueller Individualstil nachweisen läßt. Anhand der Analysen von Greves Übersetzungen aus verschiedenen Sprachen und dem Vergleich mit seinen eigenen literarischen Werken lassen sich über den Übersetzer- bzw. Autorenstil hinaus Merkmale des Individualstils bei Greve ausmachen, die nicht sprachenpaar- bzw. gattungsbedingt sind und die, wie der Vergleich mit Stefan George und seinem Kreis zeigt, von Zeitstilelementen beeinflußt wurden.
Autorenporträt
Die Autorin: Beate Hermes wurde 1960 in Paderborn geboren. Von 1980 bis 1986 Studium an der Universität Göttingen (Anglistik/Romanistik). Von 1988 bis 1992 Mitarbeiterin am Göttinger Sonderforschungsbereich «Die Literarische Übersetzung». 1995 Promotion. Gymnasiallehrerin für Englisch und Französisch und Schulbuchautorin.