Erschließen und Speichern von Wissen in der Frühen Neuzeit - Grunert, Frank / Syndikus, Anette (Hrsg.)
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Mit der Verbreitung des Buchdrucks hat sich die Quantität des verfügbaren Wissens radikal verändert, woraus sich neue Fragen nach der Funktion des Wissens, seiner Ordnung und den Möglichkeiten seiner Bewahrung und Tradierung ergeben. Die überlieferten Wissensspeicher werden allmählich den veränderten Ansprüchen angepasst, und seit dem 17. Jahrhundert entstehen daneben neue Formen der Wissenserschließung und -vermittlung, mit denen auf die Anforderungen der Universitäten, Bibliotheken und Verwaltungen, aber auch auf die Interessen eines nicht-akademischen Lesepublikums reagiert wird. Die…mehr

Produktbeschreibung
Mit der Verbreitung des Buchdrucks hat sich die Quantität des verfügbaren Wissens radikal verändert, woraus sich neue Fragen nach der Funktion des Wissens, seiner Ordnung und den Möglichkeiten seiner Bewahrung und Tradierung ergeben. Die überlieferten Wissensspeicher werden allmählich den veränderten Ansprüchen angepasst, und seit dem 17. Jahrhundert entstehen daneben neue Formen der Wissenserschließung und -vermittlung, mit denen auf die Anforderungen der Universitäten, Bibliotheken und Verwaltungen, aber auch auf die Interessen eines nicht-akademischen Lesepublikums reagiert wird. Die vielfältigen Möglichkeiten der frühneuzeitlichen Wissensaufbereitung und der daraus hervorgehenden Speicherformen (zwischen 1500 und 1800) werden in eine vergleichende Perspektive gerückt: Die jeweiligen Formen werden zunächst nach einheitlichen Gesichtspunkten vorgestellt, um dann nach Überschneidungen und Abgrenzungen, nach Konstanten und Transformationen fragen zu können. Der Band enthält Beiträge über: Speichermetaphern, Naturkundliche Enzyklopädien, Genealogien, Florilegien, Tabellenwerke, Theatra, Bibliothecae, Juristische Lexika, Bibliographien, Dissertationen, Gelehrte Korrespondenzen, Buntschriftstellerei, Historia literaria, Literarische Werke, Staatskalender, Moralische Wochenschriften, Kommentarliteratur und Reiseberichte.
  • Produktdetails
  • Verlag: Akademie Verlag
  • Seitenzahl: 400
  • Erscheinungstermin: November 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 247mm x 161mm x 30mm
  • Gewicht: 774g
  • ISBN-13: 9783050043296
  • ISBN-10: 3050043296
  • Artikelnr.: 20890087
Autorenporträt
Frank Grunert, Universität Halle; Anette Syndikus, Ludwig-Maximilians-Universität München.
Inhaltsangabe
Mit der Verbreitung des Buchdrucks hat sich die Quantität des verfügbaren Wissens radikal verändert
woraus sich neue Fragen nach der Funktion des Wissens
seiner Ordnung und den Möglichkeiten seiner Bewahrung und Tradierung ergeben. Die überlieferten Wissensspeicher werden allmählich den veränderten Ansprüchen angepasst
und seit dem 17. Jahrhundert entstehen daneben neue Formen der Wissenserschließung und -vermittlung
mit denen auf die Anforderungen der Universitäten
Bibliotheken und Verwaltungen
aber auch auf die Interessen eines nicht-akademischen Lesepublikums reagiert wird. Die vielfältigen Möglichkeiten der frühneuzeitlichen Wissensaufbereitung und der daraus hervorgehenden Speicherformen (zwischen 1500 und 1800) werden in eine vergleichende Perspektive gerückt: Die jeweiligen Formen werden zunächst nach einheitlichen Gesichtspunkten vorgestellt
um dann nach Überschneidungen und Abgrenzungen
nach Konstanten und Transformationen fragen zu können. Der Band enthält Beiträge über: Speichermetaphern
Naturkundliche Enzyklopädien
Genealogien
Florilegien
Tabellenwerke
Theatra
Bibliothecae
Juristische Lexika
Bibliographien
Dissertationen
Gelehrte Korrespondenzen
Buntschriftstellerei
Historia literaria
Literarische Werke
Staatskalender
Moralische Wochenschriften
Kommentarliteratur und Reiseberichte.
Rezensionen
"Ein gelungener und gehaltvoller Sammelband [...] der Band bietet [viel], zu den Themen nämlich, die er behandelt und für die er ein Fundament schafft, auf dem eine künftige umfassendere Darstellung der frühneuzeitlichen Wissensspeicher fußen kann."Holger Böning in: Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte 19 (2017), 164-165 "Lehrreich und anregend sind die einzelnen Abhandlungen des Bandes; anregend ist auch das Rahmenkonzept, anregend schließlich sind auch die Ausblicke auf weitergehende, künftig zu erörternde Fragen und Aspekte der Wissensspeicherung, wie sie die Herausgeber in der Einleitung formulieren (vgl. S. XVI-XVIII)."Monika Schmitz-Emans in: Arbitrium 2017; 35(1): 42-46 "Die reichen Literaturangaben laden an vielen Stellen zur Verfolgung weiterer Spuren ein. Auf jeden Fall liegt ein willkommener Band zur Kultur- und Wissenschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit vor."Manfred Komorowski in: Informationsmittel (IFB), 13. 3. 2016