Einsicht in Gewalt - Taubner, Svenja
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Das Thema Jugendkriminalität führt oft zu hitzigen Diskussionen, in denen jedoch das Verständnis für die individuellen Schicksale der Betroffenen verloren geht. An der Schnittstelle von Kriminalwissenschaften und Psychologie stellt dieses Buch Einzelfallanalysen von gewalttätigen Jugendlichen mit einer oftmals traumatischen Geschichte ins Zentrum der Untersuchung.
Am Beispiel des Täter-Opfer-Ausgleichs wird mit Methoden der psychoanalytischen Psychotherapieforschung und Bindungsforschung die Auseinandersetzung junger Männer mit ihren Gewaltstraftaten beschrieben. Svenja Taubner arbeitet
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Produktbeschreibung
Das Thema Jugendkriminalität führt oft zu hitzigen Diskussionen, in denen jedoch das Verständnis für die individuellen Schicksale der Betroffenen verloren geht. An der Schnittstelle von Kriminalwissenschaften und Psychologie stellt dieses Buch Einzelfallanalysen von gewalttätigen Jugendlichen mit einer oftmals traumatischen Geschichte ins Zentrum der Untersuchung.

Am Beispiel des Täter-Opfer-Ausgleichs wird mit Methoden der psychoanalytischen Psychotherapieforschung und Bindungsforschung die Auseinandersetzung junger Männer mit ihren Gewaltstraftaten beschrieben. Svenja Taubner arbeitet heraus, dass einseitige Täterzuschreibungen einem Lernprozess entgegenwirken, und stellt Vorschläge für Entwicklungsmöglichkeiten dar.
  • Produktdetails
  • Forschung Psychosozial
  • Verlag: Psychosozial-Verlag
  • Seitenzahl: 349
  • Erscheinungstermin: Januar 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 148mm x 28mm
  • Gewicht: 500g
  • ISBN-13: 9783898068789
  • ISBN-10: 3898068781
  • Artikelnr.: 23825522
Autorenporträt
Svenja Taubner ist Psychoanalytikerin (DPG), ist Direktorin des Instituts für Psychosoziale Prävention der Universität Heidelberg und Mediatorin im Strafrecht. Zudem ist sie Mitherausgeberin der Zeitschriften Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie und Psychotherapeut sowie Editor-in-Chief für Mental Health und Prevention. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Kompetenzentwicklung in der Psychotherapieausbildung, Bindung, Adoleszenz, Mentalisierungsbasierte Therapie und Psychotherapieforschung.
Inhaltsangabe
Inhalt Einleitung A Theoretischer Teil 1 Die Entwicklung von Einsichtsfähigkeit als Chance des Täter
Opfer
Ausgleichs 1.1 Einsicht als Effekt des Täter
Opfer
Ausgleichs und Grundlage eines zukünftigen Legalverhaltens 1.2 Psychoanalytisch orientierte strafrechtliche Mediation
die Bremer Schule des Täter
Opfer
Ausgleichs 1.3 Überblick über den Stand der Forschung zum Täter
Opfer
Ausgleich 1.4 Fragestellung und eigenes Forschungsvorhaben 2 Philosophische und juristische Auffassungen von Einsicht 2.1 Einsicht im philosophischen Diskurs 2.2 'Einsicht' als Begriff des Jugendgerichtsgesetzes (JGG) 3. Ein psychoanalytisch begründeter Einsichtsbegriff für den Täter
Opfer
Ausgleich 3.1 Der Begriff der Einsicht im psychoanalytischen Theoriediskurs 3.2 Mentalisierung und Einsicht 3.3 Einsicht als Ziel des Täter
Opfer
Ausgleichs 4 Einsicht vor dem Hintergrund gewalttätigen Verhaltens in der Adoleszenz 4.1 Risiko
und Schutzfaktoren für kriminelles und gewalttätiges Verhalten 4.2 Die Taxonomie antisozialen Verhaltens in der Adoleszenz 4.3 Die Genese des dissozialen Syndroms aus psychoanalytischer Sicht und vor dem Hintergrund der Mentalisierungstheorie 4.4 Differenzialdiagnostische Kriterien für gewalttätiges Verhalten in der Adoleszenz 4.5 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen für die Praxis des Täter
Opfer
Ausgleichs und das Konzept der Einsicht B Empirischer Teil 5 Die Förderung von Einsicht
Planung und Durchführung der Vorher
Nachher
Studie 5.1 Fragestellungen und Forschungsannahmen 5.2 Konzeption der Studie 5.3 Durchführung der Studie 5.4 Forschungsinstrumente 6 Die Ausgangsmerkmale der Untersuchungsgruppe
eine deskriptive Analyse 6.1 Soziodemografische Merkmale und Delikte 6.2 Belastende Lebensereignisse 6.3 Ausgangsmerkmale der Reflexiven Kompetenz 6.4 Bindungsrepräsentationen 6.5 Interpersonale Probleme 7 Statistische Analyse der Vorher
Nachher
Untersuchung 7.1 Schlichtungserfolg 7.2 Zufriedenheit der Probanden mit dem Täter
Opfer
Ausgleich 7.3 Reflexive Kompetenz 7.4 Prä
Post
Effekte anhand der Veränderung der Reflexiven Kompetenz 7.5 Rückfallstatistik 8 Qualitative Auswertung der Prä
Post
Veränderungen von Einsicht 8.1 Begründung der Methode und Erläuterung der Interpretationsschritte 8.2 Ergebnisse des fallübergreifenden Vergleichs 8.3 Idiografische Falldarstellungen 9 Diskussion der Ergebnisse und Schlussfolgerungen 9.1 Reflexive Kompetenz zur Differenzierung adoleszenter Delinquenter 9.2 Reflexive Kompetenz als ein Messinstrument zur Wirksamkeitsmessung des Täter
Opfer
Ausgleichs 9.3 Reflexive Kompetenz als Vorraussetzung eines erfolgreichen Täter
Opfer
Ausgleichs und die langfristigen Effekte im Sinne einer Legalbewährung 9.4 Reflexive Kompetenz und Einsicht 9.5 Schlussfolgerungen für die Praxis des Täter
Opfer
Ausgleichs und Ausblick auf zukünftige Forschung