Die Preußin auf dem Zarenthron - Butenschön, Marianna
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Für Charlotte (1798 1860), ihre anmutige Älteste, ahnt Königin Luise eine "glänzende Zukunft". Sie täuscht sich nicht: Die Prinzessin heiratet den Großfürsten Nikolaus und wird Kaiserin von Russland. Beim Konfessionswechsel erhält sie den Namen Alexandra Fjodorowna und steht an der Seite Nikolaus I. schwere Schicksalsschläge durch: Aufstände, Kriege und Revolutionen, die Cholera, den Brand des Winterpalastes, den Tod ihrer jüngsten Tochter. Dennoch gibt es wenige dynastische Ehen, die so glücklich waren wie die von Alexandra und Nikolaus I. Ihre Liebe hält lebenslang. Russland verdankt der…mehr

Produktbeschreibung
Für Charlotte (1798 1860), ihre anmutige Älteste, ahnt Königin Luise eine "glänzende Zukunft". Sie täuscht sich nicht: Die Prinzessin heiratet den Großfürsten Nikolaus und wird Kaiserin von Russland. Beim Konfessionswechsel erhält sie den Namen Alexandra Fjodorowna und steht an der Seite Nikolaus I. schwere Schicksalsschläge durch: Aufstände, Kriege und Revolutionen, die Cholera, den Brand des Winterpalastes, den Tod ihrer jüngsten Tochter. Dennoch gibt es wenige dynastische Ehen, die so glücklich waren wie die von Alexandra und Nikolaus I. Ihre Liebe hält lebenslang. Russland verdankt der Preußin auf dem Zarenthron den Weihnachtsbaum und die Côte d Azur die ersten reichen russischen Touristen.Auch bei castlewelt.com
  • Produktdetails
  • Verlag: Piper
  • Seitenzahl: 414
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 414 S. Farbtaf.
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 137mm x 38mm
  • Gewicht: 603g
  • ISBN-13: 9783492054430
  • ISBN-10: 3492054439
  • Artikelnr.: 32655026
Autorenporträt
Marianna Butenschön ist Historikerin und Journalistin. Sie lebt in Hamburg.
Inhaltsangabe
Inhalt

" Blancheflour "

1 " Charlotte ist sehr groß, sanft und gut "

Kindheit und Jugend

2 " Von der Vorsehung bestimmt "

Liebe auf den ersten Blick

3 " Ich fühlte mich sehr, sehr glücklich "

Firmung, Verlobung und Trauung

4 " Das Glück verbirgt sich im Anitschkow-Paradies "

Die ersten Jahre in Russland

5 Ein " Genius reiner Schönheit "

" Lalla Rookh "

6 " Ich hatte keinen Vertrauten als meine Frau "

Der Dekabristen-Aufstand

7 " Sie verkörperte das Ideal der russischen Zarin "

Neue Pflichten

8 Der " Zauber der weißen Rose "

Ein Fest in Berlin

9 " Gott schütze den Zaren "

Unruhige Jahre

10 " Die Herrscherin ist noch hübscher geworden "

Ruhige Jahre

11 " Ach, liebe Muffi ! "

Reisen, Baupläne, Zäsuren

12 " Ich brauchte nicht viel, um zufrieden zu sein "

" Alltag " bei Hofe und in der Familie

13 " Sieh einmal, liebe Tochter ... "

Abschiede

14 " Nichts fehlte für Mama "

Ruhe vor dem Sturm

15 " Wilhelm ! Wihelm ! wache auf ! "

Revolutionen in Europa

16 "Die Kaiserin erhält sich aufrecht "

Krieg und Tod

17 " Ich komme, Niks "

Lebensende

Weiße Rosen

St. Petersburg, Peterhof, Helsinki, Berlin, Nizza

Anhang

Zeittafel

Glossar

Anmerkungen

Bibliografie

Personenregister

Bildnachweis
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Cord Aschenbrenner kann was lernen aus diesem "schönen" Buch. Etwa, wie der Weihnachtsbaum nach Russland kam. Oder wie gut einmal die Beziehungen waren zwischen Preußen und dem Zarenhof. Zu verdanken sei das, auch das weiß er nun, einer Frau: Charlotte, Prinzessin von Preußen, glückliche Kaiserin von Russland. Marianna Butenschön schreibt das dem Rezensenten alles so leicht und chronologisch ins Büchlein, das Aschenbrenner fast vergisst, welche Rechercheleistung dahinter steckt, welche wissenschaftliche Verlässlichkeit. Lebendig also schildert die Autorin zunächst die Ehe- und Lebensgeschäfte um die Prinzessin am preußischen Hof und dann ihre Ehe mit Nikolaus und die Zeit im Petersburger Winterpalast. Plastisch sieht Aschenbrenner das alles vor sich - die romantische Veranlagung Charlottes alias Alexandra, ihren Hang zum Luxus, aber auch ihr politisches Interesse.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Ein ausgewogenes und spannendes Buch.« Deutschlandradio
"Ein sehr schönes, gut recherchiertes Buch, das eine ganz neue Welt erschließt.", Berliner Morgenpost, 15.09.2011 20151120