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Die unglaubliche Geschichte des Konrad Zuse, der den ersten Computer der Welt baute - und die Erfindung einer unmöglichen Liebe. "Glauben Sie mir, das Erfinden, auch das geht ja nicht ohne Eros. Ohne Eros entwickelt sich nichts im Leben, nicht einmal der Bau von Rechenmaschinen ... Die Frau, die Leibniz verstand. Die mich verstand. Die Frau, die mich erfand. Die mit mir den Computer ... Die Frau, für die ich den Computer erfand ... Das war sie und das ist sie und das wird sie immer sein, wenn dies Bekenntnis einmal in der Welt ist."…mehr

Produktbeschreibung
Die unglaubliche Geschichte des Konrad Zuse, der den ersten Computer der Welt baute - und die Erfindung einer unmöglichen Liebe.
"Glauben Sie mir, das Erfinden, auch das geht ja nicht ohne Eros. Ohne Eros entwickelt sich nichts im Leben, nicht einmal der Bau von Rechenmaschinen ... Die Frau, die Leibniz verstand. Die mich verstand. Die Frau, die mich erfand. Die mit mir den Computer ... Die Frau, für die ich den Computer erfand ... Das war sie und das ist sie und das wird sie immer sein, wenn dies Bekenntnis einmal in der Welt ist."
  • Produktdetails
  • Verlag: Rowohlt, Berlin
  • Seitenzahl: 283
  • Erscheinungstermin: 14. Juli 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 205mm x 125mm
  • Gewicht: 370g
  • ISBN-13: 9783871346422
  • ISBN-10: 387134642X
  • Artikelnr.: 25571697
Autorenporträt
Friedrich Christian Delius, geboren 1943 in Rom, in Hessen aufgewachsen, lebt heute in Berlin. Mit zeitkritischen Romanen und Erzählungen, aber auch als Lyriker wurde Friedrich Delius zu einem der wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren. Bereits vielfach ausgezeichnet, erhielt Delius den Walter-Hasenclever-Literaturpreis, den Fontane-Preis, den Joseph-Breitbach-Preis, den Georg-Büchner-Preis sowie 2012 den Gerty-Spies-Literaturpreis.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Ursula März bespricht F.C. Delius' Roman über den Computer-Pionier Konrad Zuse mit aller Sympathie, ihrer Meinung nach sind die beiden - das verkannte Genie auf der einen, der auf Doku-Fiction spezialisierte Romancier auf der anderen Seite - wie geschaffen füreinander. Und tatsächlich funktioniert der Roman für sie über weite Strecken auch ganz fantastisch. Sehr plastisch führt Delius ihr den kauzigen Tüftler mit all seinem "Eigensinn, Charme und Attitüden" vor Augen, und zwar indem er Zuse selbst in einem fiktiven Interview sein Leben erzählen lässt. Gebannt lauscht sie, wie Zuse von seiner Entwicklung des Z3 erzählt, von dem Widerstand und der Ignoranz, auf die er gestoßen ist (noch 1967 entschied ein Gericht, dass Zuse nichts "patentwürdiges" erfunden habe, berichtet März), und von der Kränkung, die dies bedeutet hat. Aber im Verlauf des Buches funktioniert dies für März ein wenig zu gut, und wenn sie dem Erzähler auch die "Onkelwitzchen" und Spießigkeiten verzeiht, findet sie die - durchaus authentischen - Wiederholungen eines alten Mannes mit der Zeit ziemlich ermüdend.

© Perlentaucher Medien GmbH
Nie war Delius so heiter, entspannt und politisch unkorrekt. Berliner Zeitung