Die Bibel öffnen - Merton, Thomas
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Thomas Merton war zuerst Dandy in der New Yorker Kunstszene, zog sich dann aber 1941 ins Trappistenkloster Gethesemani in Kentucky zurück, wurde Mönch und in der Folge einer der bedeutendsten spirituellen Schriftsteller der USA. 1966 erhielt er die Einladung, für eine geplante Bibel-Ausgabe des Time-Life-Verlages eine Einleitung zu schreiben, was er nach anfänglichem Zögern auch tat. Diese Time-Life-Bibel ist nie erschienen, Mertons Einleitung aber wurde postum veröffentlicht und ein grosser Erfolg. Sie erscheint hier erstmals in deutscher Übersetzung.…mehr

Produktbeschreibung
Thomas Merton war zuerst Dandy in der New Yorker Kunstszene, zog sich dann aber 1941 ins Trappistenkloster Gethesemani in Kentucky zurück, wurde Mönch und in der Folge einer der bedeutendsten spirituellen Schriftsteller der USA. 1966 erhielt er die Einladung, für eine geplante Bibel-Ausgabe des Time-Life-Verlages eine Einleitung zu schreiben, was er nach anfänglichem Zögern auch tat. Diese Time-Life-Bibel ist nie erschienen, Mertons Einleitung aber wurde postum veröffentlicht und ein grosser Erfolg. Sie erscheint hier erstmals in deutscher Übersetzung.
  • Produktdetails
  • Verlag: Tvz Theologischer Verlag
  • Seitenzahl: 112
  • 2002
  • Ausstattung/Bilder: 2002. 112 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 200mm x 125mm x 10mm
  • Gewicht: 140g
  • ISBN-13: 9783290172435
  • ISBN-10: 3290172430
  • Artikelnr.: 10846761
Autorenporträt
Thomas Merton, 1915 - 1968, war katholischer Priester und Trappistenmönch, einer der bedeutendsten Mystiker des 20. Jahrhunderts. Als spiritueller Schriftsteller wurde er weltweit bekannt durch sein Buch Der Berg der sieben Stufen. Merton beschäftigte sich intensiv mit östlichen Religionen, engagierte sich politisch für Frieden und Abrüstung und gegen Rassismus. In seinen letzten Lebensjahren zog er sich innerhalb des Klosters als Eremit in eine Klause zurück und widmete sich hauptsächlich dem Schreiben.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Der ursprünglich 1967 erschienene Essay des 1968 verstorbenen amerikanischen Autors, Thomas Merton dessen "Weltruhm", wie Jan-Heiner Tück schreibt, auf seiner Autobiografie "Der Berg der sieben Stufen" beruht, ist hier in einer "ansprechenden Übersetzung" vorgelegt worden. Tück beschäftigt sich in gewisser Weise mit dem Text als einem Lebenszeugnis. Das Lesen der Bibel, so stellt er heraus, ist für Merton, der vom "mondänen Agnostiker zum katholischen Glauben konvertierte, Priester und Trappistenmönch wurde", weniger eine philologische Angelegenheit als eine Konfrontation mit sich selbst. Es geht ihm um die "verwandelnde Kraft des Wortes" und, so Tück, Mertons Biografie "ist selbst der fortlaufende und durchaus kurvenreiche Versuch, das Projekt eines biblisch inspirierten Existenzstils zu realisieren". Zwar könne man ein paar Mängel feststellen, der "Lebenszusammenhang Kirche" beispielsweise fehle ebenso wie "Liturgie und Gebet". Aber das Entscheidende war für Merton eben, "Aufmerksamkeit zu wecken" für den "Einbruch" von Gottes Wort in "die Biografie eines Menschen", resümiert der Rezensent.

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