Die Beschreibung des Glücks - Peter Handke. Eine Biografie - Pichler, Georg
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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Georg Pichlers Handke-Biografie hat den "Jdl." zeichnenden Rezensent nicht völlig überzeugt. Zwar folge Pichler Peter Handke "treu" auf seinen "Pfaden der Selbstinszenierung", vom Eklat in Princeton im Jahr 1967 bis zu seinen pro-serbischen Auftritten der jüngsten Vergangenheit. Doch in den Kern dieses Lebens produktiver Widersprüchlichkeit dringt er zum Bedauern des Rezensenten nicht ein. Er kritisiert insbesondere, dass in Pichlers Porträt autobiografisches Material oft die Mühen der Biografie ersetze. So ziehe Pichler seine Zitate ausgiebig aus Handkes Lebensnotizen, seinen poetologischen Aufzeichnungen und den fiktionalisierten Kindheitserinnerungen der Romane und kompiliere die Texte anderer zu einem Porträt des Dichters. "An den Dichter selbst", so der Rezensent abschließend, "ist Pichler auch im wörtlichen Sinn nicht herangekommen." Das heißt, ganz kurz schon. Auf die Anfrage um Mitwirkung, soll Handke gesagt haben: "Machen Sie doch, was Sie wollen!"

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