Die Asche der Vergangenheit - Brekke, Toril
  • Gebundenes Buch

Jetzt bewerten

Der ehemalige Straßenbahnschaffner Ib wohnt allein auf einem abgelegenen Fleck am norwegischen Iddefjord - seine Frau ist tot, die Kinder sind ausgezogen. Diese Tristesse hellt sich auf, als in das leer stehende Nachbarhaus eine allein stehende Frau einzieht. Sie heißt Marie, so wie Ibs erste große Liebe, die am Ende des Zweiten Weltkriegs durch seine Schuld ums Leben kam. Doch auch durch Maries Leben zieht sich ein Riss schmerzhafter Erinnerungen. Ehe die beiden aus der Asche der Vergangenheit neue Glut entfachen können, muss jeder erst mit sich Frieden schließen. Lebensklug und einfühlsam…mehr

Produktbeschreibung
Der ehemalige Straßenbahnschaffner Ib wohnt allein auf einem abgelegenen Fleck am norwegischen Iddefjord - seine Frau ist tot, die Kinder sind ausgezogen. Diese Tristesse hellt sich auf, als in das leer stehende Nachbarhaus eine allein stehende Frau einzieht. Sie heißt Marie, so wie Ibs erste große Liebe, die am Ende des Zweiten Weltkriegs durch seine Schuld ums Leben kam. Doch auch durch Maries Leben zieht sich ein Riss schmerzhafter Erinnerungen. Ehe die beiden aus der Asche der Vergangenheit neue Glut entfachen können, muss jeder erst mit sich Frieden schließen. Lebensklug und einfühlsam verknüpft Toril Brekke eine sensible Liebes- und Familiengeschichte zu einem grandiosen Zeitgemälde.
  • Produktdetails
  • Verlag: Droemer/Knaur
  • Seitenzahl: 331
  • Abmessung: 215mm
  • Gewicht: 522g
  • ISBN-13: 9783426195581
  • ISBN-10: 3426195585
  • Artikelnr.: 24363912
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Toril Brekkes Buch "Die Asche der Vergangenheit" behandelt wie schon der Name sagt die "marxistisch-leninistische" Bewegung der 68er Jahre in Norwegen. Aber, so urteilt Rezensent Aldo Keel, eine Glanzleistung ist dem Autor bei der Vermittlung dieser Thematik nicht gelungen, vor allem wenn man Vergleiche mit den Werken von Dag Solstad anstellt. Zwar schattiere das Buch die emotionale Entwicklung vom "straff organisierten" Kommunendenken hin zu enttäuschten Hoffnungen und verloren gegangenen Perspektiven, doch alles in allem ist der Roman "zu wenig analytisch", meint der Rezensent. Gefallen findet er jedoch am "ruhigen Erzählduktus", der für ihn viel mit der Abgeschiedenheit und Weite des Landes Norwegen zu tun hat. Ihn selbst hat die bedächtige fortschreitende Schilderung der norwegischen Ruhe fast durchwegs in Bann gehalten - er räumt jedoch ein, dass das Buch nichts für ungeduldige Leser ist.

© Perlentaucher Medien GmbH