Gebundenes Buch

4 Kundenbewertungen

"Das Buch ist ein ultraspannender Abenteuerroman, in dem man viel über Wölfe und die Mythen der Mongolen erfährt. Man taucht ein in eine neue, unbekannte Welt." B.Z.
"Dieses umfangreiche Werk ist von ähnlicher Eindringlichkeit und Kraft wie die besten Romane Tschingis Aitmatows. (...) In faszinierender Form beschreibt Jiang Rong das Leben und die strategisch geführten kriegerischen Kämpfte der Wölfe. (...) Jiang Rong hat einen großen Stoff mit großer Emphase zu einem großen Roman gebracht." rbb Antenne Brandenburg
"Mit diesem Erstlingswerk setzt der in Peking lebende Autor Jiang Rong,
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Produktbeschreibung
"Das Buch ist ein ultraspannender Abenteuerroman, in dem man viel über Wölfe und die Mythen der Mongolen erfährt. Man taucht ein in eine neue, unbekannte Welt." B.Z.

"Dieses umfangreiche Werk ist von ähnlicher Eindringlichkeit und Kraft wie die besten Romane Tschingis Aitmatows. (...) In faszinierender Form beschreibt Jiang Rong das Leben und die strategisch geführten kriegerischen Kämpfte der Wölfe. (...) Jiang Rong hat einen großen Stoff mit großer Emphase zu einem großen Roman gebracht." rbb Antenne Brandenburg

"Mit diesem Erstlingswerk setzt der in Peking lebende Autor Jiang Rong, 62, den Herrschern der Wildnis ein literarisches Denkmal. Jiang hat allerdings nicht nur einen Tierroman, sondern eine vielschichtige Gesellschaftskritik geschrieben, die Chinas rauen, oft rücksichtslosen Umgang mit der Natur und mit seinen ethnischen Minderheiten anprangert. (...) Nach der Mao-Bibel ist 'Wolftotem', wie der Roman auf Chinesisch heißt, das erfolgreichste Buch in der jüngeren Literaturgeschichte der Volksrepublik." Spiegel
  • Produktdetails
  • Verlag: Goldmann
  • Deutsch
  • Abmessung: 23, 5 cm
  • Gewicht: 1068g
  • ISBN-13: 9783442311088
  • ISBN-10: 344231108X
  • Artikelnr.: 24881406
Autorenporträt
Jiang Rong wurde 1946 in der südchinesischen Provinz Jiangsu geboren. 1967 meldete er sich freiwillig zum Arbeitseinsatz in der Mongolei, wo er elf Jahre verbrachte. Der Zorn der Wölfe , an dem er sechs Jahre lang schrieb, sorgte auf Anhieb international für Furore und wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung Audio-Rezension

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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Als "ein großes, ein grausames, ein problematisches Buch" würdigt Rezensent Ludger Lütkehaus diesen Roman Jiang Rongs, der in China ein Riesen-Bestseller ist. In der autobiografisch gefärbten Geschichte um einen chinesischen Oberschüler, der Ende der 1960er Jahre in die Mongolei geschickt wird, wo er das Leben der Nomaden kennenlernt, geht es für Lütkehaus auch um den Kampf zweier Kulturen, um den uralten Konflikt zwischen Nomaden und Sesshaften und um die Zerstörung eines bisher intakten Ökosystems durch technokratische chinesische Kommunisten. Er preist das erzählerische Können des Autors, lobt den Roman als durchgehend spannend, stellenweise "atemberaubend" erzählt, als "symbolstark" und "bilderreich". Andererseits scheint ihm der Ansatz, die ökologische Tragödie aus der Sicht einer individuellen Tiergeschichte - der Oberschüler zieht einen Wolf auf - zu erzählen, nicht glücklich. Problematisch findet er auch den vitalistischen Grundzug des Romans, seine Feier der Triumphe einer grausamen Natur. Gleichwohl sieht er in Rong einen "Meister monströser Bilder, aus denen die blutige Wahrheit wie die grausame Schönheit der Natur sprechen".

© Perlentaucher Medien GmbH
"Sprecher Martin Bross, ausgebildeter Schauspieler, liest mit jugendlicher Stimme flüssig und überzeugend das sehr emfehlenswerte Hörbuch."