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Masterarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: Um in Organisationen Fehlentwicklungen erkennen, Interventionen vornehmen, aber auch Innovationen fördern zu können, ist die offene Kommunikation der Mitarbeiter über kritische Themen, Probleme oder Bedenken, welche die Organisation betreffen, unabdingbar. Die prominenten Fälle zeigen jedoch, dass der Alltag auch in deutschen Unternehmen und Institutionen anders aussieht. In allen Fällen wären zahlreiche Menschen in der Lage gewesen, diese Skandale frühzeitig…mehr

Produktbeschreibung
Masterarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: Um in Organisationen Fehlentwicklungen erkennen, Interventionen vornehmen, aber auch Innovationen fördern zu können, ist die offene Kommunikation der Mitarbeiter über kritische Themen, Probleme oder Bedenken, welche die Organisation betreffen, unabdingbar. Die prominenten Fälle zeigen jedoch, dass der Alltag auch in deutschen Unternehmen und Institutionen anders aussieht. In allen Fällen wären zahlreiche Menschen in der Lage gewesen, diese Skandale frühzeitig aufzudecken, weitere Opfer zu verhindern oder zumindest das Ausmaß der "Katastrophen" zu begrenzen. Im Fall VW liegt die Vermutung nahe, dass es ein Schweigen auf breiter Ebene gegeben haben muss, im Fall der Domspatzen spricht der Gutachter von einem "Schweigekartell", an dem 49 Priester und Mitarbeiter direkt und indirekt beteiligt waren, und im Fall des mordenden Krankenpflegers hat die Staatsanwaltschaft inzwischen Anklage gegen sechs Verantwortliche des Klinikums wegen Totschlags durch Unterlassen erhoben. Für den Autor stellen sich daher die Fragen: Warum haben die Mitwisser ihren Verdacht oder ihre Bedenken nicht geäußert? Warum haben sie diese Verstöße nicht wütend gemacht? Und wenn sie sie wütend gemacht haben, warum haben sie ihre Wut nicht gezeigt oder hat ihre Wut nicht dazu geführt ihre Bedenken zu äußern? Dabei ist es nicht selten, dass sich Mitarbeiter und Führungskräfte aus unterschiedlichen Gründen bewusst dafür entscheiden, lieber zu schweigen, als ihre Bedenken offen gegenüber ihren Führungskräften zu äußern. Auf diese Weise bleiben größere Fehlentwicklungen oder sogar gesetzeswidriges Verhalten häufig lange Zeit unentdeckt.