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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1,7, Universität Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: "Der Streit um die Religion in der deutschen Aufklärung", Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hauptseminararbeit befasst sich mit den unterschiedlichen Standpunkten zum Islam zu Zeiten der Aufklärung. Dabei liegt das Hauptaugenmerk aufgrund der Kurswahl vor allem auf Gotthold E. Lessing Hierzu werden sein noch heute berühmtes dramatische Gedicht "Nathan der Weise" und andere seiner damaligen Schriften als Quellen zur Ergründung…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1,7, Universität Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: "Der Streit um die Religion in der deutschen Aufklärung", Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hauptseminararbeit befasst sich mit den unterschiedlichen Standpunkten zum Islam zu Zeiten der Aufklärung. Dabei liegt das Hauptaugenmerk aufgrund der Kurswahl vor allem auf Gotthold E. Lessing Hierzu werden sein noch heute berühmtes dramatische Gedicht "Nathan der Weise" und andere seiner damaligen Schriften als Quellen zur Ergründung seiner Einstellung zur muslimischen Religion herangezogen.Zur geschichtlichen Einbettung dient ein kurzer Abriss über die Entstehung des muslimischen Glaubens, in dem auch die Rolle des Propheten Mohammed, sein Leben und Wirken, beleuchtet wird. Dieser Abschnitt befasst sich nur in groben Zügen mit der Entstehung und Ausbreitung des Islams und kann keinen detaillierten Einblick in die Religion,
ihre Bräuche und Sitten gewähren, da dies nicht den Untersuchungsschwerpunkt der Seminararbeit bildet.Im Hauptteil erfolgt die Klärung des Terminus 'religio naturalis'. Dabei konzentriert sich die Autorin auf die Entwicklung des Deismus in England, da mit Edward Herbert von Cherbury und seinen fünf Wahrheiten der Grundstein dieser Bewegung gelegt wurde. Entwicklungen in anderen Ländern wie Frankreich oder Deutschland werden nicht betrachtet, da es in diesem Kapitel nur um die Klärung des Kerns dieser "natürlichen Religion" geht.Im Anschluss daran erfolgt die Darstellung der unterschiedlichen Auffassung zum Islam als gleichwertige Religion neben Judentum und Christentum. Weil das Hauptaugenmerkt der Arbeit auf Lessings Auseinandersetzung mit dem Islam liegt und untersucht werden soll, ob bzw. warum Lessing den Islam als eine natürliche Religion ansieht, beschränkt sich die Autorin auf Lessings Mitstreiter aus der Zeit der Aufklärung und geht nur im Zusammenhang mit Lessings Motivation zur Auseinandersetzung mit dem Islam auf aktuelle Diskussionen ein. Das Fazit dient der Zusammenfassung der Ergebnisse und bietet der Verfasserin der Hausarbeit den Raum zur Darstellung der eigenen Ansicht auf Lessings Motivation zur Auseinandersetzung mit dem Islam
Autorenporträt
Sabrina Kummer, geboren 1996, studiert Französisch, Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung im Master an der Universität Wien und an der Université Paris-Est Créteil. Sie beschäftigt sich mit intersektionalem Feminismus, Politik und Fragen gesellschaftlicher Pluralität. Ihre Arbeiten folgen einer bestimmten Sehnsucht: nach einer Gesellschaft in der das patriarchale, weiße, eurozentrische Bild von Geschichte zugunsten eines reflektierten Geschichtsbewusstseins verdrängt wird. Kummer setzt sich seit langem dafür ein historische Narrationen hinsichtlich ihrer Ästhetik zu dekonstruieren und kritisch zu hinterfragen. Von der Vergangenheit kann man sich viele unterschiedliche Bilder machen. In der Weltgeschichte, so wie wir sie gelernt haben und kennen, fehl(t)en aber an mehreren Stellen ausgerechnet jene Teile, die etwas über die Frauen verraten oder die Analysekategorie Gender historisieren. Sprache und Denken prägen unsere Wirklichkeit, weshalb die Frage nach der Kontinuität von biologistischen Geschlechterkonstruktionen und -stereotype in gegenwärtigen Gesellschaften zentrale Forschungsthemen ihrerseits sind. Mit dem Forschungsschwerpunkt Frauen- und Geschlechtergeschichte recherchiert und arbeitet Kummer auch intersektional und untersucht Zusammenhänge zwischen Sexismen, Biologismen und Rassismen.