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Südjukunoide Sprachen werden im Grenzland Nigeria/ Kamerun gesprochen und gehören zu den östlichsten nicht-Bantu-Sprachen innerhalb des Benue-Congo. Zum gegenwärtigen Kenntnisstand umfasst dieser Zweig sechs Sprachen. Nebst einigen Isoglossen sind es vor allem die Nominalklassensysteme, die einen südjukunoiden Zweig legitimieren sollen.Die vorliegende Monografie verfolgt den Ansatz, das Yukuben aus seinem bisherigen genetischen Verband, dem Südjukunoid, herauszulösen bzw. das gesamte Südjukunoid als eigene Sprachgruppe in Frage zu stellen, und seine Beziehung zu anderen Benue-Congo Sprachen zu…mehr

Produktbeschreibung
Südjukunoide Sprachen werden im Grenzland Nigeria/ Kamerun gesprochen und gehören zu den östlichsten nicht-Bantu-Sprachen innerhalb des Benue-Congo. Zum gegenwärtigen Kenntnisstand umfasst dieser Zweig sechs Sprachen. Nebst einigen Isoglossen sind es vor allem die Nominalklassensysteme, die einen südjukunoiden Zweig legitimieren sollen.Die vorliegende Monografie verfolgt den Ansatz, das Yukuben aus seinem bisherigen genetischen Verband, dem Südjukunoid, herauszulösen bzw. das gesamte Südjukunoid als eigene Sprachgruppe in Frage zu stellen, und seine Beziehung zu anderen Benue-Congo Sprachen zu dokumentieren. Dabei wird eine detaillierte morphophonologische sowie semantische Analyse des Nominalklassensystems des Yukuben durchgeführt. Dieses wird den Nominalklassensystemen anderer Benue-Congo Sprachen gegenübergestellt. In einem letzten Teil wird der Grundwortschatz des Yukuben mit anderen Benue-Congo Sprachen verglichen und nach gemeinsamen Isoglossen gesucht. Dabei wird versucht zu zeigen, dass keines der beiden Charakteristika (Isoglossen und Nominalklassen) auf das Südjukunoid beschränkt ist, sondern sich immer wieder auch in anderen Benue-Congo Sprachen findet.
Autorenporträt
Tamara Prischnegg, Mag. phil., Dr. phil., B.Sc.: Studium der Afrikanistik, Linguistik und Biologie in Wien, Leiden, Addis Ababa; seit 2002 Lektorin für afrikanische Linguistik an der Universität Wien; zahlreiche Feldforschungsaufenthalte in Afrika. Zu ihren Forschungsinteressen zählen vergleichende Sprachwissenschaft und Sprachdokumentation.