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Stefan Weinfurter entwirft in seinem lebendig geschriebenen Buch anhand der wichtigsten historischen Weg- und Wendemarken ein eindrucksvolles Bild des Reiches in der Zeit von 500 bis 1500.
Mit Stefan Weinfurter nimmt uns ein renommierter Mediaevist mit auf eine faszinierende Zeitreise durch das Mittelalter und lenkt die Aufmerksamkeit auf Schlüsselsituationen der Reichsgeschichte: So erläutert er wirkungsmächtige Begebenheiten wie die Taufe des Frankenkönigs Chlodwig, erhellt die christliche Gestaltung des Reiches unter Karolingern und Ottonen und zeigt, wie im 11. Jahrhundert dem Kaiser im…mehr

Produktbeschreibung
Stefan Weinfurter entwirft in seinem lebendig geschriebenen Buch anhand der wichtigsten historischen Weg- und Wendemarken ein eindrucksvolles Bild des Reiches in der Zeit von 500 bis 1500.

Mit Stefan Weinfurter nimmt uns ein renommierter Mediaevist mit auf eine faszinierende Zeitreise durch das Mittelalter und lenkt die Aufmerksamkeit auf Schlüsselsituationen der Reichsgeschichte: So erläutert er wirkungsmächtige Begebenheiten wie die Taufe des Frankenkönigs Chlodwig, erhellt die christliche Gestaltung des Reiches unter Karolingern und Ottonen und zeigt, wie im 11. Jahrhundert dem Kaiser im Papst ein selbstbewußter Herausforderer erwächst. Er erklärt, wie seit dem 12. Jahrhundert das Reich selbst "heilig" wird und den Nimbus unantastbarer Größe erwirbt. Als weiteren Markstein der Entwicklung beschreibt er, wie sich im 13. Jahr-hundert das lateinisch geprägte Reich - auch durch die zunehmende Akzeptanz der Volkssprache - zum Deutschen Reich wandelt. Dieses Reich ist zwar im ausgehenden Mittelalter in punkto Kunst und Wissenschaft im Vergleich zu Italien und Frankreich noch weit im Hintertreffen, doch bietet es eine staunenswerte Vielfalt, die in den kommenden Jahrhunderten im Herzen Europas eine Kulturnation entstehen läßt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • 2., durchges. u. aktualis. Aufl.
  • Seitenzahl: 320
  • Erscheinungstermin: 14. März 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 203mm
  • Gewicht: 435g
  • ISBN-13: 9783406569005
  • ISBN-10: 3406569005
  • Artikelnr.: 23110232
Autorenporträt
Prof. Dr. Stefan Weinfurter ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Direktor des Instituts für fränkisch-pfälzische Geschichte und Landeskunde an derselben Universität sowie Ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
Inhaltsangabe
Einleitung

1. Das Reich der Franken

Die fränkische Reichsgründung

Menschen im Reich der Franken

Kaiser Karl und seine Erben

2. Die Entfaltung des römischen Kaisertums

Die Sachsenkönige und die Liebe zu Italien

Lebensordnungen in ottonischer Zeit

Das römische Kaisertum um die Jahrtausendwende

3. Neuformierungen von Kaisertum, Königtum und Reich

Auf dem Wege nach "Canossa"

Neue Moral und Wahlkönigtum

Ein "deutsches Reich" um 1100?

4. Das Heilige Reich

Friedrich Barbarossa und das Scheitern seiner Konzeption

Die Anfänge einer "neuen Welt" um 1200

Heinrich VI. und Friedrich II.: Das Kaisertum löst sich vom Reich

5. Die deutsche Nation

Der lange Weg zur Goldenen Bulle von 1356

Lebenswelten und "deutsche Länder" im späten Mittelalter

Reformen in Kirche und Reich des 15. Jahrhunderts

Schlussgedanken: "Deutsche" Werte zum Ausklang des Mittelalters

Anhang

Die fränkischen und deutschen Herrscher des Mittelalters

Karten und Stammtafeln

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Register

Bildnachweis
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Als handliche Alternative zum Gebhardt kann Rezensent Christian Jostmann diese Mittelaltergeschichte von Stefan Weinfurter empfehlen, die auf deutlich weniger Seiten nicht nur die Ottonenzeit, sondern das gesamte Mittelalter von 500 bis 1500 behandelt. Das Wesentliche, versichert der Rezensent, sei aber auch in dieser kurzen Version gesagt. Bedauerlich findet er nur, dass Weinfurter diese Geschichte noch immer als deutsche erzählt, obwohl seines Erachtens der größte Fortschritt der Mediävistik in den letzten Jahren darin lag, das Mittelalter von seiner "anachronistischen Eindeutschung" befreit zu haben.

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