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Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Wenn der Rezensent Bernhard Fetz an Prag denkt, dann fallen ihm auch sämtliche Klischees ein, die mit dieser Stadt verbunden werden. Den Roman würdigt Fetz als "exemplarisches Zeitdokument" - er erschien erstmals bereits 1905 - der am Anfang dieser Klischeebildung steht und den Start einer neuen Kunstbewegung "zwischen Jugendstil und Expressionismus" auslöste. Ein "ekstatischer, adjektivgesättigter Stil und antibürgerlicher Affekt" prägen das Buch. Szenen daraus könnte Arthur Schnitzler bei seiner "Traumnovelle" im Kopf gehabt haben, vermutet Fetz. Er schätzt diese "schöne bibliophile" Neuausgabe mit einem Titelbild von Alfred Kubin aus dem Jahr 1919: einer nackten Frau mit Schlangenkopf und Krallenhänden.

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