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Erstmalig wird in diesem Buch die mediale Kontroverse um Dancehall-Musik und Homophobie im Jahr 2004 analysiert und in den historischen, politischen und kulturellen Kontext des postkolonialen jamaikanischen Staates eingeordnet. Ein umfangreicher Querschnitt durch die Geschichte der Insel beleuchtet die vielfältigen Widerstandskulturen von den Maroons und den Rastafari bis zu den "Gangstern" der zeitgenössischen Dancehall-Musik. Patrick Helber betont die Präsenz und politische Arbeit von sexuellen Minderheiten auf Jamaika und veranschaulicht, inwiefern bei internationalen Kampagnen gegen…mehr

Produktbeschreibung
Erstmalig wird in diesem Buch die mediale Kontroverse um Dancehall-Musik und Homophobie im Jahr 2004 analysiert und in den historischen, politischen und kulturellen Kontext des postkolonialen jamaikanischen Staates eingeordnet. Ein umfangreicher Querschnitt durch die Geschichte der Insel beleuchtet die vielfältigen Widerstandskulturen von den Maroons und den Rastafari bis zu den "Gangstern" der zeitgenössischen Dancehall-Musik. Patrick Helber betont die Präsenz und politische Arbeit von sexuellen Minderheiten auf Jamaika und veranschaulicht, inwiefern bei internationalen Kampagnen gegen Homophobie im globalen Süden neokoloniale Machtkonstellationen und Alterisierungsprozesse eine Rolle spielen.
  • Produktdetails
  • Postcolonial Studies Bd.22
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 300
  • Erscheinungstermin: Mai 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 226mm x 148mm x 22mm
  • Gewicht: 467g
  • ISBN-13: 9783837631098
  • ISBN-10: 3837631095
  • Artikelnr.: 42375924
Autorenporträt
Patrick Helber (Dr. phil.) hat in Tübingen und Dublin Geschichte und Politikwissenschaft studiert und 2014 in Neuerer und Neuester Geschichte in Heidelberg promoviert. Er lebt in Berlin und ist u.a. Moderator einer Radiosendung über karibische Populärkultur.
Rezensionen
O-Ton: "Dance Hall ist kein Hate-Genre" - Patrick Helber im Interview bei der taz am 21.04.2018. O-Ton: "Der Text macht die Musik?" Patrick Helber zu Gast bei Radio Dreyeckland am 12.04.2018. "Dem Buch kommt eine besondere Bedeutung durch seine Pionierarbeit zu, da es die erste deutschsprachige Publikation darstellt, die sich wissenschaftlich mit den Phänomenen Dancehall und Homophobie auseinandersetzt und diese durch den transparenten Umgang mit Methodik und soziohistorischem Hintergrund einer breiten Leserschaft zugänglich macht." Constanze Köhn, Sexuologie, 23 (2016) "Dieses Buch bietet einen längst überfälligen historisch informierten Beitrag zum besseren, sprich kontextuellen Verständnis von (respektablen) Geschlechtskonstruktionen und den damit häufig verbundenen Formen von Unterdrückung, Diskriminierung und symbolischer wie physischer Gewalt." Werner Zips, iz3w, 15.12.2016 "Spannend zu lesen." Andreas Teltscher, lateinamerika anders, 3 (2016) "Ein guter Zeitpunkt, sich dem