Dachauer Hefte. Studien und Dokumente zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, 22. Jahrgang, Heft 22: Realität - Metapher - Symbol. Auseinandersetzung mit dem Konzentrationslager. - Benz, Wolfgang und Barbara Distel (Hrsg.)
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Die Auseinandersetzung mit dem Konzentrationslager in den Künsten und Medien nennt Rezensentin Elisabeth Bauschmid als Generalthema der jüngsten Ausgabe der Dachauer Hefte. Sie begrüßt die Vorstellung von Wassilij Grossmans schon lange vergriffenen Roman "Leben und Sterben", den sie als "beispielhaft für seine Detailkenntnis und die Vermeidung falscher Töne" schätzt. Weiterhin hebt sie Barbara Distels Stellungnahme zum umstrittenen Dachau-Projekt von Jochen Gerz , Stefanie Endlichs Beitrag über neue Gedenkstätten sowie Dirk Riedels Aufsatz um Leitsprüche und Metaphern aus der Welt der Konzentrationslager hervor. Außerdem unterstreicht sie, dass in den Dachauer Heften auch die Opfer zu Wort kommen, in vorliegendem Heft Robert Savosnick, ein 1942 nach Auschwitz deportierter norwegischer Student, und der 1943 in Antwerpen verhaftete Isidor Mols.

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