Aviva - Geffen, Yehonatan
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Produktdetails
  • Literatur der Sabre
  • Verlag: Orgler
  • Seitenzahl: 249
  • Abmessung: 210mm
  • Gewicht: 396g
  • ISBN-13: 9783934234352
  • ISBN-10: 3934234356
  • Artikelnr.: 10100450
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Eine selbst sehr lesenswerte Rezension schreibt Carsten Hueck zu Yahonatan Geffens biografischen Roman über seine Mutter "Aviva", die sich allerdings nicht so leicht zusammenfassen lässt. Huecks Kritik ist so vielschichtig, wie es der Roman zu sein scheint. Aviva Geffen entstammte der israelischen Aristokratie, als schöne Schwester des Nationalhelden Moshe Dayan war sie der Liebling der Medien, ganz der staatlichen Aufbauideologie verpflichtet - und schwerst depressiv. Im Jahr 1967 nimmt sie sich das Leben. Für den Rezensenten Hueck ist das Buch des Autors, Lyrikers und schwarzen Schafs der Familie Geffen zweierlei: Zum einen ein beispielhaftes Dokument israelischer Zeitgeschichte, in dem ein Nachgeborener schonungslos auf die Mythen und Ideale der israelischen Gründerzeit einschlage. Zum anderen sei das Buch Geffens Suche nach dem verlorenen Selbst, meint der Rezensent, "Anamnese und Therapieprotokoll", mit dessen Niederschrift sich Geffen selbst vor dem Selbstmord bewahrt habe, wie Hueck behauptet. Entsprechend drastisch sei der Ton: "Seite um Seite entladen sich gestaute Verzweiflung und heillose Wut des Autors".

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