Atlas der additiven Rhythmik - Hendler, Maximilian
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Der "Atlas der additiven Rhythmik" ist ein erster Versuch, Musikareale weltweit zu beschreiben. Konkret beherrscht die additive Rhythmik ganz Afrika, große Teile Asiens und Teile von Amerika. In Europa ist sie heute noch im Zentralbalkan präsent, doch war sie im Mittelalter weiter verbreitet. Im Gegensatz zur Musik des sogenannten "Westens", wo rhythmische Formeln heute durch Teilung (Division) eines Taktes gewonnenen werden, entstehen in der additiven Rhythmik die Formeln dadurch, dass die Kleinst werte 2 und 3 aneinander gehängt (addiert) werden. So entsteht eine Vielzahl von rhythmischen…mehr

Produktbeschreibung
Der "Atlas der additiven Rhythmik" ist ein erster Versuch, Musikareale weltweit zu beschreiben. Konkret beherrscht die additive Rhythmik ganz Afrika, große Teile Asiens und Teile von Amerika. In Europa ist sie heute noch im Zentralbalkan präsent, doch war sie im Mittelalter weiter verbreitet.
Im Gegensatz zur Musik des sogenannten "Westens", wo rhythmische Formeln heute durch Teilung (Division) eines Taktes gewonnenen werden, entstehen in der additiven Rhythmik die Formeln dadurch, dass die Kleinst werte 2 und 3 aneinander gehängt (addiert) werden. So entsteht eine Vielzahl von rhythmischen Gestalten, die ihre Musikareale definieren: Habanera, Clave del Son, Düyek, Konkolo ...
  • Produktdetails
  • Musik Kontexte Perspektiven 6
  • Verlag: Allitera Verlag / BUCH & media
  • 1. Aufl.
  • Seitenzahl: 360
  • Erscheinungstermin: 9. Juni 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 155mm x 24mm
  • Gewicht: 564g
  • ISBN-13: 9783869067704
  • ISBN-10: 3869067705
  • Artikelnr.: 42993555
Autorenporträt
Maximilian Hendler wurde 1939 in Radkersburg geboren. Er studierte von 1966 bis 1976 an der Universität Graz die Fächer Byzantinistik, Slawistik und Indogermanistik, wurde 1976 promoviert und habilitierte sich 1987 im Fach Slawistik. Bis 2002 hatte er am Institut für Slawistik der Universität Graz eine Professur inne.
Seine wissenschaftliche Neugier am Jazz erwachte Mitte der 1950er-Jahre und weitete sich allmählich auf die Musik des ganzen Erdballs.
Angeregt durch Alphons M. Dauer wandte er sich nach 1982 wieder stärker dem Jazz zu, dem fortan seine Forschungen gelten. Seitdem entstanden nicht nur zahlreiche musikwissenschaftliche Publikationen, sondern auch - in Verbindung mit Bernd Hoffmann und dem Westdeutschen Rundfunk in Köln - mehrere Sendereihen u. a. zur Geschichte der karibischen Musik, zur Verbreitung europäischer Musik in anderen Weltteilen und zur Vorgeschichte des Jazz.