Abweg - Höfele, Andreas
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Gibt es das? Daß einer verschwindet, ohne Grund? Daß einer sich in Geschichten verwickelt, die er sich ausgedacht hat? Daß Anfälle von Panik einen jungen Mann so erschüttern, daß er ins falsche Milieu gerät? Daß jemand ganz außer sich gerät und binnen kurzer Zeit dramatische Veränderungen erfährt? Abweg ist eine eiskalte, fantastisch stilsichere und spannende Erzählung; sie spielt in einer mittleren deutschen Universitätsstadt, die Würzburg heißen könnte, und, so der Autor selbst, in den späten siebziger Jahren, von denen mal jemand gesagt hat: Wer sich an sie erinnert, hat sie nicht erlebt.…mehr

Produktbeschreibung
Gibt es das? Daß einer verschwindet, ohne Grund? Daß einer sich in Geschichten verwickelt, die er sich ausgedacht hat? Daß Anfälle von Panik einen jungen Mann so erschüttern, daß er ins falsche Milieu gerät? Daß jemand ganz außer sich gerät und binnen kurzer Zeit dramatische Veränderungen erfährt? Abweg ist eine eiskalte, fantastisch stilsichere und spannende Erzählung; sie spielt in einer mittleren deutschen Universitätsstadt, die Würzburg heißen könnte, und, so der Autor selbst, in den späten siebziger Jahren, von denen mal jemand gesagt hat: Wer sich an sie erinnert, hat sie nicht erlebt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Weissbooks
  • Seitenzahl: 110
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 110 S. 1 SW-Abb.
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm
  • Gewicht: 255g
  • ISBN-13: 9783940888228
  • ISBN-10: 3940888222
  • Artikelnr.: 23401632
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Dorothea Dieckmann hat diese Erzählung von Andreas Höfele, in der ein Universitätsprofessor aus seiner gewohnten Welt ausbricht und in die alptraumhafte Atmosphäre einer Drückerkolonne abtaucht, gebannt verfolgt. In bewundernswert präziser Sprache und mit in ihrer Genauigkeit irreal anmutenden Bildern beschreibt der Autor eine "Angstneurose" und lässt in der wahnhaften Wahrnehmung des Professors das "Unheimliche" durchscheinen, das auch den Leser nicht unberührt lässt, so die Rezensentin fasziniert. Als "klaustrophobisch" und dabei durch seine strenge Komposition dennoch luzide preist die Rezensentin diese Geschichte, die, wenn sie immer wieder ins Unwirkliche abgleitet, nicht zuletzt auch an Kafka erinnert.

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