13. August 1961: Mauerbau - Engelmann, Roger; Eisenfeld, Bernd
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Am 13. August 1961 riegelten Polizei- und Militäreinheiten der DDR sowie SED-Betriebe die Westsektoren Berlins mit Straßensperren und Stacheldraht ab. Der S- und U-Bahnverkehr zwischen West- und Ostberlin wurde eingestellt. Damit war der Flüchtlingsstrom in den Westen, der in den vergangenen Monaten für den SED-Staat existenzbedrohende Ausmaße angenommen hatte, gestoppt. Der Bau der Berliner Mauer, der wenige Tage später begann, bedeutete für viele Deutsche, insbesondere für die Berliner, einen traumatischen Einschnitt. Die Möglichkeit für Ostdeutsche, sich der DDR durch Flucht zu entziehen,…mehr

Produktbeschreibung
Am 13. August 1961 riegelten Polizei- und Militäreinheiten der DDR sowie SED-Betriebe die Westsektoren Berlins mit Straßensperren und Stacheldraht ab. Der S- und U-Bahnverkehr zwischen West- und Ostberlin wurde eingestellt. Damit war der Flüchtlingsstrom in den Westen, der in den vergangenen Monaten für den SED-Staat existenzbedrohende Ausmaße angenommen hatte, gestoppt. Der Bau der Berliner Mauer, der wenige Tage später begann, bedeutete für viele Deutsche, insbesondere für die Berliner, einen traumatischen Einschnitt. Die Möglichkeit für Ostdeutsche, sich der DDR durch Flucht zu entziehen, bestand so gut wie nicht mehr, Familien und Freundschaften wurden getrennt, und nicht zuletzt schwanden die letzten Hoffnungen auf eine Wiedervereinigung in überschaubaren Fristen. Empörung und Resignation machten sich breit, im Osten übertönt vom Propagandagetöse des Regimes, das den gerade vollzogenen politischen Offenbarungseid in einen Triumph umzumünzen versuchte. Der reich illustrierte Band enthält eine kompakte Darstellung der politischen Vorgänge, beleuchtet Aspekte des Alltagslebens und zeichnet dramatische Fluchtfälle nach. Besondere Beachtung findet das verdeckte Wirken der Staatssicherheit, aus deren Aktenhinterlassenschaften zahlreiche, teilweise bisher unbekannte Dokumente und Fotos präsentiert werden.