Mama Muh braucht ein Pflaster / Mama Muh Bd.8 - Wieslander, Jujja

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Mama Muh braucht Hilfe! Ein Pflaster und etwas Eis für die neugierigste Kuh der Welt Aua, das tut weh! Mama Muh ist böse ausgerutscht. Zum Glück hat der Bauer ein extra großes Pflaster für sie. Aber was ist mit der Beule an ihrem Kopf? Ganz einfach: Mama Muh braucht etwas zum Kühlen. Und so macht sich die Krähe auf, um Eis zu besorgen. Doch als sie zurückkommt, hat sie kein Eis dabei - dafür aber schreckliche Bauchschmerzen. Was da wohl passiert ist? Eine Mama Muh-Geschichte zum Mitfühlen - und zum Lachen, denn lustig ist es bei Mama Muh immer! Auch als Trostbuch geeignet!…mehr

Produktbeschreibung
Mama Muh braucht Hilfe! Ein Pflaster und etwas Eis für die neugierigste Kuh der Welt Aua, das tut weh! Mama Muh ist böse ausgerutscht. Zum Glück hat der Bauer ein extra großes Pflaster für sie. Aber was ist mit der Beule an ihrem Kopf? Ganz einfach: Mama Muh braucht etwas zum Kühlen. Und so macht sich die Krähe auf, um Eis zu besorgen. Doch als sie zurückkommt, hat sie kein Eis dabei - dafür aber schreckliche Bauchschmerzen. Was da wohl passiert ist? Eine Mama Muh-Geschichte zum Mitfühlen - und zum Lachen, denn lustig ist es bei Mama Muh immer! Auch als Trostbuch geeignet!
  • Produktdetails
  • Verlag: Oetinger
  • Neuauflage
  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Erscheinungstermin: Februar 2006
  • Deutsch
  • Abmessung: 297mm x 225mm x 10mm
  • Gewicht: 355g
  • ISBN-13: 9783789173196
  • ISBN-10: 3789173193
  • Artikelnr.: 20770367
Autorenporträt
Sven Nordqvist, 1946 in Helsingborg geboren und in Halmstad aufgewachsen, studierte in Lund Architektur. Eigentlich wollte er schon damals Zeichner werden, doch er wurde von mehreren Kunsthochschulen abgelehnt. Nach dem Studium arbeitete Nordqvist zunächst als Architekt und Dozent an der Hochschule für Architektur in Lund. Nach einigen Jahren versuchte er trotzdem, seinen Lebensunterhalt als Zeichner zu verdienen, zunächst in einer kleinen Werbefirma, später mit der Illustration von Schulbüchern und Romanen, Plakaten und Gratulationskarten und auch Bilderbüchern. Nebenher nahm er an einem Fernkurs in Zeichnen teil. Seit Nordqvist 1983 bei einem Kinderbuch-Wettbewerb den ersten Preis gewann, zeichnet er nur noch das, was er wollte, nämlich Kinderbücher. Für sein Gesamtwerk wurde er mit dem Elsa-Beskow-Preis und dem Ann-Marie-Lunds-Encyklopädiepreis ausgezeichnet.

Jujja Wieslander, 1944 geboren, ist eine international erfolgreiche Kinderbuchautorin. Gemeinsam mit ihrem Mann Tomas Wieslander (1940 - 1996) hat sie Lieder und Bewegungsspiele entwickelt, die in schwedischen Kindergärten bekannt und beliebt sind, und Kindersendungen für den Rundfunk produziert. Ihre Bücher wurden für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und ihr gemeinsames Gesamtwerk mit dem "Heffaklumpen" der schwedischen Zeitung Expressen ausgezeichnet.

Angelika Kutsch, geb. 1941 in Bremerhaven, ist Autorin mehrerer Kinder- und Jugendbücher und Übersetzerin aus dem Schwedischen. Für beides wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Angelika Kutsch lebt in Hamburg und Schweden.
Rezensionen
Besprechung von 22.07.2006
Sanft muhend mahnen wie eine Mama: Ein Lob auf die allerbeste Bilderbuchkuh

Nun wird es höchste Zeit, ein großes Lob-Gemuh auf die einzig wahre und allerbeste Bilderbuchkuh anzustimmen, auf "Mama Muh". Sie kommt aus Schweden, was alle, die ihren "Petterson und Findus" kennen und lieben, schon an den Zeichnungen sehen. Denn beide ungleichen Paare, der alte Mann mit dem Katzenkind wie die unternehmungslustige Kuh mit ihrer Krähenfreundin, stammen aus Sven Nordqvists Feder. Die Texte über Mama Muh schrieb allerdings das Ehepaar Jujja und Tomas Wieslander, und nach dem Tod ihres Mannes setzte Jujja Wieslander das Werk alleine fort. Daß die Geschichten um Mama Muh nicht vom Petterson-Erfinder stammen, merkt man schnell. Sie sind einfacher - was Nordqvist auch in den Bildern aufnimmt -, und sie haben einen eigenwillig gemächlichen Ton, vor allem, wenn Mama Muh selbst spricht. Glücklich das Kind, das sie mit übertriebener Betonung vorgelesen bekommt. Die Krähe zerflattert zwar alles immer wieder ins Hektische, aber da die Rollen klar verteilt sind, bleibt es insgesamt immer schön "gemuhtlich", wie Mama Muh sagen würde. Der geistreichen Übersetzung Angelika Kutschs haben wir es zu verdanken, daß wir Mama Muh in ihrer ganzen komplexen Persönlichkeit erleben.

Die Bezeichnung "Mama" für dieses Tier ist nicht ganz logisch. Sie ist eher wie ein Kleinkind: neugierig, experimentierfreudig, der Welt fröhlich zugewandt in der Gewißheit, daß alles, was sie sich vornimmt, schon irgendwie klappen wird. Sei es Rutschbahnrutschen, auf Bäume klettern oder, wie im neuesten Band, über den Stacheldrahtzaun springen. Was passiert, wenn letzteres nicht gelingt, zeigt unser Bild - gezeichnet nach der Phantasie der Krähe: Das Blut fließt in Strömen, die Beule am Kopf ist riesig, zum Heilen braucht man viel Pflaster und noch mehr Eis. Es war zwar alles ein paar Nummern kleiner, aber die Krähe liebt Katastrophen. Ob die ihrer besten Freundin passieren oder sonst jemandem, ist dann eher zweitrangig. Die Krähe hat gewisse soziale Defizite. Kinder lieben ihre Schimpfkanonaden und auch die Unverbindlichkeit, mit der sie einfach fortfliegt, wenn die Verrücktheiten dieser Kuh ihr zu bunt werden. Andere Bilderbücher erzählen solch unerwünschtes Verhalten gerne weg, mit langweilig moralischer Pointe. Mama Muh mahnt manchmal sanft, ist aber insgesamt nachsichtig wie - eine Mama. Eine Moral gibt es hier auch, aber sie ist wie das laute Muhen einer Kuh: Unlogisch, überraschend.

MONIKA OSBERGHAUS

Jujja Wieslander , Sven Nordqvist: "Mama Muh braucht ein Pflaster". Aus dem Schwedischen übersetzt von Angelika Kutsch. Oetinger Verlag, Hamburg 2006. 32 S., geb., 12,- [Euro]. Ab 4 J.

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Der Rezensentin Monika Osberghaus gefällt dieses schwedische Kinderbuch über eine abenteuerlustige Kuh, die trotz ihres eher kindlichen Entdeckungsdrangs Mama Muh heißt, besonders, weil es nicht mit der üblichen Moral von der Geschicht' aufwartet. Die Pointe der Erzählung ist eher "unlogisch, überraschend", Meinungsverschiedenheiten zwischen der Kuh und ihrer Freundin, der Krähe, werden ausgehalten und deren "soziale Defizite" nicht unter den Tisch gekehrt, wie sonst so oft in Kinderbüchern. Erwähnenswert findet Osberghaus auch die "geistreiche Übersetzung" von Angelika Kutsch, die die "komplexe Persönlichkeit" der Kuh zum Ausdruck bringt.

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