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Was für Geschichten! Derb, tragisch, komisch, erotisch. Sieben junge Frauen und drei junge Männer, die vor der Pest in Florenz in ein Landhaus geflohen sind, erzählen sie sich, um sich die Zeit zu vertreiben - zehn an jedem Tag, einhundert insgesamt. Generationen von Lesern haben diese Geschichten unterhalten, Generationen von Novellisten wurden sie zum Vorbild.
Der Boccaccio-Spezialist Peter Brockmeier hat die Novellen 2012 für die Ausgabe in der Reclam Bibliothek neu übersetzt und einen ausführlichen Kommentar dazu verfasst, der Quellen und Nachwirkung beschreibt, Anspielungen erhellt und
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Produktbeschreibung
Was für Geschichten! Derb, tragisch, komisch, erotisch. Sieben junge Frauen und drei junge Männer, die vor der Pest in Florenz in ein Landhaus geflohen sind, erzählen sie sich, um sich die Zeit zu vertreiben - zehn an jedem Tag, einhundert insgesamt. Generationen von Lesern haben diese Geschichten unterhalten, Generationen von Novellisten wurden sie zum Vorbild.

Der Boccaccio-Spezialist Peter Brockmeier hat die Novellen 2012 für die Ausgabe in der Reclam Bibliothek neu übersetzt und einen ausführlichen Kommentar dazu verfasst, der Quellen und Nachwirkung beschreibt, Anspielungen erhellt und die historischen Hintergründe erläutert. Illustriert ist der Band mit den Holzschnitten der venezianischen Ausgabe von 1492.
  • Produktdetails
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Seitenzahl: 1069
  • Erscheinungstermin: Oktober 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 195mm x 131mm x 48mm
  • Gewicht: 829g
  • ISBN-13: 9783150111444
  • ISBN-10: 3150111447
  • Artikelnr.: 48224001
Autorenporträt
Peter Brockmeier (1970-99) Professor für französische und italienische Literatur sowie für Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Mannheim, an der Freien Universität Berlin und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Forschungsschwerpunkte: Romanische Novellistik, Französische Aufklärung und Literatur im 20. Jahrhundert.
Inhaltsangabe
Vorwort
Erster Tag
Zweiter Tag
Dritter Tag
Vierter Tag
Fünfter Tag
Sechster Tag
Siebenter Tag
Achter Tag
Neunter Tag
Zehnter Tag

Schlusswort des Autors

Anhang
Kommentar
Abkürzungen
Bibliographie
Nachwort
Rezensionen
»Das Lockdown-Buch schlechthin!«
DIE ZEIT, 07.12.2020

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

An Boccacios "Dekameron" probieren sich längst nicht so viele Übersetzer aus wie an Dantes "Göttlicher Komödie", weiß Rezensentin Franziska Meier, die deshalb diesen Vorstoß des Berliner Romanisten Peter Brockmeier begrüßt. An der Bedeutung des Novellenkranzes, in dem sich eine Schar junger Leute aus dem "pestverseuchten Florenz" aufs Land flüchtet, um sich dort die Zeit mit dem Erzählen von Geschichten und Legenden zu vertreiben, hat sie keinen Zweifel. Brockmeiers Übersetzung beschreibt Meier als eingängig, eher dem Lesevergnügen als der philologischen Akkuratesse verpflichtet. Den Verzicht auf altertümelndes Vokabular rechnet die Rezensentin Brockmeier hoch an, Kritik übt sie jedoch an fehlender Subtilität, zu großer Freiheit und einer mitunter einfallslosen Prosa. Allerdings entschädigt sie dafür der umsichtige Kommentar im zweiten Teil, so dass sie diese Übersetzung als Zugang zu Boccaccios faszinierendem Werk empfehlen kann.

© Perlentaucher Medien GmbH