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In diesem wunderschönen Bildband hat Asien-Experte Dirk Bleyer die Schönheit und magische Ausstrahlung des Trendreiseziels Burma in faszinierenden Aufnahmen festgehalten. Ergänzt werden die Bilder durch fundierte Texte des F.A.Z.-Reiseredakteurs Jakob Strobel y Serra, der über Tradition und Geschichte ebenso berichtet wie über die derzeitigen Entwicklungen. So besucht man beim Blättern die schönsten Orte des Landes, wie die Städte Mandalay und Bagan oder den Inle-See, ist fasziniert von den herrlichen Fotos und lernt zugleich das Land und seine Hintergründe kennen. Eine topaktuelle Dokumentation eines Landes im Umbruch.…mehr

Produktbeschreibung
In diesem wunderschönen Bildband hat Asien-Experte Dirk Bleyer die Schönheit und magische Ausstrahlung des Trendreiseziels Burma in faszinierenden Aufnahmen festgehalten. Ergänzt werden die Bilder durch fundierte Texte des F.A.Z.-Reiseredakteurs Jakob Strobel y Serra, der über Tradition und Geschichte ebenso berichtet wie über die derzeitigen Entwicklungen. So besucht man beim Blättern die schönsten Orte des Landes, wie die Städte Mandalay und Bagan oder den Inle-See, ist fasziniert von den herrlichen Fotos und lernt zugleich das Land und seine Hintergründe kennen. Eine topaktuelle Dokumentation eines Landes im Umbruch.
  • Produktdetails
  • Verlag: Knesebeck
  • Seitenzahl: 192
  • Erscheinungstermin: 10. März 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 291mm x 255mm x 25mm
  • Gewicht: 1597g
  • ISBN-13: 9783868737936
  • ISBN-10: 3868737936
  • Artikelnr.: 41483546
Autorenporträt
Dirk Bleyer wurde 1964 in der Nähe von Heidelberg geboren und lebt nun seit vielen Jahren in Berlin. Schon während seines Studiums der Luft- und Raumfahrttechnik entwickelte er eine große Leidenschaft zur Fotografie und zum Reisen, woraus schließlich Schritt für Schritt sein Beruf entstand. Seit nunmehr zehn Jahren produziert Dirk Bleyer Diamultivisionen, und arbeitet als freier Fotojournalist und Reiseerzähler für renommierte Veranstalter in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.
1997 wurde Dirk Bleyer in die GBV (Gesellschaft für Bild und Vortrag) berufen, einen Berufsverband, dessen Anliegen die Förderung von qualitativ hochwertigen Diavorträgen ist.

Jakob Strobel y Serra, geb. 1966, studierte Spanisch und Geschichte in Berlin und Sevilla, arbeitete als Journalist in Spanien und Mexiko und kam 1993 zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seit 1997 ist er Redakteur im FAZ Reiseblatt. Dort kümmert er sich unter anderem um die spanischsprachigen Länder.
Rezensionen
Besprechung von 19.03.2015
Heilsbotschaften am Irrawaddy

Burma ist ein Land der Hoffnung, ein Land, das uns den Glauben an die Menschheit und an das Gute in der Geschichte zurückgibt. Denn schneller und radikaler als wohl jeder andere Staat der Erde hat Burma in den vergangenen Jahren den Weg aus der Hoffnungslosigkeit gefunden: Aus dem Beutestaat einer blutrünstigen Junta raffgieriger Generäle, die noch die zarteste Pflanze der Demokratie mit ihren Stiefeln zertraten und ein ganzes Volkes in die Ketten der Verzweiflung legten, ist ein zumindest halbwegs demokratisches Staatswesen geworden, in dem sich die jahrzehntelang unterdrückte Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi sogar Hoffnung auf das Präsidentenamt machen darf. Dieses Land, das gerade aus seinem Albtraum erwacht, haben der Fotograf Dirk Bleyer und Jakob Strobel y Serra, Redakteur im Reiseblatt dieser Zeitung, in allen Facetten porträtiert. Sie waren in der überwältigenden Nekropole Bagan und im buddhistischen Epizentrum Mandalay, bei den wilden Völkern in den Bergen und bei den Einbeinfischern am Inle-See. Und sie haben dabei etwas gesehen und erlebt, das man für immer verloren glaubte - eine Lebensgeschwindigkeit und Selbstgenügsamkeit aus Präglobalisierungszeiten; eine Welt ohne die Tyrannei des Markenfetischismus, ohne die Diktatur des universalisierten Hollywoodgeschmacks; vor allem aber ein Land, das so überwältigend schüchtern ist wie in Asien vielleicht nur noch das Himalaja-Königreich Bhutan. All das ist gerade im Begriff zu verschwinden. Schon sehr bald wird Burma nicht mehr so sein, wie Thailand vor vierzig oder Vietnam vor zwanzig Jahren war. Und eines Tages wird man in einer ruhigen Stunde in diesem Bildband blättern, die Fotografien betrachten wie Botschaften aus einer fernen, für immer verlorenen Vergangenheit - und ein wenig wehmütig werden im Angesicht der Schönheit des Unwiederbringlichen.

F.A.Z.

"Burma" von Dirk Bleyer (Fotografien) und Jakob Strobel y Serra (Text). Knesebeck Verlag, München 2015. 192 Seiten, 200 Farbfotos. Gebunden, 34,95 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Heilsbotschaften am Irrawaddy

Burma ist ein Land der Hoffnung, ein Land, das uns den Glauben an die Menschheit und an das Gute in der Geschichte zurückgibt. Denn schneller und radikaler als wohl jeder andere Staat der Erde hat Burma in den vergangenen Jahren den Weg aus der Hoffnungslosigkeit gefunden: Aus dem Beutestaat einer blutrünstigen Junta raffgieriger Generäle, die noch die zarteste Pflanze der Demokratie mit ihren Stiefeln zertraten und ein ganzes Volkes in die Ketten der Verzweiflung legten, ist ein zumindest halbwegs demokratisches Staatswesen geworden, in dem sich die jahrzehntelang unterdrückte Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi sogar Hoffnung auf das Präsidentenamt machen darf. Dieses Land, das gerade aus seinem Albtraum erwacht, haben der Fotograf Dirk Bleyer und Jakob Strobel y Serra, Redakteur im Reiseblatt dieser Zeitung, in allen Facetten porträtiert. Sie waren in der überwältigenden Nekropole Bagan und im buddhistischen Epizentrum Mandalay, bei den wilden Völkern in den Bergen und bei den Einbeinfischern am Inle-See. Und sie haben dabei etwas gesehen und erlebt, das man für immer verloren glaubte - eine Lebensgeschwindigkeit und Selbstgenügsamkeit aus Präglobalisierungszeiten; eine Welt ohne die Tyrannei des Markenfetischismus, ohne die Diktatur des universalisierten Hollywoodgeschmacks; vor allem aber ein Land, das so überwältigend schüchtern ist wie in Asien vielleicht nur noch das Himalaja-Königreich Bhutan. All das ist gerade im Begriff zu verschwinden. Schon sehr bald wird Burma nicht mehr so sein, wie Thailand vor vierzig oder Vietnam vor zwanzig Jahren war. Und eines Tages wird man in einer ruhigen Stunde in diesem Bildband blättern, die Fotografien betrachten wie Botschaften aus einer fernen, für immer verlorenen Vergangenheit - und ein wenig wehmütig werden im Angesicht der Schönheit des Unwiederbringlichen.

F.A.Z.

"Burma" von Dirk Bleyer (Fotografien) und Jakob Strobel y Serra (Text). Knesebeck Verlag, München 2015. 192 Seiten, 200 Farbfotos. Gebunden, 34,95 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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