Gerechter Nutzen der Gleichbehandlung - Weiler, Hagen
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Diese wissenschaftliche Streitschrift begründet ihren - dreifach verbundenen - prinzipiellen Widerspruch gegenüber jeder sogenannten Werte-Erziehung in der staatlichen Schule: - Philosophisch analysiert sie, daß die Grundlagen-Kontroversen zwischen Pflicht-Moral und (regel-)utilitaristischer Verantwortungs-Ethik nicht übergangen werden dürfen; - verfassungs- und schul-rechtlich belegt sie die werteoffenen Grundrechts-Freiheiten der Schüler, Erziehungs-Rechte der Eltern, beamtengesetzlichen Pflichten der Lehrer; - politisch-ökonomisch erklärt und prognostiziert sie die - strukturellen -…mehr

Produktbeschreibung
Diese wissenschaftliche Streitschrift begründet ihren - dreifach verbundenen - prinzipiellen Widerspruch gegenüber jeder sogenannten Werte-Erziehung in der staatlichen Schule: - Philosophisch analysiert sie, daß die Grundlagen-Kontroversen zwischen Pflicht-Moral und (regel-)utilitaristischer Verantwortungs-Ethik nicht übergangen werden dürfen; - verfassungs- und schul-rechtlich belegt sie die werteoffenen Grundrechts-Freiheiten der Schüler, Erziehungs-Rechte der Eltern, beamtengesetzlichen Pflichten der Lehrer; - politisch-ökonomisch erklärt und prognostiziert sie die - strukturellen - Dilemmata einer ungerechten, insgesamt überlebensgefährlichen Risiko-Weltwirtschafts-Ordnung. Als Alternative entwirft sie ein methodisch-systematisches Muster ethischen Ur-teilens unter dem dreifachen Anspruch wissenschaftlich-argumentativer, rechtlicher und politisch-ökonomischer Gleichbehandlung.
  • Produktdetails
  • Verlag: Deutscher Universitätsverlag
  • 1997.
  • Seitenzahl: 388
  • Erscheinungstermin: 19. Juni 1997
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 148mm x 20mm
  • Gewicht: 506g
  • ISBN-13: 9783824442188
  • ISBN-10: 3824442183
  • Artikelnr.: 30831395
Autorenporträt
Hagen Weiler, Dr. iur., Dr. rer. pol., Dipl. Pol., studierte Rechtswissenschaften, Politik und Didaktik der Politischen Bildung in Bonn, Köln und Berlin. Er ist Akademischer Oberrat am Pädagogischen Seminar der Universität Göttingen.
Inhaltsangabe
A. Bestimmung und Abgrenzung des Themas.- I Gegenstand und Kategorien: Grund- und folgerichtiges, system-ethisches Ur-teilen über Gerechtigkeit und Solidarität.- II Ziel und Kriterien: Argumentativer Konsens über Dissenzen.- III Hypothesen und Leit-Fragen: Prämissen, Verfahren, Bedingungen, Prinzipien und didaktische Konsequenzen.- IV Disposition und Methode: Didaktische Spirale der Interdependenz von wissenschaftlicher Diskussion, Verfassungs-Rationalität, Verantwortungs-Ethik und politischer Ökonomie.- B. Prämissen, Verfahren, Bedingungen und Prinzipien.- I Erkenntnis-Theorie und Wissenscharts-Analyse: Methodisch-systematische Intersubjektivität.- II Diskussions-Logik: Gegenseitigkeit und Verallgemeinerung.- III Verfassungs-Rationalität: Freiheit und Gleichheit vor dem Gesetz.- IV Schul-Recht: Exemplarisches Lehren und Lernen.- V Verantwortungs-Ethik: regelutilitaristische Gerechtigkeit und Solidarität.- VI Politik für die Zukunft: Egalisierung des allgemeinen Wohls.- VII Gerechtigkeit und Solidarität als strukturelle Herrschafts-Analysen und Ideologie-Kritiken.- VIII Richtlinien zur "Werte-Orientierung": auf halbem Wege zum Ethik-Unterricht.- C. Ergebnisse - Thesen.- D. Quellen-Auswahl.