Menschen - Spier, Peter

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Auf der Erde gibt es sieben Milliarden Menschen. Sie leben in verschiedenen Ländern, sprechen verschiedene Sprachen und sehen unterschiedlich aus. Manche Menschen haben helle Haare, manche ganz dunkle, manche leben in Zelten, manche in Häusern, manche essen mit Stäbchen, manche mit den Händen. So ist jeder Mensch ein Individuum. Wie gut, dass es so ist. Denn es macht die Welt bunt und lebendig.
Neue, aktualisierte Ausgabe von ISBN 978-3-522-13330-2
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Produktbeschreibung
Auf der Erde gibt es sieben Milliarden Menschen. Sie leben in verschiedenen Ländern, sprechen verschiedene Sprachen und sehen unterschiedlich aus. Manche Menschen haben helle Haare, manche ganz dunkle, manche leben in Zelten, manche in Häusern, manche essen mit Stäbchen, manche mit den Händen. So ist jeder Mensch ein Individuum. Wie gut, dass es so ist. Denn es macht die Welt bunt und lebendig.

Neue, aktualisierte Ausgabe von ISBN 978-3-522-13330-2
  • Produktdetails
  • Verlag: Thienemann Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 43731
  • Aktual. Neuausg.
  • Seitenzahl: 48
  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Erscheinungstermin: 21. März 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 337mm x 252mm x 10mm
  • Gewicht: 575g
  • ISBN-13: 9783522437318
  • ISBN-10: 3522437314
  • Artikelnr.: 34520300
Autorenporträt
Spier, Peter
Peter Spier, 1927 in Amsterdam geboren, besuchte mit 18 Jahren die Kunstschule in Amsterdam, bevor er 1947-1951 als Offizier für die niederländische Armee in Westindien und Südamerika gedient hat. Anschließend arbeitete er als Journalist für die größte niederländische Zeitung in Paris und Houston/Texas. Als er 1953 nach New York zog, begann er Kinderbücher zu illustrieren, hat seitdem zahlreiche Bücher veröffentlicht und ist dafür vielfach ausgezeichnet worden.
Rezensionen
Es ist Mode geworden, auch in Kinderbüchern Menschen mit Verachtung zu begegnen. Vor allem junge Illustratoren zeichnen sich gerne ihre persönliche Enttäuschung über andere von der Seele. Für kleine Kinder ist das allerdings kaum geeignet, um ihnen Vertrauen in ihre Mitmenschen zu vermitteln. Nun liegt aber wieder dieses "uralte" Bilderbuch vor (es ist so alt wie Leanders Leseladen) - eine üppige Informationsquelle über die unterschiedlichen Äußerlichkeiten von Menschen und ihre vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten: wie sie sich darstellen, wie sie leben, wie sie wohnen, was sie essen, wie sie sich beschäftigen, wen sie verehren und woran sie glauben, wie sie schreiben und lesen, und welche Rolle sie im gesellschaftlichen Kontext spielen können. Und das alles ist mit so liebevollem Humor gewürzt, dass die Kinder schon auf der ersten Seite anfangen zu lachen, wenn sie die unterschiedlichen Augenformen und deren Farben entdecken. Sogar die Erwachsenen können kaum ernst bleiben, wenn sie auf der nächsten Seite 66 verschiedene Nasenformen unterscheiden dürfen und dabei feststellen können, dass Schönheitsoperationen vor allem auf Phantasielosigkeit schließen lassen - denn Nasen gibt es in unendlich vielen vorstellbaren Formen. Und wodurch auch sollte man Individuen auf den schnellen Blick hin unterscheiden, wenn nicht durch die Nasen, die Ohren, die Haare und die Frisuren? Die Illustrationen zeichnen sich durch herzliche Freundlichkeit aus und der Text macht immer wieder darauf aufmerksam, dass es jeweils persönlich geprägte Geschmäcker gibt und dass in den vielen Ländern, die es auf dieser Erde gibt, aus allen möglichen Gründen die Menschen eben jeweils ganz unterschiedlich sind. Vorurteile sind einfach nur dumm, zu diesem Fazit kommt am Ende jeder Leser dieses köstlichen Buches, das alle Kinder, für die andere Lebensgewohnheiten vor allem interessant sind, einlädt, sich auf die bunte Welt zu freuen. Gabriele Hoffmann (Leanders Leseladen, Heidelberg)…mehr
Buch zur Völkerverständigung
Dieses Din-A-3 formatige Buch nennt sich absolut mit Fug und Recht "Das Buch zur Völkerverständigung". Und obwohl es bereits 20 Jahre alt ist, war es doch nie so wertvoll wie heute. Sicherlich sind einige Angaben - vor allem, was die Zahl der Weltbevölkerung oder etwa die anteilsmäßige Zugehörigkeit zu den verschiedenen Glaubensrichtungen anbetrifft - längst überholt, aber das spielt nur eine untergeordnete Rolle.
Entscheidend sind doch die allgemeinen Merkmale, welche die Unterschiede zwischen den einzelnen Individuen ausmachen und die bleiben sich wohl auch in tausend Jahren noch gleich. Manches leuchtet bereits den ganz kleinen Lesern ein: etwa die Tatsache, dass manche Leute groß, andere klein sind, dass es unterschiedliche Haut-, Augen- und Haarfarben gibt. Erstaunt, aber auch begeistert nehmen sie zur Kenntnis, dass auch bei den Dingen des täglichen Alltags in anderen Ländern vieles ganz anders ist: etwa die Art, wie sich die Lappen kleiden oder den Ohr-, Lippen- und Halsschmuck mancher Afrikaner. Immer sind diese Schilderungen verbunden mit der Aussage, dass, was in einem Land als schön gilt, man woanders vielleicht hässlich oder lächerlich findet - eine Sache, über die man gar nicht früh genug anfangen kann, nachzudenken.
Eine Fülle von Spielen
Die etwas älteren Betrachter des Buches werden hingegen fasziniert sein von der Fülle der Spiele, die es auf der Welt gibt: vom Baumstamm-Werfen in Schottland bis zum Daumenringen in Japan. Dieselbe Genauigkeit im Detail, die Spier diesen Freizeitvergnügungen gewidmet hat, lässt er auch den anderen Themen zukommen: etwa, wenn er eine bolivianische Schilfhütte neben einem schmucken Schweizer Chalet auf die Seite stellt, auf der es um die Wohnungen der Menschen geht. Ob Haustiere, Feste und Feiertage, exotische Delikatessen, Gottheiten, Berufe, Schriften oder berühmte Persönlichkeiten - sie alle werden in einer überwältigenden Anzahl akkurater Zeichnungen wirklichkeitsgetreu widergegeben und liefern mit Sicherheit für mehr als eine Gelegenheit Diskussionsstoff für die ganze Familie.
Und nach der Lektüre dieses Buches kann das Fazit nur eines sein: Wie gut, dass die Welt nicht eintönig und einförmig ist! Und wie schön und harmonisch könnte es zugehen, wenn jetzt noch jeder dem anderen und seinen Ansichten, seiner Lebensweise den gleichen Respekt zukommen lassen würde... (Michaela Pelz)

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