Einführung in die Betriebswirtschaftslehre aus institutionenökonomischer Sicht (eBook, PDF) - Neus, Werner
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  • Format: PDF


Für die 9. Auflage wurden empirische Daten aktualisiert. An vielen Stellen des Buches wird nun ausführlicher als bisher auf die Kritik an Teilen der Mainstream-Ökonomik eingegangen. 'Der Tübinger BWL-Prof hat einen ungewöhnlichen Ansatz gewählt: Er betrachtet die Betriebswirtschaftslehre aus institutionenökonomischer Sicht. Dabei stehen die Entscheidungen einzelner Personen und die Koordination der Entscheidungen mehrerer Personen im Mittelpunkt. Ungewöhnlich ist auch, dass Neus als Einstieg in die Thematik den Selbstversorger und Ein-Mann-Betrieb Robinson Crusoe gewählt hat. Damit will er…mehr

Produktbeschreibung
Für die 9. Auflage wurden empirische Daten aktualisiert. An vielen Stellen des Buches wird nun ausführlicher als bisher auf die Kritik an Teilen der Mainstream-Ökonomik eingegangen. 'Der Tübinger BWL-Prof hat einen ungewöhnlichen Ansatz gewählt: Er betrachtet die Betriebswirtschaftslehre aus institutionenökonomischer Sicht. Dabei stehen die Entscheidungen einzelner Personen und die Koordination der Entscheidungen mehrerer Personen im Mittelpunkt. Ungewöhnlich ist auch, dass Neus als Einstieg in die Thematik den Selbstversorger und Ein-Mann-Betrieb Robinson Crusoe gewählt hat. Damit will er deutlich machen, dass für Entscheidungen, die die Erzielung und Verwendung von Einkommen betreffen - so definiert Neus den Gegenstand der BWL -, weder mehrere Personen oder Unternehmen noch Märkte notwendig sind. [...] Alles in allem ein bemerkenswertes Lehrbuch, das ein ganz neues Licht auf die BWL wirft.' Studium 2009/10, Ausgabe 85, S. 6 Die Lösungen zu den Übungsaufgaben finden Sie unter: online.mohr.de/elib.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Mohr Siebeck Lehrbuch
  • Seitenzahl: 655
  • Erscheinungstermin: 11.08.2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783161541476
  • Artikelnr.: 45616650
Autorenporträt
Werner Neus
Geboren 1959; Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln; 1988 Promotion; 1994 Habilitation; seit 1994 Professor für Betriebswirtschaftslehre in Tübingen.

Ebenfalls von Werner Neus:
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre aus institutionenökonomischer Sicht, 32003
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre aus institutionenökonomischer Sicht, 22001
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Nur Lob gibt es für diese Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Rezensentin Indira Gurbaxani schätzt die besondere Herangehensweise des Autors Werner Neus, der auch volkswirtschaftliche Aspekte einbezieht und grundsätzlich davon ausgeht, dass das Individuum und seine "Bemühungen um Einkommenserzielung" der Gegenstand von Betriebswirtschaft sein müssen, weil auch Betriebe von Individuen geprägt werden. Fachlich und didaktisch ist Gurbaxani überzeugt von diesem "dicht geschriebenen" Buch. Trotz dessen Umfang und der "formalen Darstellung" wäre es ein großer Fehler, das Buch "wegzulegen". Schade sei es für die, die schon zu Ende studiert haben, dass es dieses Werk nicht früher gab, aber "um sich auf dem laufenden zu halten, ist es nie zu spät", preist die Rezensentin diese Einführung auch für Wirtschaftswissenschaftler nach dem Diplom an.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 04.03.2002

Firmen bestehen aus Individuen
Das ökonomische Prinzip in der Betriebswirtschaftslehre

Werner Neus: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 2001, 559 Seiten, 27 Euro.

Ein gutes Buch zur Einführung in die Betriebswirtschaftslehre zu finden ist nicht leicht. Zu groß ist das Angebot, als daß sich der Laie oder Studienanfänger mühelos einen klaren Überblick verschaffen könnte. Nach welchen Kriterien soll der (noch) Unwissende schon vorgehen? Meist gilt: Man nehme das Buch, das der Professor vorschlägt. Umgekehrt ist es aber auch für den Wissenschaftler nicht leicht, ein wissenschaftlich aktuelles und zugleich gut lesbares Buch zu schreiben. Einerseits müssen die Grundlagen des Fachs erläutert werden. Andererseits gilt es, neue Entwicklungen zu präsentieren. Denn die Wissenschaft schreitet voran. Und schließlich konkurriert das Buch nicht nur inhaltlich, sondern auch didaktisch mit der Fülle anderer deutsch- und englischsprachiger Einführungswerke.

Werner Neus hat sich diesen Herausforderungen gestellt. Daß seine "Einführung in die Betriebswirtschaftslehre" der Konkurrenz standhält, liegt möglicherweise daran, daß er seiner Disziplin nicht das alleinige Recht zuspricht, wirtschaftswissenschaftliche Sachverhalte zu erklären. Der Zusatz im Titel "aus institutionenökonomischer Sicht" unterstreicht das Vorhaben des Verfassers, auch volkswirtschaftliches Gedankengut einzuarbeiten. In jedem Fall zeigt er, daß einseitiges Denken in der Wirtschaftswissenschaft keine Zukunft hat.

Bereits die ersten fünf Kapitel machen die besondere Konzeption des Buches deutlich: "Etwas anders als in anderen Lehrbüchern der Betriebswirtschaftslehre wird als Erfahrungsgegenstand das einzelne Individuum, als Erkenntnisgegenstand dessen Bemühungen um Einkommenserzielung hervorgehoben." Die Betriebswirtschaftslehre wird somit nicht als die Handlungsweise der Gesamtheit der Personen oder Unternehmen betrachtet, sondern als Untersuchung von individuellen, einkommensbezogenen Entscheidungen definiert. Auf diese Weise dokumentiert Neus einen wesentlichen Aspekt menschlichen Handelns.

Seine Vorgehensweise untermauert der Verfasser in seinem zweiten Kapitel mit dem beliebten Robinson-Crusoe-Fall. Anhand von Daniel Defoes Romanfigur zeigt er, daß sich die Probleme des "Ein-Personen-Betriebs", läßt man die Außenbeziehungen weg, auf die allgemeinen Fragen der Betriebswirtschaftslehre übertragen lassen. Denn es geht um das ökonomische Prinzip der Auswahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. Neus veranschaulicht, daß viele Entscheidungsprobleme aus der Betriebswirtschaftslehre nicht erst durch menschliches Zusammenwirken entstehen. Daraus folgt, daß einkommensbezogene Entscheidungen auch nicht erst durch Kooperation betriebswirtschaftlich werden.

Nur die dezentrale Entscheidungsstruktur ermöglicht eigeninteressierte Handlungen und die sich daraus ergebende, erhöhte Gesamtwohlfahrt. Entscheidend für den einzelnen wie für die Unternehmen ist somit das "institutionelle Arrangement". Daß auch Marktunvollkommenheiten existieren, die sich auf die ein oder andere Form von Transaktionskosten zurückführen lassen, macht Neus im Kapitel "Warum Unternehmen?" deutlich. Logisch schließt er im Kapitel über Unternehmensverfassung und Shareholder Value den Kreis: "Unternehmen sind grundsätzlich charakterisiert durch Individuen."

Auch Neus kommt nicht daran vorbei, sich der "klassischen Funktionsbereiche" einer Unternehmung oder den "analytischen Instrumenten der Betriebswirtschaftslehre" zu widmen. Aber auch hier stellt er seine fachliche wie didaktische Fähigkeit unter Beweis. Mit 559 Seiten mag das dicht geschriebene Buch so manchen Einsteiger abschrecken. Der Verfasser legt Wert auf die formale Darstellung, erklärt aber Schritt für Schritt und betreibt dabei Formalisierung nicht um ihrer selbst willen. Das Buch wegzulegen wäre ein Fehler. Wer das Studium der Wirtschaftswissenschaft schon hinter sich hat, mag bedauern, daß dieses Buch erst jetzt zur Verfügung steht. Aber um sich auf dem laufenden zu halten, ist es nie zu spät.

INDIRA GURBAXANI

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 23.11.2002

Zum Thema
Systematische Einführung
Mathias Erlei, Martin Leschke, Dirk Sauerland: Neue Institutionenökonomie. Verlag Schäffer-Poeschel, Stuttgart 1999, 29, 95 Euro.
Eine übersichtliche Einführung in die Neue Institutionenökonomie (NIÖ) für Studierende wie auch für interessierte Laien. Das systematische Vorgehen erleichtert das Verstehen komplexer Zusammenhänge.
Das Individuum im Mittelpunkt
Werner Neus: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre aus institutionenökonomischer Sicht (Neue ökonomische Grundrisse). Verlag Mohr J.C.B., Tübingen 2001, 29,- Euro
Neben den klassischen Funktionsbereichen einer Unternehmung und der Vorstellung der analytischen Instrumente der Betriebswirtschaft, schlägt Neus die Brücke zur NIÖ. Anders als in anderen Lehrbüchern zur BWL steht das Individuum im Mittelpunkt der Betrachtung.
Volkswirtschaftlicher Ansatz
Stefan Voigt: Institutionenökonomik. UTB Verlag W. Fink, München 2002, 160Seiten, 19,90 Euro.
Voigt untersucht die Wirkungen gegebener Institutionen und versucht, deren Entwicklung ökonomisch herzuleiten. Ein rein volkswirtschaftlich ausgerichtetes Werk.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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