Leibtherapie - Hofer-Moser, Otto
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Otto Hofer-Moser beschäftigt sich mit der Frage, wie in der Psychotherapie den unterschiedlichen Entfremdungsphänomenen des modernen Menschen hinsichtlich seines Leibs begegnet werden kann. Auf Basis des umfassenden Leibkonzeptes der Integrativen Therapie und in Bezug auf die aktuellen Embodiment-Konzepte, Überlegungen zur nonverbalen Kommunikation, szenisches Arbeiten sowie insbesondere auf achtsamkeitsbasierte Zugänge entwirft der Autor sein erweitertes methodenintegratives Konzept der Leibtherapie.
Die ebenso kenntnisreichen wie sensiblen Ausführungen zeichnen sich durch eine gelungene
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Produktbeschreibung
Otto Hofer-Moser beschäftigt sich mit der Frage, wie in der Psychotherapie den unterschiedlichen Entfremdungsphänomenen des modernen Menschen hinsichtlich seines Leibs begegnet werden kann. Auf Basis des umfassenden Leibkonzeptes der Integrativen Therapie und in Bezug auf die aktuellen Embodiment-Konzepte, Überlegungen zur nonverbalen Kommunikation, szenisches Arbeiten sowie insbesondere auf achtsamkeitsbasierte Zugänge entwirft der Autor sein erweitertes methodenintegratives Konzept der Leibtherapie.

Die ebenso kenntnisreichen wie sensiblen Ausführungen zeichnen sich durch eine gelungene und gut verständliche Verschränkung von Theorie und Praxis aus, die philosophische Überlegungen mit therapeutischen Umsetzungen und der kritischen Reflexion des sozialen Kontextes verbindet. Auf diese Weise und anhand anschaulicher Fallbeispiele wird die individuelle Anwendung des vorgestellten Konzepts erleichtert.
  • Produktdetails
  • Forum Körperpsychotherapie
  • Verlag: Psychosozial-Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 2730
  • Seitenzahl: 296
  • Erscheinungstermin: April 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 149mm x 23mm
  • Gewicht: 444g
  • ISBN-13: 9783837927306
  • ISBN-10: 383792730X
  • Artikelnr.: 50210442
Inhaltsangabe
Vorbemerkungen 1. Einleitung 2. Warum"Leib" und nicht nur "Körper"? Philosophisch-phänomenologischer Hintergrund 2.1 "Leib" und "Körper": Begrifflichkeiten, Bedeutungsumfelder und Verständnisweisen 2.2 Die eigentümliche "Doppelnatur" des Leibes 2.3 Das Leib-Seele-Problem 2.3.1 Der Cartesianische Dualismus als Lebensweise: Kulturhistorische undmotivationale Überlegungen zumnaturwissenschaftlichen Reduktionismus 2.3.2 Die emergent-materialistisch-monistische und synergetische Konzeption der Wirklichkeit 2.3.3 Die Aspektdualität der Wirklichkeit 2.3.4 Zusammenfassende Überlegungen zum sogenannten Leib-Seele-Problem 3. Aspekte der Leiblichkeit 3.1 Die vertikale Dimension 3.2 Die horizontale Dimension 3.2.1 Der perzeptive Leib 3.2.2 Der situative Leib 3.3 Die temporale Dimension 3.4 Der soziale Leib 3.4.1 Zwischenleiblichkeit im soziokulturellen Kontext 3.4.2 Szenisches Arbeiten 3.4.3 Der kultivierte, inkorporative bis domestizierte Leib 3.4.4 Körpermodifikationen 3.4.5 Die soziologische Perspektive (IngridWild & Otto Hofer-Moser) 3.4.6 Leib-Entfremdung über Medizintechnik und Virtualisierung der Lebenswelt 3.5 Der sogenannte "energetische" Leib, interpretiert vor dem Hintergrund eines weitgehenden metaphorischen Verständnisses von Sprache 4. Einführung in die Leibphänomenologie von Hermann Schmitz 4.1 Allgemeine Definition, Strukturiertheit und Dynamik des Leibes 4.2 Leibliche Kommunikation und Situationsbegriff 4.3 Die vier Bereiche eigenleiblich gespürter "Raumstrukturen" 5. Embodiment 5.1 Das Bedeutungsumfeld von Embodiment 5.2 Facial Feedback 5.3 Body Feedback 5.4 Die Multiple Codierungstheorie 5.5 Der Focusing-Ansatz 6. Das Prinzip Achtsamkeit 6.1 Zum allgemeinen Verständnis von Achtsamkeit 6.2 Der Stellenwert von Achtsamkeit in der Integrativen Therapie 6.3 Die Praxis von Achtsamkeit 6.3.1 Integrative meditative Praxis im Sinne von Nootherapie 6.3.2 Mediationsformen mit buddhistischem Hintergrund 6.3.3 Leib und Natur 6.3.4 Qigong-Übungen 6.3.5 Problemzentrierte bifokale Achtsamkeit 6.3.6 Der Sensumotorische Ansatz 6.3.7 Stressabbau und Entspannung 7. Das Thema "Berührungen in der Therapie" Ingrid Wild & Otto Hofer-Moser 7.1 Der "Non-Touching-Approach" 7.2 Der "Self-Touching-Approach" 7.3 Der "Touching-Approach" 8. Die psychosomatische Perspektive 8.1 Allgemeiner Überblick 8.2 Historischer Rückblick 8.3 Das Alltagsverständnis von psychosomatischen Erkrankungen 8.4 Die Hypothese über die Existenz von "somatischen Metaphern" 8.5 Konsequenzen für die psychotherapeutische Praxis 8.6 Die Praxis 9. Der bewegte Leib Auguste Reichel 9.1 Bewegung ist Ausdruck 9.2 Bewegungsqualitäten 9.3 Bewegungsentwicklung 9.4 Modalitäten und Interventionen 9.5 Gendersensible Aspekte der Bewegung 9.6 Bewegung und Lernen 9.7 Bewegung und Sprache 9.8 Anwendungsbereiche Weiterführende Literaturempfehlungen 10. Zusammenfassung Ingrid Wild & Otto Hofer-Moser Literatur Abkürzungsverzeichnis Anhang Bewährte Übungsanleitungen Basale Achtsamkeitsübung, Kurzversion (BAÜ, KV) Basale Achtsamkeitsübung (BAÜ) Anmerkungen und Anregungen zur Arbeit an und mit dem Atem Selbstfürsorge-Übung: Den Berg berühren Achtsamkeitsübung zur Regulierung der somato-vegetativen Gestimmtheit Achtsamkeitsübung zum eigenleiblichen Spürbewusstsein Achtsamkeitsübung zu Leibempfindungen Achtsamkeitsübung zum Thema "Leibsein und Körperhaben" Achtsamkeitsübung zum Thema "Berührender und Berührter gleichzeitig zu sein" Der "Gute Innere Ort" (GIO) Die Baumübung Die Baumübung in Verkörperung Basale Naturverbundenheitsmeditation Integrative Differenzielle Relaxation (IDR) Bodyscan bzw. Leibpanorama Leibpanorama in der Psychosomatik-Variante Leibpanorama in der Selbstwertvariante Der "Leibliche Wohlfühlort" bzw. der "Gute ganz-leibliche Zustand" Übung zum "Inneren Lächeln Statuen-Übung zur Verkörperung einer Lebensgrundhal
Rezensionen
"Dieses Buch ist ein Juwel!" Rudolf Sanders, Beratung aktuell, Heft 4/2018 "'Leibtherapie - Eine neue Perspektive auf Körper und Seele' bietet für PsychotherapeutInnen unterschiedlicher Schulen einen guten Überblick zu leibtherapeutischen Ansätzen im psychotherapeutischen Kontext. Die integrativen Perspektiven werden dabei von leibphilosophischen Theorien gerahmt und fundiert. Eine große Stärke des Buches ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. In jedem Kapitel finden sich konkrete Interventionsmöglichkeiten sowie erklärende Patientenvignetten. Die verständlich dargestellte Theorie wird so szenisch fassbar und lebendig. Besonders hervorzuheben ist eine Sammlung von leibtherapeutischen Übungen, die den LeserInnen im Anhang zur Verfügung gestellt werden." Gerhard Hintenberger, socialnet.de vom 12. Juli 2018