Die Büro-Alltags-Bibel - Mai, Jochen
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Zwischen Konferenzraum, Kaffeeküche und Kopierer lauern viele Fallgruben und Konfliktfelder. Wenn dann noch ein Gespräch mit dem Chef ansteht, verspricht der Tag kompliziert zu werden. Hier finden Sie die entscheidenden Regeln für den Berufsalltag und Antworten auf zahlreiche Fragen, wie etwa: Wie kann ich mich selbst gut organisieren? Was verrät mein Büro über mich? Welche Kollegentypen gibt es und wie kann ich mich auf sie einstellen? Wie präsentiere ich meine Projekte richtig und wie kann ich mich neu motivieren? Dieses Buch hilft dabei, im Job erfolgreicher zu werden und macht definitiv gute Laune!…mehr

Produktbeschreibung
Zwischen Konferenzraum, Kaffeeküche und Kopierer lauern viele Fallgruben und Konfliktfelder. Wenn dann noch ein Gespräch mit dem Chef ansteht, verspricht der Tag kompliziert zu werden. Hier finden Sie die entscheidenden Regeln für den Berufsalltag und Antworten auf zahlreiche Fragen, wie etwa: Wie kann ich mich selbst gut organisieren? Was verrät mein Büro über mich? Welche Kollegentypen gibt es und wie kann ich mich auf sie einstellen? Wie präsentiere ich meine Projekte richtig und wie kann ich mich neu motivieren? Dieses Buch hilft dabei, im Job erfolgreicher zu werden und macht definitiv gute Laune!
  • Produktdetails
  • Verlag: Anaconda
  • Artikelnr. des Verlages: 550512
  • Seitenzahl: 368
  • Erscheinungstermin: 3. August 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 135mm x 30mm
  • Gewicht: 484g
  • ISBN-13: 9783730605127
  • ISBN-10: 3730605127
  • Artikelnr.: 48159984
Autorenporträt
Mai, Jochen
JOCHEN MAI ( 1968) ist Diplomvolkswirt, Wirtschaftsjournalist und Erfolgsautor für Fragen rund um Erfolg im Beruf. Er leitete über 10 Jahre das Ressort 'Management + Erfolg' bei der WirtschaftsWoche. 2008 erschien sein Bestseller 'Die Karriere-Bibel', sein Online-Jobportal 'karrierebibel.de' wurde 2009 mit dem 'Lead-Award' ausgezeichnet.
Inhaltsangabe
Einleitung, 9

7 .00 Uhr. Der Wecker klingelt, schon wieder Montag!, 14

7 .45 Uhr. Stau auf der Autobahn, 24

8 .27 Uhr. Das ist nicht mein Tag!, 32

8 .31 Uhr. Erst mal alles strukturieren!, 44

9 .00 Uhr. Klasse, Konferenz, 66

10.03 Uhr. Bei mir piept's wohl!, 82

10.22 Uhr. Komm, oh schöpferischer Geist!, 96

11.05 Uhr. Autsch! Kopfschmerzalarm, 108

11.11 Uhr. Oh, là, là!, 116

11.40 Uhr. Ups, das war jetzt irgendwie peinlich!, 128

11.55 Uhr. Jetzt noch? Muss das sein?, 136

12.15 Uhr. Mahlzeit!, 146

13.02 Uhr. Absturz ins Verdauungskoma, 164

13.20 Uhr. Teamrunde mit Kollege Kotzbrocken, 174

13.59 Uhr. Überraschungsgast Chef, 198

14.05 Uhr. Kennen Sie eigentlich mein Projekt?, 212

14.30 Uhr. Kundentermin. Diesmal muss der Deal klappen!, 240

15.00 Uhr. Ich brauch 'ne Pause!, 258

15.17 Uhr. Danke, es reicht!, 274

15.48 Uhr. Haste schon gehört ...?, 290

16.00 Uhr. Sehr verehrte Damen und Herren, 306

17 .06 Uhr. Darf ich kurz helfen?, 326

18.00 Uhr. Feierabend!

22.00 Uhr. Morgen ist auch noch ein Tag, 352

Epilog, 362
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 03.02.2010

Ratschläge zum Wettrüsten im Büro
Ein Prediger des effektiven Kontors: Jochen Mai weiß, wie man als Angestellter seinen Weg macht

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, da die Spötter sitzen. So steht es in der Bibel. Jochen Mai hat gerade eine eigene Bibel veröffentlicht: die Büro-Alltags-Bibel. Darin erweist er sich als Prediger der Kirche des effektiven Kontors. Er warnt eindringlich vor kardinalen Sünden wie zum Beispiel dem Nichtabschalten des erotischen Bildschirmschoners vor der Powerpoint-Präsentation. Aber er spottet auch immer wieder. Dieser Spott ist jedoch nur die Ration Zucker, die den Kampf ums Dasein versüßen soll. Deshalb ist das Buch nicht wirklich lustig; man merkt die Absicht und ist verstimmt.

Amüsant sind allerdings viele der sorgfältig ausgewählten Zitate an den Kapitelanfängen. Ein Beispiel: "Ich mag keine Jasager um mich herum. Ich will, dass jeder mir die Wahrheit sagt - auch wenn es ihn seinen Job kostet." Das hat der Filmproduzent Samuel Goldwyn gesagt, und es beschreibt wohl ganz gut die Sorte Büro, in der man einen Überlebensratgeber wie den vorliegenden benötigt.

Mai unterfüttert alles, was er vorträgt, mit wissenschaftlichen Ergebnissen aus der Psychologie und verwandten Disziplinen. Nicht alles davon ist profund. Professoren untersuchen viel, wenn der Tag lang ist. "Harvard-Forscher" haben angeblich herausgefunden, dass 15 Minuten Ärger bis zu 350 Milligramm Vitamin C verbrauchen. So what? Erstens glaube ich das nicht, zweitens ist "bis zu" eine nutzlose Angabe, da interessieren allenfalls Mittelwert und Varianz. Drittens leidet niemand, der sich halbwegs gesund ernährt, unter einem Mangel an Ascorbinsäure.

Viel von der aufgewendeten Wissenschaft ist aber auch zu detailliert. Das wollen wir Endverbraucher überhaupt nicht wissen. In der Bibel steht, dass der Herr den Menschen aus einem Erdenkloß schuf, vom "Wachstumshormon Somatropin", das er in geringen Mengen noch hinzufügte, steht da nichts. Manches andere klingt durchaus interessant. Zum Beispiel schätzen männliche Personaler beim Bewerbungsgespräch parfümierte Kandidaten - gemeint sind wohl Kandidaten beiderlei Geschlechts - als weniger intelligent ein. Weibliche Personaler halten so jemanden für intelligenter, aber der Bonus, den man von den Damen bekommt, ist geringer als der Malus von den Herren.

Ein Manko ist, dass das Literaturverzeichnis, in dem solche Aussagen vielleicht nachgewiesen werden, nicht im Buch enthalten, sondern nur als HTML-Seite im Web zu finden ist. Dort habe ich schon jetzt, im Erscheinungsmonat des Buchs, sechs tote Links entdeckt.

Der optimale Tag im Büro wird nach Mai von vielerlei Faktoren beeinflusst. Das fängt beim Schlaf in der Nacht vorher und beim möglichst gesunden Frühstück an. Endlich angekommen, gilt es den Chef anzulächeln, den Tag zu planen und E-Mails zu beantworten. Und so geht es Punkt für Punkt weiter. Nehmen wir als Beispiel das Schreiben von E-Mails. Eine ungeschickte Formulierung in einer Nachricht könne üble Konsequenzen haben, auf dem eigenen Gehaltszettel oder beim Umsatz der Firma. Da kennt Jochen Mai keine Gnade. Er belehrt uns sachkundig wie der Tanzlehrer die Debütantinnen. Andere Themen sind etwa Meetings, Handys, Kopfschmerzen, Büroaffären, Neinsagen, Ordnung auf dem Schreibtisch, Umgang mit Psychopathen, Gehaltsverhandlungen, Stress, Schweißgeruch, Klatsch, Visitenkarten und der richtige Gebrauch von berauschenden Flüssigkeiten. Und das ist nur ein kleiner Teil der Liste.

Das Buch ist eine gründliche Anleitung, wie man ein perfekt funktionierender Angestellter wird, damit möglichst viel Geld verdient und trotzdem noch gute Blutfettwerte hat. Auf jeden Fall muss man besser sein als die Kollegen. Sonst kriegen die nämlich die Gratifikation. In der Bergpredigt steht so etwas nicht, aber hier hat man es ja auch mit einem ganz anderen Evangelium zu tun. Es geht um Anleitungen zum Wettrüsten, da wird das Büro zum Haifischbecken. So ausführlich alles Mögliche in dem Band behandelt wird, Gewerkschaft und Betriebsrat finden wir im ausführlichen Stichwortverzeichnis nicht. Solidarität und biedere Pflichterfüllung, das war offenbar gestern.

ERNST HORST

Jochen Mai: "Die Büro-Alltags-Bibel". Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2010. 368 S., br., 14,90 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 20.02.2010

Minenfeld Büro
Tag für Tag begeben sich 17 Millionen Deutsche ins Büro. Für viele ein beschwerlicher Weg, denn fast neun von zehn Arbeitnehmern haben Probleme mit ihrem Chef. Schwierigkeiten mit Kollegen kommen dazu, ungeschicktes Zeitmanagement und schlechtes Betriebsklima führen zu Schäden an der Gesundheit der Beschäftigten. Mobbing, unpassende Büroarchitektur und mangelnde Führungsstärke mindern aber auch die Leistungsfähigkeit des Betriebs, in dessen Büros man sich sein Leben lang abrackert – im Schnitt 212 Tage im Jahr. Ob es sich bei dem Arbeitgeber um einen Verband handelt, eine Werbeagentur, einen Landtag, eine Krankenkasse oder eine Redaktion, ist dabei völlig egal: Missgünstige Kollegen, überflüssige Teammeetings und Leistungsdruck gibt es überall.
Einen schlechten Chef kann man als Untergebener nicht so einfach loswerden. Ähnlich schwierig ist anderer externer Unbill abzuschalten. Doch es gibt Mechanismen, wie sich jeder Einzelne besser durch den Dschungel des Büroalltags schlagen kann, wie er Fußangeln vermeidet und sowohl Leistung als auch Wohlbefinden verbessert. Jochen Mai hat einen ganz normalen Montag im Leben eines jeden Angestellten dokumentiert: Vom Aufstehen über den Verkehrsstau, den Umgang mit schwierigen Kollegen, die Mitarbeiterkonferenz, die Mittagspause, das Gespräch mit dem Chef bis zum Feierabend: Selbst, wer schon viele Jahre im Büro verbracht hat, staunt über die gute und umfassende Analyse. Der Autor ist Ressortleiter „Management+Erfolg” bei der Wirtschaftswoche und hat mannigfache Untersuchungen ausgewertet. Denn kaum ein Thema ist sozialwissenschaftlich so gut untersucht wie Büroarbeit, wie Mai selbst schreibt.
Nun kann man einwenden, dass der Montag nicht der typische Arbeitstag ist, weil er eine Sonderstellung einnimmt. Doch der Autor hat den Montag bewusst gewählt, um auch den mühsamen Start nach dem Wochenende abzuhandeln. Wie alle Kapitel enthält auch jenes über die besonderen Probleme am Montagmorgen – den „Montags-Blues” oder „Manic Monday” – Umfrageergebnisse, Erklärungsmuster und Tipps zur Behebung der Startschwierigkeiten. Gegen viele Schwierigkeiten lässt sich etwas unternehmen. Was zuweilen als Binsenwahrheit erscheint, erweist sich in der Umsetzung oft als gar nicht so einfach. Erste Hilfe bietet schon die Bereitschaft zur Abwechslung. Wer es schafft, dem Wiederholungszwang zu entgehen, hat die größte Hürde im Büroalltag schon genommen. Ohnehin sind die Ratschläge für die Arbeit am eigenen Auftreten meist hilfreicher, als die für den Umgang mit der Chefin oder dem Kollegen. Oft genug ist man der „Kotzbrocken Kollege”, über den man sich so beklagt, auch selbst.
Das Buch ist nicht ein einzelner Büro-Ratgeber. Es sind 30 Ratgeber für das (Über-)Leben im Büro. Tipps zu Präsentationstechniken, Zeitmanagement, Verhandlungsführung inklusive. Das Harvard-Konzept – Interessen und nicht Positionen zu verhandeln sowie Optionen für beider Seiten Vorteil zu entwickeln – hat hier ebenso Platz wie konkrete Tipps für die Gehaltsverhandlung oder auch den Umgang mit sexueller Belästigung.
Der Autor schreibt sympathisch im besten Wortsinne, er fühlt mit und vermittelt nicht den Eindruck, alles sofort besser zu wissen. Zudem ist das Buch frei von altväterlichem oder jovialem Humor, der bei Ratgebern so häufig nervt. Nur mit dem Titel wurde etwas übertrieben, auch wenn der Autor schreibt, dass zur Bibel greifen möge, wer sich Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens erhofft. Doch Mai hat zumindest eine wunderbare Büro-Alltags-Fibel geschrieben. Ulrich Brömmling
Jochen Mai: Die Büro-Alltags-Bibel. Alle Regeln und Gesetze für den Job. dtv premium, München 2010.
368 Seiten. 14,90 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Mit dieser Bibel kann Ernst Horst nicht sehr viel anfangen. Nicht wegen des Predigertons, den der Autor anschlägt. Aber eine Anleitung für den perfekt funktionierenden Büro-Sklaven, durchsetzt mit gelegentlichem Spott, scheint dem Rezensenten nicht wirklich von Nutzen zu sein. Seltsam, erklärt Jochen Mai dem Leser doch so entscheidende Dinge, wie die Vor- und Nachteile des Parfümierens vor Bewerbungsgesprächen oder wie wir mit Affären oder Psychopathen im Büro umgehen sollten. Horst ist das alles zu wenig profund, mit den wissenschaftlichen Erhebungen, die Mai einfließen lässt, kann er wenig bis nichts anfangen, und das Schlimmste für ihn ist: Zu altmodischen Stichwörtern wie Solidarität oder Pflichterfüllung steht da nirgends etwas.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Das Know-How des Berufsalltags ist in kompakten Informationen zusammengestellt und unterhaltsam zu lesen."
Literatur-report.de 01.01.-31.3.2010