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  • Format: PDF


Mehr als 30 Jahre nach seinem Tod ist Rainer Werner Fassbinder (1945-1982) auf der Bühne wie im Kino präsent wie kaum einer seiner Zeitgenossen. In seinem reichen Gesamtwerk gibt es nach wie vor Neues zu entdecken. Kein Jahr vergeht, ohne dass ein restaurierter Film, eine Ausstellung oder eine Theaterinszenierung Aufsehen erregt und der Rezeptionsgeschichte ein neues Kapitel hinzufügt. Hinter der Kultfigur Fassbinder, der nach seinem frühen Tod zum genialen Monster erklärt wurde, wird mit zunehmendem Abstand sichtbar, wie ästhetisch innovativ und illusionslos vorausschauend er seine ebenso…mehr

  • Geräte: PC
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Produktbeschreibung
Mehr als 30 Jahre nach seinem Tod ist Rainer Werner Fassbinder (1945-1982) auf der Bühne wie im Kino präsent wie kaum einer seiner Zeitgenossen. In seinem reichen Gesamtwerk gibt es nach wie vor Neues zu entdecken. Kein Jahr vergeht, ohne dass ein restaurierter Film, eine Ausstellung oder eine Theaterinszenierung Aufsehen erregt und der Rezeptionsgeschichte ein neues Kapitel hinzufügt. Hinter der Kultfigur Fassbinder, der nach seinem frühen Tod zum genialen Monster erklärt wurde, wird mit zunehmendem Abstand sichtbar, wie ästhetisch innovativ und illusionslos vorausschauend er seine ebenso subtile wie subversive politische Poetik entwickelte. Die Beiträge des Heftes beschäftigen sich unter neuen Fragestellungen mit kanonisierten Werken (»Angst essen Seele auf«, »Fontane Effi Briest«, »Die Ehe der Maria Braun« u. a.), vor allem widmen sie sich Filmen, die erst in letzter Zeit in den Fokus der Wissenschaft gerückt (»Welt am Draht« als Vorläufer von »Matrix«, »Berlin Alexanderplatz« als high art im Fernsehen) oder weitgehend unbekannt sind, weil nicht zugänglich (die gesperrte Kroetz-Adaption »Wildwechsel«, die Show »Wie ein Vogel auf dem Draht«, die Theater-Inszenierungen »Nora Helmer« und »Frauen in New York«). In den verschiedenen Aneignungen von Fassbinder im Theater, die sich von dessen eigener Inszenierung emanzipiert haben, erweist sich die offene Struktur seiner Texte als avanciertes Modell transmedialen Erzählens. Die Beiträgerinnen und Beiträger: Ilka Brombach, Thomas Combrink, Michael Grisko, Georg Klein, Senta Siewert Laurens Straub, Christian Tedjasukmana, Michael Töteberg und Alexandra Vasa.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: edition text + kritik
  • Seitenzahl: 153
  • Erscheinungstermin: 12.02.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783869164373
  • Artikelnr.: 44544224
Autorenporträt
Prof. Heinz Ludwig Arnold, geb. 1940, ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als einer der besten Kenner der Gegenwartsliteratur bekannt. Er ist Herausgeber der Zeitschrift 'TEXT + KRITIK', des 'Kritischen Lexikons zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur' (KLG) und des 'Kritischen Lexikons zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur' (KLfG).

Steffen Martus, geb. 1968, Studium der Germanistik, Philosophie, Soziologie und Politologie in Regensburg und Berlin, 1998 Promotion, Wiss. Mitarbeiter am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Veröffentlichungen zur Sprachtheorie im 17. Jahrhundert und zur Dramengeschichte der Aufklärung sowie zu Hagedorn, Gellert, Wieland und Goethe.

Hermann Korte, Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Siegen.
Inhaltsangabe
- Georg Klein: Unsere wirklichste Wirklichkeit. Rainer Werner Fassbinders Fernsehzweiteiler "Welt am Draht"
- Michael Töteberg: Fassbindertheater
- Senta Siewert: Entgrenzungsfilme. Fassbinder, Akin, Roehler und die Medienkunst
- Ilka Brombach: Kritik und Ästhetizismus. Rekonstruktion einer künstlerischen Position des deutschen Autorenfilms
- Chris Tedjasukmana: Negative Solidarität. Zur Aktualität Rainer Werner Fassbinders
- Johannes Binotto: Mit doppeltem Boden. Fassbinders Happy Ends und Hollywoods Hoffnung
- Michael Grisko: Sozialutopie statt Sentimentalität oder Mut machen mit Volkskunst. Rainer Werner Fassbinders Familienserie
"Acht Stunden sind kein Tag"
- Karl Kröhnke: Ein Liebesversuch. Die Ehe des Herrn Bolwieser
- Werner C. Barg: Fassbinders Verzweiflung. Die Wiederentdeckung eines (fast) vergessenen Meisterwerks aus filmphilosophischer Perspektive: "Despair - Eine Reise ins Licht"
- Alexandra Vasa: Eine libidinöse Ökonomie. Tausch und Gabe in Fassbinders "Berlin Alexanderplatz"
- Volker Woltersdorff: "Grundsätzlich ist jeder homosexuell, und deshalb ist es kein Problem". Homosexuelle Minderheiten und Fassbinders Filme
- Manfred Hermes: Der zweite Tod von RWF
- Michael Töteberg: Bibliografie
- Zeittafel
- Notizen
Rezensionen
"Der Sammelband gibt einen aufschlussreichen Blick in die Aktualität Fassbinders, indem die Grundmotive der Zerstörbarkeit und Ausbeutbarkeit menschlicher Gefühle (...), aber auch sein Einfluss auf die heutige Filmszene aus unterschiedlichen Perspektiven gut nachvollziehbar nachgezeichnet werden."

Rafael Arto-Haumacher, literaturkritik.de, 18. April 2016