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"Ich kann nicht mit jemandem zusammen sein, hat Erika gesagt, der sich für rein gar nichts interessiert. Dann ist ja alles in Ordnung, habe ich gesagt. Und darauf Erika: Genau das meine ich."
Dies ist die Geschichte eines Mannes um die dreißig, der auf dem Weg aus der westdeutschen Provinz in die Szenequartiere der Hauptstadt wenig tut, aber viel mitmacht. Der seine Umwelt beobachtet, sie mitleidlos kommentiert und im Übrigen an sich und der Welt leidet. So einer passt nach Berlin, denn Berlin heißt: Endloses Gerede, viel Durst, vager Durchblick, kein Plan. Keine Arbeit sowieso, dafür ab…mehr

Produktbeschreibung
"Ich kann nicht mit jemandem zusammen sein, hat Erika gesagt, der sich für rein gar nichts interessiert. Dann ist ja alles in Ordnung, habe ich gesagt. Und darauf Erika: Genau das meine ich."

Dies ist die Geschichte eines Mannes um die dreißig, der auf dem Weg aus der westdeutschen Provinz in die Szenequartiere der Hauptstadt wenig tut, aber viel mitmacht. Der seine Umwelt beobachtet, sie mitleidlos kommentiert und im Übrigen an sich und der Welt leidet. So einer passt nach Berlin, denn Berlin heißt: Endloses Gerede, viel Durst, vager Durchblick, kein Plan. Keine Arbeit sowieso, dafür ab und zu Altbau-Partys, bei denen auch schon mal jemand vom Dach fällt. Doch dann widerfährt unserem Helden ein Missgeschick: Er verliebt sich."Überaus unterhaltsam (...) ein lesenswertes Kunstwerk. "
Gustav Seibt, "Süddeutsche Zeitung"
  • Produktdetails
  • rororo Taschenbücher Nr.25883
  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 13., Neuausg.
  • Seitenzahl: 183
  • Erscheinungstermin: 1. März 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 200mm x 116mm x 17mm
  • Gewicht: 159g
  • ISBN-13: 9783499258831
  • ISBN-10: 3499258838
  • Artikelnr.: 34496496
Autorenporträt
Herrndorf, Wolfgang
Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren und 2013 in Berlin gestorben, hat ursprünglich Malerei studiert. 2002 erschien sein Debütroman "In Plüschgewittern", 2007 der Erzählband "Diesseits des Van-Allen-Gürtels". Es folgten die Romane "Tschick" (2010), mittlerweile in sechsunddreißig Sprachen übersetzt, "Sand" (2011), ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, sowie posthum das Tagebuch "Arbeit und Struktur" (2013) und der unvollendete Roman "Bilder deiner großen Liebe" (2014).
Rezensionen
Die lakonisch erzählte Geschichte eines Dreißigjährigen, der statt Arbeit ein feines Gespür hat für die Peinlichkeiten, die das Leben in Form von Kindheitserinnerungen, Diskobekanntschaften und Familienbesuchen für jeden halbwegs sensiblen Menschen bereithält. Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Zunächst einmal macht Gustav Seibt klar, was "In Plüschgewittern" alles nicht ist: zum Beispiel keine "östliche Nostalgie-Literatur" mit "lascher Ironie" a la Thomas Brussig, aber auch kein westlich geprägter Berlin-Roman mit "popästhetischen Differenzbestimmungen", um nur die bekanntesten Spielarten des heute Üblichen zu nennen. Aber ein Berlin-Roman ist "In Plüschgewittern" schon. Er spielt sogar zum Teil an hippen Orten wie dem Kaffee Burger in der Torstraße (Seibt hat die Infamie, diese Kneipe durch genaue Nennung des Orts für alle potenziellen Berlin-Touristen auffindbar zu machen). Aber Herrndorf geht darüber hinaus. Einen genauen Zeit- und Ortsstempel hat sein Roman für Seibt genau darum, weil er mehr sein will als ein weiterer Berlin-Roman, weil er zum Beispiel so genaue Bilder findet für die Wahrnehmungsstörungen des Protagonisten. Und da Herrndorf auch eine sehr moderne Prosa für eine Art neuer romantischer Naturbeschreibung zu finden scheint, bekommt sein Roman von Seibt das Prädikat "lesenswertes Kunstwerk".

© Perlentaucher Medien GmbH