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Die geheimnisvollen dunklen Welten unter Berlin waren lange Zeit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, und selbst den Verantwortlichen der Stadt geben sie mitunter noch heute Rätsel auf. Viele Dokumente gingen durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges verloren, so dass in Vergessenheit geratene unterirdische Anlagen überraschend wieder auftauchten. Die Autoren des Buches haben es sich mit ihrem Verein "Berliner Unterwelten" zur Aufgabe gemacht, Licht in dieses Dunkel zu bringen. Sie durch forschten in- und ausländische Archive, befragten Zeitzeugen und erkundeten vor Ort Bahnhöfe ohne…mehr

Produktbeschreibung
Die geheimnisvollen dunklen Welten unter Berlin waren lange Zeit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, und selbst den Verantwortlichen der Stadt geben sie mitunter noch heute Rätsel auf. Viele Dokumente gingen durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges verloren, so dass in Vergessenheit geratene unterirdische Anlagen überraschend wieder auftauchten.
Die Autoren des Buches haben es sich mit ihrem Verein "Berliner Unterwelten" zur Aufgabe gemacht, Licht in dieses Dunkel zu bringen. Sie durch forschten in- und ausländische Archive, befragten Zeitzeugen und erkundeten vor Ort Bahnhöfe ohne Gleisanschluss, Verbindungsgänge ohne Ausstieg und Betonkolosse ohne jede Funktion. Sie erzählen die Geschichte der vielfältigen Nutzung des Berliner Untergrundes und berichten dabei von Gruften und Brauerei kellern genauso wie von Kanalisationsschächten, Rohrpostleitungen, Bunkern und "Blinden Tunneln".
10., aktualisierte Auflage
  • Produktdetails
  • Ch. Links Verlag
  • Verlag: Ch. Links Verlag
  • 10., bearb. Aufl.
  • Seitenzahl: 240
  • Erscheinungstermin: Oktober 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 251mm x 212mm x 20mm
  • Gewicht: 1057g
  • ISBN-13: 9783861537311
  • ISBN-10: 3861537311
  • Artikelnr.: 38159782
Autorenporträt
Arnold, Dietmar
Jahrgang 1964, in Berlin geboren; Studium der Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin, Diplomarbeit über die Beelitzer Heilstätten; 1990 Gründung eines freien Planungsbüros, seit 1991 intensive Forschungstätigkeit über den Berliner Untergrund; 1997 Mitbegründer des Berliner Unterwelten e.V., dort seit 1999 Vorstandsvorsitzender, seit 2007 spezielle Forschungen und Publikationen zu den Berliner Fluchttunneln.

Arnold, Ingmar
Jahrgang 1967, Studium der Geschichte an der Freien Universität und an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1986-89 Mitarbeiter beim Archäologischen Landesamt und 1989-92 am Friedrich-Meinecke Institut der Freien Universität. 1997 Mitbegründer des Berliner Unterwelten e.V., dort als Referent tätig; zahlreiche Untersuchungen zum öffentlichen Nahverkehr, speziell im Berliner Untergrund. 2000 erschien sein Buch 'Luft-Züge. Die Geschichte der Rohrpost in Berlin und anderswo'.

Salm, Frieder
Jahrgang 1962, in Ludwigsburg geboren, 1981 Abitur, 1984-86 Ausbildung an der Staatlichen Fachschule für Optik und Fototechnik in Berlin, danach als freier Kameramann und Fotodesigner tätig, seit 1992 u.a. Mitarbeiter in der Arbeitsgemeinschaft 'Berliner Unterwelten'.
Rezensionen
In diese unterirdische Zauberwelt hat sich bisher kaum jemand gewagt. Drei Berliner "Untergrundforscher" bringen jetzt Licht ins geheimnisvolle Dunkel der Berliner Unterwelt. BZ Ein Städteplaner, ein Historiker und ein Fotograf haben sich zusammengetan, um den Leuten in der Oberwelt kundzutun, über welch geheimnisvoller Zauberlandschaft diese täglich ihre Döner verzehren, ihren Bürostreß ausleben, ihre Autos lenken, ihren Tagträumen nachhängen. (...) Ein mit reicher Farbfotografie von Frieder Salm ausgestatteter Nachfolgeband des so erfolgreichen Bandes "Geisterbahnhöfe". Die Welt Frieder Salm hat auf faszinierenden Farbfotos raffiniertes Licht ins Dunkle gebracht und ermöglicht so einen tiefen Blick in Welten, die ansonsten weitgehend verschlossen bleiben. Neues Deutschland In ihrem gleichnamigen Buch liefern die Stadtplaner und Untergrundforscher Dietmar und Ingmar Arnold, Gründer der Arbeitsgemeinschaft "Berliner Unterwelten", einen Einblick in die verborgenen Innereien der Stadt - mit Fotos von Frieder Salm, die die Atmosphäre eines nüchternen U-Bahnschachts ebenso faszinierend einfangen wie die verwunschene Spannung eines alten Kellergewölbes, das von Baumwurzeln zurückerobert wurde. taz Der Wert des Buches liegt nicht allein in den sorgfältig dokumentierten erschlossenen und zumindest entdeckten Untergrundanlagen bis hin zu den mächtigen laufenden unterirdischen Bauvorhaben, deren Betrachtung dank der hervorragenden Fotos auch zu einem sinnlichen Erlebnis wird. Der Wert liegt ebenso in den klug dosierten historischen, geologischen, ökonomischen und politischen Hintergrundinformationen über die "dunklen Welten" der deutschen Hauptstadt. Wiener Zeitung…mehr
Besprechung von 04.09.1997
Deutschland

"Dunkle Welten" von Dietmar und Ingmar Arnold (Text) sowie Frieder Salm (Fotos). Ch. Links Verlag, Berlin 1997. 220 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Pläne und Skizzen. 68 Mark. ISBN 3-86153-129-1.

Endlich einmal wird Berlin geheimnisvoll, lockend, sinnlich. Traurig genug ist es schon, daß der Interessierte dazu erst "Dunkle Welten" bemühen und hinabsteigen muß in Bunker, Tunnel und Gewölbe der Hauptstadt. Da Berlinern wie Touristen Treppen und Gänge durch diese Welt nur zeitweise geöffnet werden, muß man sich mit einem Buch begnügen. Wer liest und sieht, was die Stadtplaner schon im vorigen Jahrhundert im Untergrund an U-Bahn-Schächten, Kanalisationssystemen, Rohrpostleitungen und Tunnelanlagen erdacht und für Generationen vorausschauend gebaut haben, kann den Wirbel um manches heutige Projekt gar nicht mehr begreifen. Mit den historischen Fotografien, Plänen, Verkehrsnetzen, Lageskizzen, aktuellen Aufnahmen und einem sachlich präzisen Text stellt das Buch den Planern der Nachkriegsjahre ebenso schlechte Zeugnisse aus wie den Machern von heute. Ob dem Leser nun die nie weitergebaute Phantomlinie nach Lankwitz hinter dem U-Bahnhof Innsbrucker Platz gezeigt wird oder darauf hingewiesen, daß Jahre nach dem Fall der Mauer auf dem alten Schnellbahnring zwischen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen noch immer keine Züge fahren, dem Leser wird klar, daß Berlin und Bonn vor allem ein neues Regierungsviertel verkehrstechnisch erschließen wollen, mit dem Berliner und Neuberliner wenig zu tun haben werden. Ein empfehlenswertes, besinnliches Buch, das leider nichts bewirken wird. (hph)

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